Online-Voting geöffnet Deutscher Engagementpreis: Sieben Bremer Projekte nominiert

Unter den 617 Nominierungen für den Deutschen Engagementpreis 2019 sind fünf Projekte aus Bremen und zwei aus Bremerhaven. Er wird in sechs Kategorien vergeben, eine ist der Publikumspreis per Online-Voting.
12.09.2019, 08:15
Lesedauer: 2 Min
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Deutscher Engagementpreis: Sieben Bremer Projekte nominiert
Von Ulrike Troue

Bundesweit sind 617 herausragend engagierte Menschen und ihre Organisationen für den Deutschen Engagementpreis 2019 nominiert worden. Er wird am 5. Dezember in Berlin in sechs Kategorien vergeben. Auch sieben Projekte aus Bremen sind unter den Vorschlägen, die 210 Ausrichter von Preisen für bürgerschaftliches Engagement eingereicht haben. Der Deutsche Engagementpreis würdigt einsatzfreudige Menschen, Initiativen, Unternehmen sowie öffentliche Verwaltungen und soll dazu beitragen, mehr Menschen für ehrenamtliche Tätigkeiten zu begeistern.

In diesem Monat wird eine Fachjury die Sieger in den mit jeweils 5000 Euro dotierten fünf Kategorien auswählen: Chancen schaffen, Leben bewahren, Generationen verbinden, Grenzen überwinden und Demokratie stärken. Zentrale Kriterien sind Nachhaltigkeit, Innovation, Vorbildwirkung, gesellschaftlicher Bedarf, Motivation und Transparenz. Alle anderen Nominierten bekommen die Chance auf 10.000 Euro Preisgeld in der sechsten Kategorie: dem Publikumspreis. Bei der öffentlichen Wahl im Internet entscheiden die meisten Stimmen über den Sieg. Unter www.deutscher-engegementpreis.de gibt es auch Kurzbeschreibungen der Projekte.

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Aus Bremen sind folgende Projekte nominiert:

Pegasus-Projekt: Das Pegasus-Projekt der Bremer Krebsgesellschaft unterstützt Kinder und Jugendliche von drei bis 19 Jahren mit krebskranken Eltern oder Geschwistern und bietet ihnen die Möglichkeit, sich in altersgerechten Gruppen unter fachlicher pädagogischer Leitung auszutauschen (pegasus-bremen.de).

Aufklärungsbroschüre: Unter Federführung von Nora Dilling entwickelt der Bremer Landesverband im Bund Deutscher Pfadfinder (BDP) die Aufklärungsbroschüre „Intime Anatomie, Sexualität und Wissen heute“ für Jugendliche und junge Geflüchtete.

Ökobot: Hendrik Hinrichs und Kirsten Hillebrand entwickeln einen digitalen Assistenten, der seinen Nutzern personalisierte Tipps und Infos sendet, wie sie sich im Alltag ihren Werten entsprechend umweltfreundlicher verhalten können (www.klimakarl.de).

Ort der Begegnung: Die Initiative „Ab geht die Lucie“ hat den bis 2013 ungenutzten Lucie-Flechtmann-Platz in der Neustadt in einen Ort der Begegnung verwandelt, der Raum für Lebensmittelanbau, Stadtgrün, Kultur und Austausch bietet (www.lucie-bremen.de).

Streetwork-Projekt: Um zu zeigen, dass öffentlicher Raum Grenzen und Vorurteile überwindet, haben 25 Jugendliche unterschiedlicher Herkunft in dem Projekt „#roots‘n‘visions“ eine audiovisuelle Fassadenprojektion gestaltet (www.vaja-bremen.de).

Kreativplatz: „Werk“ ist ein Ort in Bremerhaven, der durch Engagement entsteht und sich für Kultur, gutes Leben, Kreativität, Projekte und Ideen einsetzt (www.werkembassy.com).

Nachtcafé: Das Nachtcafé am Klinikum Renkenheide ist als niederschwelliges Angebot von Psychiatrie-Erfahrenen mit einer sogenannten Ex-In-Ausbildung für andere Betroffene gedacht, die zu Zeiten, wenn andere Hilfen nicht mehr verfügbar sind, in eine psychische Krise geraten (nachtcafe.klinikum-bremerhaven.de).

Weitere Informationen

Das Online-Voting für den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis ist vom 12. September bis 24. Oktober auf der Startseite des Deutschen Engagementpreises unter www.deutscher-engagementpreis.de freigeschaltet.

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