Inlinern an Ochtum, Werdersee, Lesum und Co.

Die schönsten Skate-Strecken durch Bremen und umzu

Bremen ist nicht nur eine Fahrradstadt - es eignet sich auch gut zum Inlinern. Denn viele Wege, die durch die Natur führen, sind gut gepflastert und lassen ein entspanntes Skaten zu. Wir zeigen Ihnen wo.
07.08.2018, 05:50
Lesedauer: 7 Min
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Die schönsten Skate-Strecken durch Bremen und umzu
Von Vanessa Ranft
Die schönsten Skate-Strecken durch Bremen und umzu

Rollen Sie sich an der nächsten Gabelung weiter geradeaus, an der Wache der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Lehesterdeich vorbei, bis Sie den Jan-Reiners-Weg (siehe Bild) erreichen. Dort biegen Sie rechts ab – in der Höhe befindet sich ein hölzerner Unterstand. Fahren Sie nun immer geradeaus bis Sie auf den Autobahnzubringer Horn-Lehe stoßen, überqueren dort die Straße, fahren nach links bis zur Lilienthaler Heerstraße und biegen dort rechts ab, um zurück zum Start zu gelangen.

Vanessa Ranft

Einmal um den Werdersee oder durchs Blockland sind wohl die bekanntesten Skate-Strecken in Bremen. Aber es gibt noch viele andere, die nicht nur durchs Stadtgebiet, sondern entlang von Wümme, Ochtum oder Lesum auch ins Umland führen.

In dieser Fotostrecke stellen wir Ihnen sieben verschiedene Touren vor, die uns unter anderem von Happy Skater, aber auch von unseren Leserinnen und Lesern empfohlen wurden. Viele der Strecken führen auf Deichen am Wasser entlang, leiten Sie durch Wiesen und Weiden, andere liegen zentral und gehen durch urbanere Gefilde.

Sommer in Niedersachsen

Bremen bietet Skatern viele Möglichkeiten: sowohl Naturschutzgebiete, als auch einzelne Stadtteile können auf Inlinern erkundet werden. Auf den kommenden Fotos stellen wir Ihnen sieben schöne Strecken vor – darunter auch welche, die sich mit einer Fährfahrt verbinden lassen.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Tour durch die Borgfelder Wümmewiesen (rund 15 Kilometer)

Borgfeld

Wer entlang der Wümme durch das Borgfelder Land touren möchte, startet am besten an der Borgfelder Kirche. Vor Ort gibt es einige wenige Parkmöglichkeiten in den umliegenden Straßen und Sie gelangen über die Borgfelder Landstraße in Richtung Butendiek schnell zur Wümmebrücke. An der ersten Kreuzung nach der Brücke fahren Sie rechts auf den Großen Moordamm, folgen dem Schild in Richtung Hexenberg und biegen rund 500 Meter weiter in den Weg vor den Wischen ein.

Foto: Johannes Kühner
Sonnenaufgang an den Borgfelder Wümmewiesen

Von dort gelangen Sie über einen Privatweg direkt ins Naturschutzgebiet, dessen Wiesen häufig überschwemmt und das durch Feuchtgrünland und Niedermoor geprägt ist. Hinter der ersten kleinen Brücke halten Sie sich links, folgen dem Weg etwa zwei Kilometer und biegen bei der nächsten Abzweigung, an der ein alter Strommast steht, rechts in den Weideweg ein. Ein Blick nach oben lohnt sich: Der Mast wurde nämlich zu einem Brutplatz umgebaut.

Foto: Frank Thomas Koch
Grenzgänger - vom Hexenberg zum Hollerdeich

Anschließend kommen Sie am Binneboom-Museum vorbei bis zu einer T-Kreuzung, über die sie die Straße Am Hexenberg erreichen. Kurz darauf führt ein kleiner Weg rechts hinter der Gaststätte Meyerdierks zurück in die Borgfelder Wümmewiesen. Dort leiten Sie die Hinweisschilder für Fahrräder zur Wümme, dem "Stau Deichschlot" und schließlich an einem Aussichtsturm Am Hollerdeich über die Katrepeler Landstraße sowie die Borgfelder Landstraße zurück zur Borgfelder Kirche.

Foto: Frank Thomas Koch

Tour entlang der Lesum (rund 20 Kilometer)

Solobild  - Schlachte - Martinianleger

Erst Schiff dann Inliner: Diese ungefähr 20 Kilometer lange Strecke startet am Martini-Anleger, dann gehts übers Wasser zur Moorlosen Kirche. Von da an führt die Strecke an der Niederbürener Landstraßeden den Deich entlang, ...

