„Kapitan Dranitsyn“ kommt kaum vorwärts Dichtes Meereis verzögert Crew-Wechsel bei Arktis-Expedition

Dichtes Meereis verzögert den Personalwechsel an Bord des Forschungseisbrechers „Polarstern“. Eigentlich war die Heimreise der hundert Menschen an Bord bereits für Mitte Februar vorgesehen.
25.02.2020, 10:23
Lesedauer: 1 Min
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Von Janet Binder

Ausharren am Nordpol: Dichtes Meereis verzögert während der einjährigen Arktis-Expedition „Mosaic“ den Personalwechsel auf dem Forschungsschiff „Polarstern“ deutlich. Eigentlich war die Heimreise der hundert Menschen an Bord bereits für Mitte Februar vorgesehen – wann das Team nun wieder in der Heimat ankommt, ist derzeit offen. Der Versorgungseisbrecher „Kapitan Dranitsyn“, der Fracht und neues Personal bringen sowie das bisherige mitnehmen sollte, kommt kaum vorwärts. „Das Meereis ist bis zu 160 Zentimeter dick, es gibt viele Presseisrücken, aber wenig offene oder dünne Stellen“, sagte Mosaic-Fahrtleiter Christian Haas der dpa am Montag per Telefon.

Wenn sich der Eisbrecher bis zur „Polarstern“ durchgekämpft habe, werde er wegen des hohen Energieverbrauchs nicht genügend Treibstoff für die Rückfahrt haben, sagte Haas. Deshalb werden nun Lösungen gesucht, sagte ein Sprecher des Alfred-Wegener-Instituts. Mehrere für solche Situationen vorbereitete Optionen würden auf ihre Machbarkeit überprüft. Wissenschaftler, Crew und die Expedition selbst seien nicht gefährdet.

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