Kommentar zu Hotelschließungen

Die Bremer Atlantic-Hotels müssen die Durststrecke überstehen

Die Bremer Atlantic-Gruppe ist hoffentlich stark genug, die Durststrecke zu überstehen. Es wäre überaus schade, wenn sie sich in die Arme eines der großen Hotelkonzerne retten müsste, meint Jürgen Hinrichs.
23.03.2020, 09:10
Lesedauer: 1 Min
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Die Bremer Atlantic-Hotels müssen die Durststrecke überstehen
Von Jürgen Hinrichs
Die Bremer Atlantic-Hotels müssen die Durststrecke überstehen

Die Atlantic-Gruppe muss viele Hotels schließen.

Frank Thomas Koch

Es musste so kommen, es ist eine Zwangsläufigkeit, dass viele Hotels jetzt schließen. Wo keine Gäste sind, keine Touristen und kaum noch Geschäftsreisende, kann nichts verdient werden, während die Kosten weiterlaufen. Also macht man die Türen zu und wartet auf bessere Zeiten, so schmerzhaft das ist.

Die Bremer Atlantic-Gruppe lässt nur noch eines ihrer Hotels geöffnet. Ein einsamer Leuchtturm, der blinkt, aber immerhin, wer dringend übernachten muss, bekommt ein Bett. Das haben die beiden Inhaber des Unternehmens richtig entschieden.

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Man muss ihnen jetzt wünschen, dass sie die Puste haben, lange durchzuhalten und sich auf die Veränderungen einzustellen, die nach der Coronakrise unweigerlich eintreten werden. Genug Touristen wird es in Bremen sicherlich wieder geben, Geschäftsreisende aber weniger, denn das ist eine der Lehren: Vieles kann, wie diese Wochen zeigen, auch per Videokonferenz oder mit anderen technischen Mitteln erledigt werden.

Die Atlantic-Gruppe ist hoffentlich stark genug, die Durststrecke zu überstehen. Es wäre überaus schade, wenn sie sich in die Arme eines der großen Hotelkonzerne retten müsste.

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