Foto: Frank Thomas Koch
... auf das Lesumsperrwerk (Baujahr: 1973) zu und über das Sperrwerk auf die andere Seite der Lesum. An der T-Kreuzung biegen Sie nach rechts in die Straße Am Wasser ein, die an Knoops Park entlangführt und schließlich in den Admiral-Brommy-Weg mündet. Dieser führt Sie direkt am Wasser entlang und schließlich auf die Bremer Heerstraße, die Sie nach rechts über eine Brücke führt.

... auf das Lesumsperrwerk (Baujahr: 1973) zu und über das Sperrwerk auf die andere Seite der Lesum. An der T-Kreuzung biegen Sie nach rechts in die Straße Am Wasser ein, die an Knoops Park entlangführt und schließlich in den Admiral-Brommy-Weg mündet. Dieser führt Sie direkt am Wasser entlang und schließlich auf die Bremer Heerstraße, die Sie nach rechts über eine Brücke führt.

Foto: Christian Kosak
Landschaftsbilder Burglesum - Stadtteilserie

Das Stahlwerk Bremen im Blick, biegen Sie gleich hinter der Brücke zurück auf den Deich und gelangen so wieder zum Sperrwerk zurück. Von dort führt Sie der selbe Weg, wie zu Beginn der Tour, zurück zum Anleger Mittelsbüren.

Foto: Jonas Völpel

Tour um die Ochtum (rund acht Kilometer)

Als Startpunkt für diese Tour bietet sich die Haltestelle Norderländerstraße in Bremen-Grolland an, von der aus Sie innerhalb weniger Minuten in den Park Links der Weser rollen können. Sobald Sie diesen erreicht haben, fahren Sie auf dem gut asphaltierten Grollander Deich in Richtung Stuhr/Flughafen.

Als Startpunkt für diese Tour bietet sich die Haltestelle Norderländerstraße in Bremen-Grolland an, von der aus Sie innerhalb weniger Minuten in den Park Links der Weser rollen können. Sobald Sie diesen erreicht haben, fahren Sie auf dem gut asphaltierten Grollander Deich in Richtung Stuhr/Flughafen.

Foto: Walter Gerbracht
Nach einer Weile erreichen Sie die Brücke Kladdinger Straße. Von ihr aus haben Sie einerseits einen schönen Blick auf die Kladdinger Wiesen, andererseits auf den Ochtumdeich. Entweder, Sie überqueren an dieser Stelle den Fluss, und fahren zurück in Richtung Huchting ...

Nach einer Weile erreichen Sie die Brücke Kladdinger Straße. Von ihr aus haben Sie einerseits einen schönen Blick auf die Kladdinger Wiesen, andererseits auf den Ochtumdeich. Entweder, Sie überqueren an dieser Stelle den Fluss, und fahren zurück in Richtung Huchting ...

Foto: Michael Rabba
... oder Sie skaten noch ein Stück weiter geradeaus in Richtung Flughafen zu einem Rastplatz, von dem aus Sie einen guten Blick auf die startenden und landenden Maschinen haben. So oder so: Über den Ochtumer Deich gelangen Sie schließlich zurück in Richtung Bahnlinie und auf den Huchtinger Wardamm, um auf der anderen Seite zurück zum Startpunkt zu fahren.

... oder Sie skaten noch ein Stück weiter geradeaus in Richtung Flughafen zu einem Rastplatz, von dem aus Sie einen guten Blick auf die startenden und landenden Maschinen haben. So oder so: Über den Ochtumer Deich gelangen Sie schließlich zurück in Richtung Bahnlinie und auf den Huchtinger Wardamm, um auf der anderen Seite zurück zum Startpunkt zu fahren.

Foto: Oliver Matiszick

Tour um den Werdersee (rund zehn Kilometer)

Der Weserstrand 
 ... und am Ziel, das nach wenigen Minuten erreicht ist, im Café Sand einkehren oder am Weserstrand die Zweisamkeit genießen. Das Café Sand bietet sich auch als Ausgangspunkt für einen Spaziergang zurück in die Stadt oder zum Werdersee an.

Die Tour beginnt am Café Sand auf dem Strandweg in Richtung Weserstadion. Von dort gelangen Sie über den Weg Im Holze rechts hinab zum Werdersee. Es folgt eine T-Kreuzung, bei der Sie links abbiegen sollten, um nicht zu nah ans Ufer zu kommen. Rollen Sie den Deich weiter entlang vorbei am Weserstadion, bunten Parzellen und unter der Karl-Carstens-Brücke hindurch Richtung Habenhausen.

