Corona-Krise

Neue Struktur bei Corona-Ambulanzen im Land Bremen

Am Freitag eröffnet die erste Corona-Ambulanz in Bremerhaven. Derweil zieht die Corona-Ambulanz des Klinikum Mitte in das Messezentrum. Das sei nötig, um das Klinikum zu entlasten, heißt es von den Behörden.
20.03.2020, 12:13
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Olga Gala und Lisa-Maria Röhling
Neue Struktur bei Corona-Ambulanzen im Land Bremen

Im Land Bremen gibt es Veränderungen bei den Corona-Ambulanzen.

Hans Klaus Techt/dpa

Die Corona-Ambulanz des Bremer Klinikum Mitte soll in das Messezentrum umziehen. „Die Messehalle bietet eine zentrale Anlaufstelle“, sagt Lukas Fuhrmann, Sprecher der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz . Der Umzug ist für Montag geplant. Mit der Maßnahme solle das Klinikum Mitte entlastet werden und auch die Patienten sollen durch die Weitläufigkeit des Geländes besser geschützt werden können.

Die Corona-Ambulanz in Mitte soll zudem zu einer Corona-Notaufnahme umfunktioniert werden, erklärte Karen Matiszick, Sprecherin der Gesundheit Nord (Geno). Die Lage verändere sich, man rechne mit mehr Patienten, die schwer erkrankt sind und deshalb so schnell wie möglich stationär behandelt werden müssen. Die Notaufnahme soll getrennt von der normalen Notaufnahme entstehen. „Das wollen wir bewusst nicht mischen“, sagt Karen Matiszick. Die bisherige Struktur im Klinikum Mitte soll noch bis Sonntag bestehen.

Lesen Sie auch

Eine Corona-Ambulanz in Bremerhaven nimmt laut Stadt Bremerhaven am Freitag, 20. März, ihren Betrieb auf. Ärzte können nun begründete Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem Coronavirus an die Ambulanz überweisen. Die Ambulanz befindet sich in der Dr.-Franz-Mertens-Straße 4 links neben dem Eingangstor zum Gelände des ehemaligen US-Hospitals. Laut Stadt sei die Ambulanz so geplant, dass es zwischen den Patienten möglichst wenig Kontakt gibt.

Trotz der neuen Struktur gilt: Telefonischer Kontakt mit dem Hausarzt und die Kassenärztliche Vereinigung (Nummer: 116 117) oder das Bürgertelefon (Nummer: 115) sind nach wie vor die erste Anlaufstellen für Betroffene in Bremen und Bremerhaven.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+