Gründungsfeier für „Bremen Cosmopolitan“ im Institut Francais / Präsidentin will Begegnungen der Kulturen fördern Der Lions Club-Name ist Programm

Bremen. Seit Mittwochabend ist Bremen um einen Lions Club reicher. Im Institut Francais haben dessen Präsidentin Jutta Berninghausen und rund 20 Mitglieder die Gründung ihres Lions Clubs „Bremen Cosmopolitan“ mit Vertretern anderer Lions Clubs und Gästen gefeiert.
18.09.2014, 00:00
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Der Lions Club-Name ist Programm
Von Frauke Fischer

Seit Mittwochabend ist Bremen um einen Lions Club reicher. Im Institut Francais haben dessen Präsidentin Jutta Berninghausen und rund 20 Mitglieder die Gründung ihres Lions Clubs „Bremen Cosmopolitan“ mit Vertretern anderer Lions Clubs und Gästen gefeiert.

Vor allem geht es laut Präsidentin darum, weitere Mitglieder mit verschiedenen kulturellen Hintergründen zu gewinnen. „Wir wollen internationaler werden“, sagte die Professorin für interkulturelles Management der Hochschule Bremen. Man wolle sich für eine Willkommenskultur einsetzen und mit den Menschen anderer Kulturen „auf Augenhöhe zusammenkommen“. Berninghausen wünscht sich für die sogenannten „Activities“, die Lions Clubs unternehmen, nicht nur Spendensammlungen und finanzielle Unterstützung von Projekten, sondern konkrete Begegnungen. Beispielsweise bei monatlichen Abendveranstaltungen im Europa-Punkt im Haus der Bürgerschaft, zu denen Interessierte eingeladen würden. Den Auftakt soll am 28. Oktober ein Abend mit der gebürtigen Libanesin Mageda Abou-Khalil bilden, die in Bremen mehrere Flüchtlingsheime leitet und im März für ihre Arbeit vom Bremer Frauenausschuss als „Bremer Frau des Jahres“ ausgezeichnet wurde.

Programm gab es auch am Mittwochabend zur Gründungsfeier. Der frühere Fußball-Nationalspieler und heutiges Werder-Aufsichtsratsmitglied Marco Bode sprach über die Bedeutung von Völkerverständigung. Bode veranstaltet den One Nations Cup mit und erhielt 2008 als erster Sportler den Kultur- und Friedenspreis der Villa Ichon. Außerdem las der indische Autor Anant Kumar aus seinem Buch „Stories Without Borders“.

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