Bremen Denkmalschutz für Industriebauten

Nicht nur Dom, Roland und Rathaus – auch Industrie kann ein zu schützendes Denkmal sein. Das Landesamt für Denkmalpflege will Bremens Industriegeschichte für die Nachwelt erhalten.
06.02.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Das Landesamt für Denkmalpflege hat den Ehrgeiz, auch Bremens Industriegeschichte für die Nachwelt zu erhalten. Landeskonservator Georg Skalecki sieht darin einen Schwerpunkt seiner Arbeit. „Wir legen großen Wert darauf, dass wir Industrie nicht nur mit Direktorenvillen dokumentieren können, sondern es geht uns auch um die Produktionsstätten, dort wo die Arbeit geleistet wurde“, sagt er im Interview.

Durch den Zweiten Weltkrieg, den Wiederaufbau sowie Stilllegungen seien in Bremen indes nicht viele Gebäude erhalten, die die Entwicklung der bremischen Wirtschaft verdeutlichten. Um so wichtiger sei es, den Bestand zu schützen – sowohl durch den Denkmalschutz als auch durch eine neue Nutzung.

Als ein gelungenes Beispiel nennt Skalecki die Halle der Lloyd-Motoren-Werke in der Richard-Dunkel-Straße, die erst vor Kurzem unter Schutz gestellt wurde. Einst wurde dort der sogenannte Leukoplast-Bomber gefertigt, vor rund einem Jahr hat Ex-Handelskammer-Präses Lutz Peper das rund 114000 Quadratmeter große Gelände gekauft, die Halle unterteilt und vermietet. Auch in der Überseestadt gibt es laut Georg Skalecki gute Beispiele für eine ideale neue Nutzung denkmalgeschützter Industriebauten wie den Speicher XI und den Schuppen 1.

Lesen Sie hier das ganze Interview mit Georg Skalecki.

(wk)

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