SG Findorff setzt sich in der Korbball-Bundesliga mit 13:3 gegen TV Walle durch Derby ist eine klare Sache

Bremen. Es bleibt alles beim Alten: In der Korbball-Bundesliga der Damen ist und bleibt die SG Findorff weiterhin das Nonplusultra, während der TV Bremen-Walle 1875 die Nummer zwei in der Hansestadt ist. Das mit Spannung erwartete Derby war letztlich eine klare Angelegenheit zugunsten des Deutschen Meisters. Mit 13:3 (6:1) behielt die SG Findorff gegen den Lokalkonkurrenten die Oberhand.
10.10.2010, 05:00
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Derby ist eine klare Sache
Von Tobias Dohr

Bremen. Es bleibt alles beim Alten: In der Korbball-Bundesliga der Damen ist und bleibt die SG Findorff weiterhin das Nonplusultra, während der TV Bremen-Walle 1875 die Nummer zwei in der Hansestadt ist. Das mit Spannung erwartete Derby war letztlich eine klare Angelegenheit zugunsten des Deutschen Meisters. Mit 13:3 (6:1) behielt die SG Findorff gegen den Lokalkonkurrenten die Oberhand.

Für Walles Coach Sascha Rosenke, dessen Team zuvor auch die Partie gegen den SV Brake mit 5:11 (1:6) verloren hatte, dennoch kein Grund um Trübsal zu Blasen: 'Es waren die erwarteten Niederlagen gegen zwei Teams, die am Ende sicher unter den ersten Drei stehen und zu den Playoffs fahren werden.' Sein Team, dass bis zu diesem Spieltag genau wie Findorff noch verlustpunktfrei dagestanden hatte, rutschte auf Rang fünf der Tabelle ab.

Die Truppe von Trainer Dieter Böttcher grüßt die Konkurrenz hingegen nach den Siegen fünf und sechs weiterhin vom Platz an der Sonne. 'Das waren zwei wirklich gute Spiele von uns', freute sich Anke Kamp nicht nur über den Derbysieg, sondern auch über das vorangegangene 9:2 gegen den FTSV Jahn Brinkum. Nach 25 Minuten stand es 4:0, lediglich in der einen Minute, in der die Findorfferinnen die beiden Gegentreffer kassierten, ließ die Konzentration ein wenig nach. Ansonsten war es ein nie gefährdeter Erfolg.

Ähnlich sah es im Derby aus, dass der Deutsche Meister ebenfalls von Beginn an dominierte. Bereits nach zwölf Minuten stand es 4:0 für den Favoriten. 'Wir haben aus der Distanz, vom Kreis und nach Kontern getroffen', freute sich Kamp über das variable Spiel ihres Teams. Die Wallerinnen wehrten sich nach Kräften und erzielten in der 19. Minute den 1:4-Anschlusstreffer. 'Ich kann meiner Mannschaft eigentlich keinen Vorwurf machen', sagte Rosenke, der sich lediglich in der Offensive ein wenig mehr Durchschlagskraft gewünscht hätte.

So lief es auch im ersten Spiel gegen Brake erst wesentlich besser, nachdem der Walle-Coach beim Stande von 1:8 eine Auszeit genommen hatte. Danach schien der Druck weg und die Wallerinnen spielten nun viel befreiter auf. Ein Sieg war dennoch nicht im Bereich des Möglichen. Rosenke: 'Das muss man auch einfach mal anerkennen, dass die Gegner heute einfach stärker waren als wir.' Die Wallerinnen greifen am letzten Oktoberwochenende wieder an, das Team aus Findorff hat nun erst einmal bis zum 5. Dezember spielfrei.

SG Findorff: Niestedt (5), Löhmann (2), Habel (2), Candler (2), Kamp, Dreyer (3), Walter (2), Richter (2), Grote (4).

TV Bremen-Walle: Staack (1), Bockholt (3), Schnibbe, Kettler (2), Beck, Löchel, Freytag (1), Czernek (1).

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