Foto: Christian Walter
Schließlich erreichen Sie das Ende des Werdersees, wo Sie nach rechts in die Wehrstraße einbiegen und die Uferseite wechseln können. Dort angekommen, gelangen Sie über den Habenhauser Deich zurück nach Huckelriede und können dabei nochmal einen Blick auf die Flutlichtmasten des Weserstadions werfen und die Domspitzen aus der Ferne betrachten.

Schließlich erreichen Sie das Ende des Werdersees, wo Sie nach rechts in die Wehrstraße einbiegen und die Uferseite wechseln können. Dort angekommen, gelangen Sie über den Habenhauser Deich zurück nach Huckelriede und können dabei nochmal einen Blick auf die Flutlichtmasten des Weserstadions werfen und die Domspitzen aus der Ferne betrachten.

Foto: Vanessa Ranft
Die Tour führt Sie am Huckelrieder Friedhof und der Roland-Klinik vorbei zur Fußgängerbrücke in Höhe des Kirchwegs. Von ihr aus haben Sie freie Sicht über den See (siehe Foto). Am Ende der Brücke biegen Sie links in den Deichschartweg, der Sie direkt zur Gaststätte "Zum Kuhhirten" oder der Pizzeria "Da Angelo" führt. Von hier sind es nur noch wenige Meter zurück zum Aufgangspunkt.

Die Tour führt Sie am Huckelrieder Friedhof und der Roland-Klinik vorbei zur Fußgängerbrücke in Höhe des Kirchwegs. Von ihr aus haben Sie freie Sicht über den See (siehe Foto). Am Ende der Brücke biegen Sie links in den Deichschartweg, der Sie direkt zur Gaststätte "Zum Kuhhirten" oder der Pizzeria "Da Angelo" führt. Von hier sind es nur noch wenige Meter zurück zum Aufgangspunkt.

Foto: Vanessa Ranft

Tour durchs Blockland (rund zehn Kilometer)

Blühende Deiche im Bremer Blockland - Blumenwiese am Deich im Niederblockland -

Für diese Tour schnüren Sie Ihre Inliner am besten an der Haltestelle "Werner-von-Siemens-Straße" auf der Lilienthaler Heerstraße. Rollen Sie in Richtung Horner Mühle und biegen Sie kurz vor der Unterführung rechts ins Leher Feld ein. Der Weg ist zunächst ein wenig sandig, bessert sich dann aber schnell. Folgen Sie seinem Verlauf und genießen Sie den Blick über Wiesen und Felder, auf seltene Pflanzenarten und (Greif-)Vögel.

Foto: Frank Thomas Koch
Schleuse Kuhsiel

Schließlich fahren Sie über eine kleine Brücke auf die ein Anstieg folgt. Oben angekommen, befinden Sie sich auf dem Kuhgrabenweg, in den Sie rechts einbiegen. Nun rollen Sie bergab und anschließend ebenerdig bis zur Schleuse Kuhsiel (siehe Foto). Diese überqueren Sie und folgen dem Verlauf der Straße Am Lehester Deich. Er führt Sie unter anderem am Verkaufsautomaten eines Bauernhofes sowie einer Pferdekoppel vorbei.

Foto: Maximilian von Lachner
Rollen Sie sich an der nächsten Gabelung weiter geradeaus, an der Wache der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Lehesterdeich vorbei, bis Sie den Jan-Reiners-Weg (siehe Bild) erreichen. Dort biegen Sie rechts ab – in der Höhe befindet sich ein hölzerner Unterstand. Fahren Sie nun immer geradeaus bis Sie auf den Autobahnzubringer Horn-Lehe stoßen, überqueren dort die Straße, fahren nach links bis zur Lilienthaler Heerstraße und biegen dort rechts ab, um zurück zum Start zu gelangen.

Rollen Sie sich an der nächsten Gabelung weiter geradeaus, an der Wache der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Lehesterdeich vorbei, bis Sie den Jan-Reiners-Weg (siehe Bild) erreichen. Dort biegen Sie rechts ab – in der Höhe befindet sich ein hölzerner Unterstand. Fahren Sie nun immer geradeaus bis Sie auf den Autobahnzubringer Horn-Lehe stoßen, überqueren dort die Straße, fahren nach links bis zur Lilienthaler Heerstraße und biegen dort rechts ab, um zurück zum Start zu gelangen.

