Die Brinkmann-Story Die Geschichte der Fabrik

Die Anfänge der Bremer Tabak-und Zigarettenfabrik Brinkmann reichen bis 1813 zurück.
21.06.2019, 18:03
Lesedauer: 1 Min
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Die Geschichte der Fabrik
Von Detlev Scheil

1813 Der Bremer Kaufmann Nicolaus Wilkens eröffnet in der Faulenstraße in Bremen eine kleine Tabakhandlung und verkauft Rauch-, Kau- und Schnupftabak. In Burgdamm bei Bremen gründet er drei Jahre später eine Tabakfabrik.

1878 Der Kaufmann Martin Brinkmann erwirbt die Firma und gibt ihr seinen Namen.

1900 Hermann Ritter übernimmt mit 21 Jahren als alleiniger Inhaber das Unternehmen.

1910 Die Firma Brinkmann erhält einen neuen Standort in Bremen-Woltmershausen an der Dötlinger Straße.

1929 Brinkmann ist Europas größte Tabakfabrik und wird Aktiengesellschaft.

1936 Beginn der Errichtung neuer Fabrikanlagen an der Simon-Bolivar-Straße (heute: Hermann-Ritter-Straße) in Bremen-Woltmershausen

1949 Neubeginn nach dem Krieg, Brinkmann ist wieder eine GmbH. Im November stirbt Hermann Ritter, sein Sohn Wolfgang wird Chef.

1960 Der Brinkmann-Marke „Peer Export“ gelingt ein großer Erfolg in Europa.

1962 Die „Lord Extra“ von Brinkmann ist die meistgerauchte nikotinarme Zigarette der Welt.

1963 Brinkmann ist ab 1. Juli wieder Aktiengesellschaft. Die Firma ist erfolgreicher denn je und feiert 150-jähriges Bestehen.

1966 Der weltweit tätige Rupert-Konzern übernimmt eine Beteiligung an der Martin Brinkmann AG.

1972 Der Rupert-Konzern übernimmt indirekt das restliche Aktienkapital der Martin Brinkmann AG und schließt sie mit diversen ausländischen Tabakwarenherstellern in der Holding Rothmans International zusammen.

1983 Wegen Produktionsverlagerungen nach Berlin baut Brinkmann 350 Arbeitsplätze ab. Ein Jahr später wird die Entlassung von 1000 Mitarbeitern angekündigt, sodass nur noch 800 verbleiben sollen.

1999 Mit der Fusion von Rothmans und British American Tobacco (BAT) wird Brinkmann zum Teil von BAT, firmiert fortan aber wieder unter dem Namen Brinkmann Tabakfabriken GmbH.

2014/15 Übernahme der Filterhülsenproduktion durch die Mignot & De Block-Gruppe. Das Bremer Filterhülsenwerk der Brinkmann Raucherbedarf GmbH wird nach Hemelingen verlagert und steht aktuell unter Leitung von Gizeh, einer Tochtergesellschaft der Mignot & De Block.

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