Von Titanic bis Green Mile

Die 17 traurigsten Filmtode

Traurige Filme, die zu Tränen rühren, bleiben in Erinnerung. Sei es Mufasas Tod in "König der Löwen" oder Jennys Tod in "Forrest Gump". Wir zeigen die traurigsten Filmtode.
23.01.2018, 17:09
Lesedauer: 7 Min
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Von Jasper Tiedemann, Franciscus Wenner und Carolin Henkenberens
Die 17 traurigsten Filmtode

Der Hauself Dobby.

Teleschau

Traurige Filme, die zu Tränen rühren, bleiben in Erinnerung. Sei es Mufasas Tod in "König der Löwen", Jennys Tod in "Forrest Gump" oder der dramatische Tod von Hauselfe Dobby in "Harry Potter".

Klicken Sie sich durch unsere Galerie und sehen Sie die 17 traurigsten Filmtode.

Forrest Gump (1994)

USA, Regie: Robert Zemeckis

In ihrer Kindheit waren Forrest und Jenny unzertrennlich, und immer wieder führten ihre Schicksale sie im Laufe ihrer Leben zusammen. Während Forrest Footballspieler und Soldat im Vietnam-Krieg war, war Jenny unter Hippies und Drogenabhängigen.

Als sich Forrests Lebenstraum, Jenny zu heiraten, endlich erfüllt, ist sie bereits schwerkrank. Schließlich stirbt sie, und der Schmerz von Forrest treibt auch Hartgesottenen die Tränen in die Augen. Aber sehen Sie selbst...

Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft (2009)

USA, Regie: Lasse Hallström

Auch, wer keinen Hund hat, bekommt hier feuchte Augen. Professor Wilson läuft ein Hund zu. Die beiden werden unzertrennlich. Hachiko wartet jeden Tag an der Bushaltestelle auf sein Herrchen. Bis zu dem Tag, an dem der Professor an einem Herzinfarkt stirbt. Neun Jahre lang wartet der Hund jeden Tag darauf, dass sein Besitzer zurückkommt. Schließlich stirbt der treue Vierbeiner.

Dass sich diese Geschichte in Japan tatsächlich ereignet hat, ist nicht unbedingt ein Trost.

Dinosaurier (2000)

USA, Regie: Eric Leighton und Ralph Zondag

Mit dem Animations-Hit "Dinosaurier" hat Disney 2000 einen brillianten Spielfilm für die gesamte Familie geliefert, und auch Taschentuch-Hersteller dürften sich über eine Absatzsteigerung gefreut haben.

Der junge Saurier Aladdar ist ein Waisenkind und wurde von Lemuren aufgezogen. Schließlich stößt er auf eine Gruppe Pflanzenfresser mit dem tyrannischen Anführer Kron und verliebt sich in dessen Schwester Neera. Auf der Suche nach Wasser müssen die Saurier neue Lebensräume erkunden – und werden dabei von einem Carnotaurus angegriffen, der Kron schließlich zur Strecke bringt.

My Girl (1991)

USA, Regie: Howard Zieff

Die kindliche Liebesgeschichte der elfjährigen Vada und ihres besten Freundes Thomas J. hat ein Millionenpublikum fasziniert. Und auch der Filmtod am Ende ist herzzerreißend.

Vada ist ein Mädchen, das sich ständig Krankheiten ausdenkt, um ihrem Vater, einem Bestatter, näher zu kommen. Thomas J. ist ein zierlicher Junge, der gegen vieles allergisch ist. Berühmt wird die Kuss-Szene der beiden Kinder. Am Ende jedoch stirbt der Junge tragisch, als er von einer Horde Bienen attackiert wird.

Million Dollar Baby (2004)

USA, Regie: Clint Eastwood

Der spannende Film über Freundschaft und Ethik erhielt vier Oscars. Es geht um Maggie Fitzgerald (Hilary Swank), die unbedingt Boxerin werden möchte. Doch Trainer Frankie Dunn (Clint Eastwood) will keine Frauen trainieren. Also trainiert Maggie zunächst ohne Trainer, bis Frankie irgendwann nachgibt und sie coacht. Sie wird erfolgreich, gewinnt sämtliche Duelle. Doch bei einem Kampf fällt sie mit dem Kopf auf einen von Frankie bereit gestellten Hocker und bricht sich das Genick. Sie überlebt, ist aber ein Pflegfall – und bittet Frankie um Sterbehilfe.

Harry Potter und der Halbblutprinz (2009)

USA, UK, Regie: David Yates

Albus Dumbledore, der gutmütige Hogwarts-Schulleiter mit der Halbmondbrille, muss man als Harry-Potter-Fan liebgewonnen haben. Umso tragischer war es, als Severus Snape Dumbledore mit dem Todesfluch "Avada Kedavra" die Schlossmauer hinunterstieß.

Doch dies war nicht der einzige Tod in der Harry-Potter-Reihe, bei dem die Zuschauer schlucken mussten...

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 (2010)

USA, UK, Regie: David Yates

Als Harry Potter und der Hauself Dobby erstmals aufeinandertrafen, stand Dobby noch im Dienst der Familie Malfoy. Schließlich konnte Dobby dank Harry ein Leben in Freiheit führen - für Hauselfen durchaus unüblich.

Aus Dankbarkeit half Dobby Harry mehrmals, war ihm einer seiner treuesten Freunde. Dobby rettete Harry des Öfteren das Leben – bis er dabei starb. Er warf sich vor Harry, als die Voldemort-Anhängerin Bellatrix Lestrange einen Dolch nach ihm warf.