Foto: Vanessa Ranft

Tour entlang Kuhgraben und Wümme (Circa 26 Kilometer)

Himmelfahrt - Vatertag - Vatertagstour auf dem Kuhgraben

Diese Tour führt Sie erneut durchs Blockland und durchweg am Wasser entlang: zunächst am Kuhgraben (siehe Bild), später an der Wümme. Außerdem gibt es unterwegs viele Gartenlokale, bei denen Sie sich für diese Mammuttour stärken können - die Strecke umfasst circa 26 Kilometer samt Flussüberfahrt. Start ist beim Haus am Walde in Bremen und von dort aus fahren Sie auf dem Kuhgrabenweg immer geradeaus, bis Sie schließlich zur Schleuse Kuhsiel gelangen.

Foto: Frank Thomas Koch
Hof Kaemena ist Gewinner des Bundeswettbewerbs ökologischer Landbau 2016

Dort biegen Sie links in die Straße Oberblockland ein, die Sie an vielen Restaurants vorbeiführt und schließlich ins Niederblockland übergeht. Unterwegs werden Sie an verschiedenen Höfen vorbeikommen, unter anderem am Hof Bavendamm und Kaemena (siehe Bild), wo Sie ein Eis essen könnten. Die Tour führt Sie weiter auf der Wummensiede immer an der Wümme entlang. An der Ritterhuder Heerstraße endet die Straße schließlich - an dieser Stelle führt Sie die Wümmebrücke zum anderen Ufer.

Foto: Frank Thomas Koch
Dort angekommen fahren Sie nach rechts und folgen anschließend solange dem Flussverlauf, bis Sie das Gasthaus "Zur Schleuse" (siehe Bild) erreichen. Dort können Sie eine kleine Fähre nehmen, die Sie zurück auf die Straße Oberblockland bringt. Der Weg vom Ufer zur Straße ist ein wenig holprig - umso schöner, dass Sie im Anschluss auf dem gut gepflasterten Asphalt zurück zum Ausgangspunkt rollen können.

Dort angekommen fahren Sie nach rechts und folgen anschließend solange dem Flussverlauf, bis Sie das Gasthaus "Zur Schleuse" (siehe Bild) erreichen. Dort können Sie eine kleine Fähre nehmen, die Sie zurück auf die Straße Oberblockland bringt. Der Weg vom Ufer zur Straße ist ein wenig holprig - umso schöner, dass Sie im Anschluss auf dem gut gepflasterten Asphalt zurück zum Ausgangspunkt rollen können.

Foto: Christian Kosak

Tour durch Borgfeld und Lilienthal (rund 6,5 Kilometer)

Borgfelder Landhaus

Das Borgfelder Landhaus eignet sich als Startpunkt dieser Rundtour durch Borgfeld, Trupe und Feldhausen. Einkehren können Sie dort allerdings nicht, denn das gastronomische Konzept hat sich in diesem Jahr verändert - das Restaurant öffnet nur noch für Veranstaltungen. ( Mehr dazu in diesem Artikel)

Foto: Maximilian von Lachner
Von dort können Sie entlang der Borgfelder Allee in Richtung Lilienthal skaten. Biegen Sie dafür in Höhe eines Busbetriebes links in die Trupe - nicht zu verwechseln mit dem Truper Deich - und folgen sie der Straße circa 1,5 Kilometer. Dabei passieren Sie neben der Truper Kapelle (siehe Bild) ...

Von dort können Sie entlang der Borgfelder Allee in Richtung Lilienthal skaten. Biegen Sie dafür in Höhe eines Busbetriebes links in die Trupe - nicht zu verwechseln mit dem Truper Deich - und folgen sie der Straße circa 1,5 Kilometer. Dabei passieren Sie neben der Truper Kapelle (siehe Bild) ...

Foto: Klaus Göckeritz
... auch das Niedersächsische Kutschenmuseum. Nehmen Sie bei der darauf folgenden Abzweigung den rechten Weg in Richtung Feldhausen. Schließlich gelangen Sie nach weiteren zwei Kilometern über die  Umgehungsstraße in den Jan-Reiners-Weg und von dort erneut zur Trupe und über die Borgfelder Allee zum Ausgangspunkt zurück.

... auch das Niedersächsische Kutschenmuseum. Nehmen Sie bei der darauf folgenden Abzweigung den rechten Weg in Richtung Feldhausen. Schließlich gelangen Sie nach weiteren zwei Kilometern über die Umgehungsstraße in den Jan-Reiners-Weg und von dort erneut zur Trupe und über die Borgfelder Allee zum Ausgangspunkt zurück.

Foto: Klaus Göckeritz
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