Der Tag des David Airich: Acht Tore

Sebaldsbrück. Wohl dem, der einen solchen Torjäger hat: David Airich vom ATSV Sebaldsbrück schoss gestern nicht fünf, nicht sechs, nicht sieben, nein, acht Tore. Der Landesliga-Vierte aus Sebaldsbrück gewann seine Partie gegen die abstiegsbedrohte SG Marßel mit 12:0 (5:0).
10.05.2010, 03:30
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Der Tag des David Airich: Acht Tore
Von Marc Hagedorn

Sebaldsbrück. Wohl dem, der einen solchen Torjäger hat: David Airich vom ATSV Sebaldsbrück schoss gestern nicht fünf, nicht sechs, nicht sieben, nein, acht Tore. Der Landesliga-Vierte aus Sebaldsbrück gewann seine Partie gegen die abstiegsbedrohte SG Marßel mit 12:0 (5:0).

'David war einfach nicht zu stoppen', sagte der Sebaldsbrücker Trainer Cengiz Cakir, 'ich glaube, er hat nicht ein Kopfballduell verloren.' Und seine Chancen hat er eiskalt genutzt. Airich, der sich im Februar noch einen Fußbruch zugezogen hatte, führt nun die Torjägerliste der Landesliga mit 29 Treffern an. Airich profitierte dabei auch gestern von der guten Zuarbeit seiner Nebenleute. Beispielhaft strich ATSV-Trainer Cengiz Cakir die Rolle von Berkay Imren heraus, der auf der Position des Spielmachers viele gefährliche Sebaldsbrücker Angriff einleitete.

Mindestens ebenso wichtig wie der Rekordsieg gegen Marßel war Trainer Cengiz Cakir die Tatsache, wie seine Mannschaft nur wenige Tage nach dem Aus im Aufstiegskampf aufgetreten war. Unter der Woche hatte eine 0:2-Niederlage bei Union 60 alle Sebaldsbrücker Hoffnungen auf einen Durchmarsch in die Bremen-Liga zerstört. 'Doch die Jungs haben nicht aufgegeben', freute sich Cakir, 'sie haben ein tolles Zeichen gesetzt, eine super Moral bewiesen.' Selbst als es nach 18 Minuten schon 3:0 für den Aufsteiger hieß, ließen Airich, Cakir und Co. nicht locker. 'Ich bin stolz auf meine Mannschaft', sagte der ATSV-Trainer. Die 90 Tore-Marke haben die Sebaldsbrücker geknackt, über weite Strecken attraktiven Fußball gespielt. In der nächsten Saison will das Team nun den Aufstieg schaffen - mit Hilfe der Top-Spieler Airich und Simon Cakir? Cengiz Cakir: 'Wir werden alles daransetzen, dass sie bleiben.'

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