Bremen-Nord

Die Auszeit ist vorbei – das Böhrnsen-Interview

Bremen-Nord. Als Bürgermeister hat er viele Interviews gegeben, als Ex-Bürgermeister wenige. Jens Böhrnsen sagt jetzt im ersten Gespräch mit dieser Zeitung, wie es ihm nach der Wahlschlappe der SPD im Mai und seiner Entscheidung, das Amt nicht wieder anzutreten, ergangen ist.
16.01.2016, 00:00
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Die Auszeit ist vorbei – das Böhrnsen-Interview
Von Christian Weth

Als Bürgermeister hat er viele Interviews gegeben, als Ex-Bürgermeister wenige. Jens Böhrnsen sagt jetzt im ersten Gespräch mit dieser Zeitung, wie es ihm nach der Wahlschlappe der SPD im Mai und seiner Entscheidung, das Amt nicht wieder anzutreten, ergangen ist. Was er jetzt beruflich macht. Wie er die Arbeit seines Nachfolgers Carsten Sieling bewertet. Und die Entwicklung Vegesacks sowie des Arbeitskreises, den er gegründet und zur Chefsache erklärt hatte, damit der Bremer Norden von anderen Stadtteilen nicht weiter abgehängt wird.

Für Jens Böhrnsen ist Bremen-Nord nach wie vor in einer besonderen Situation, auf die deshalb besondere Antworten gefunden werden müssen. Manche gibt es aus seiner Sicht schon, andere noch nicht. Er sieht Fortschritte, aber auch noch vieles, was der Arbeitskreis vor sich hat. Es sind Probleme, die zu seiner Zeit als Bürgermeister ungelöst geblieben sind – und die jetzt Carsten Sieling angeht.

Einen Tag nach dem Wahldebakel für die SPD im Mai hatte Böhrnsen die Konsequenzen gezogen. Unter seiner Führung kamen die Sozialdemokraten nur noch auf 32,7 Prozent (minus 5,9 Prozent) und damit auf das schlechteste Ergebnis seit 70 Jahren. Die Wahlbeteiligung erreichte mit 49,5 Prozent ebenfalls ein historisches Tief. Für Böhrnsen ist das noch schlimmer, als das Wahlergebnis seiner Partei. Der 66-jährige Nordbremer nahm sich eine Auszeit, die mittlerweile vorbei ist. Interview auf Seite 2

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