King Kong (2005)

USA, Neuseeland, Regie: Peter Jackson

Die Liebesgeschichte von der blonden Frau und dem Riesenaffen King Kong ist nicht nur Werbung für Kinofilme, sondern auch ein Paradebeispiel für tragische Filmmomente.

King Kong wird von einem US-amerikanischen Filmteam seiner Heimat entrissen, nach New York gebracht und von Ann Darrow (Naomi Watts) getrennt - was dann passiert, bringt so manchen Zuschauer zum Schluchzen.

Der König der Löwen (1994)

USA, Regie: Roger Allers und Rob Minkoff

Der kleine Löwenjunge Simba ist dabei, die Welt zu entdecken, schließlich soll er eines Tages seinen Vater Mufasa als König der Löwen beerben. Doch Scar, Mufasas Bruder, ist auf Simba eifersüchtig und lockt ihn in eine Falle – mitten in eine panische Gnuherde.

Mufasa kann Simba und sich selbst auf einen Felsvorsprung retten, doch dann kommt Scar... und sorgt für eine der traurigsten Filmszenen, die es je gab.

Titanic (1997)

USA, Regie: James Cameron

"Da passen doch zwei drauf!" – Das mag einem in den Sinn kommen beim Anschauen der wohl berühmtesten Film-Szene der Welt. Nach dem Kentern des Schiffs überlässt Jack seiner Geliebten Rose eine Holztür, um sie vor dem Ertrinken zu retten und opfert dafür sein Leben.

Regisseur James Cameron hat 2017 übrigens verraten: Jack musste sterben, weil der Film von Tod und Trennung handelt. "Ob es das war, oder ob ein Schornstein auf ihn gefallen wäre - er wäre untergegangen."

Knocking on Heavens Door (1997)

Deutschland, Regie: Thomas Jahn

Lange haben wir suchen müssen, aber ja, es gibt auch gute, traurige Filme aus Deutschland. In dem Roadmovie geht es um Martin (Til Schweiger) und Rudi (Jan Josef Liefers), die beide schwer krank sind und bald sterben werden. Sie wollen ihre letzten Tage zusammen verbringen und was erleben.

Als Rudi und Martin endlich am Meer ankommen, zieht Martin noch einmal an seiner Zigarette und fällt tot in den Sand.

Star Wars Episode IV - A New Hope (1977)

USA, Regie: George Lucas

Der Tod des ehrwürdigen Jedi Meisters Obi Wan Kenobi - hier dargestellt von Alec Guinness - war sehr überraschend und tragisch. Er erzählt, dass er Darth Vader von früher kennt, dass Vader Luke Skywalkers Vater umgebracht hätte und zeigt ihm die ersten Schritte auf dem Weg zum Beherrschen der Macht. Außerdem bekommt Luke von Obi Wan sein erstes Laserschwert!

Nach dessen Tod wird sich als Zuschauer die Frage gestellt: Was jetzt? Wusste er doch ganz genau, wohin und was gemacht werden musste. Wer allerdings die Star-Wars-Filme kennt, der weiß, dass Jedis nicht immer komplett tot sind.

Oben (2009)

USA, Regie: Pete Docter

Disney ist bekannt dafür, unsere Herzen zu brechen, wie bei "König der Löwen" ja schon gesehen werden konnte. Die ersten Minuten von "Oben" sind ebenfalls nicht sehr leicht zu verdauen. Der Film hat noch nicht richtig angefangen und die ersten Tränen rollen Wangen herunter.

Carl, der später im Film mit seinem Haus auf Reisen geht, wird hier gezeigt, wie er seine große Liebe, Ellie, kennenlernt, wie sie ihr Leben miteinander verbringen und wie sie am Ende stirbt. Herzzerreißend!

Die unendliche Geschichte (1984)

Deutschland, USA, Spanien, Regie: Wolfgang Petersen

Die Verfilmung von Michael Endes Roman setzt den Fantasy-Stoff geradezu hervorragend um. Dieser Film besticht durch seine düsteren Bilder und vor allem dem überraschenden und tragischen Tod von Artax, dem Pferd von Atréju.

Der Ausruf Atréjus, dass sich Artax von der Traurigkeit nicht überwältigen lassen darf, dass er ihn liebt, trifft ins Herz.

The Green Mile (1999)

USA, Regie: Frank Darabont

Besonders überraschend ist dieser Tod nicht, da der betroffene John Coffey zum Tode verurteilt ist, dennoch ist er tragisch. Während des Films stellt sich heraus, dass John nicht der Mörder ist, für den ihn alle halten - ganz im Gegenteil. John hat übernatürliche Kräfte und ein sehr gutes Herz. Als er am Ende auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wird, ist es dadurch umso trauriger.

Marley & Ich (2008)

USA, Regie: David Frankel

Dieser Film handelt vom wohl frechsten und ungehorsamsten Hund der Welt, der dennoch alle Herzen stiehlt. In diesem Film geht es um eine Familie und ihren Hund, wobei der Hund immer im Mittelpunkt steht. Als dieser dann am Ende eingeschläfert werden muss, ist die Traurigkeit groß.

Cast Away - Verschollen (2000)

USA, Regie: Robert Zemeckis

Der traurige Tod in diesem Film ist eigentlich kein Tod. Allerdings hat der Vorfall eine ähnliche Bedeutung für Chuck Noland (Tom Hanks).

Der ist verschollen auf einer einsamen Insel. Sein einziger Freund wird ein Volleyball, dem er den Namen "Wilson" gibt und mit dem er spricht. Als Wilson wegtreibt, ist Chuck Noland am Boden zerstört.

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