A-Jugend des Hastedter TSV verpasst den Sprung in die Handball-Regionalliga

Die Sensation bleibt aus

Hastedt. Der männlichen A-Jugend des Hastedter TSV ist die erhoffte Sensation in der Aufstiegsrunde zur Handball-Regionalliga Nord nicht geglückt: Der HTSV kam in der Endrunde in Woltmershausen nur zu einem finalen 24:22-Erfolg über die SG Achim/Baden. Das war zu wenig, um nach dem 16:24 gegen den überlegenen Aufsteiger HSG Schwanewede/Neuenkirchen und dem 12:23 gegen den Regionalliga-Absteiger TV Neerstedt ins Oberhaus aufzurücken. Gestört hat es das Team um die beiden Jung-Nationalspieler Marten Franke und Fabian Hartwich nur bedingt: Sie hatten schon im Vorfeld die Fahrkarte zur Oberliga Nordsee in der Tasche und können es im kommenden Jahr als älterer Jahrgang der HSG Schwanewede gleichmachen, die komplett mit dem älteren A-Jugend-Jahrgang angetreten war.
14.04.2010, 16:20
Lesedauer: 1 Min
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Von Olaf Kowalzik

Hastedt. Der männlichen A-Jugend des Hastedter TSV ist die erhoffte Sensation in der Aufstiegsrunde zur Handball-Regionalliga Nord nicht geglückt: Der HTSV kam in der Endrunde in Woltmershausen nur zu einem finalen 24:22-Erfolg über die SG Achim/Baden. Das war zu wenig, um nach dem 16:24 gegen den überlegenen Aufsteiger HSG Schwanewede/Neuenkirchen und dem 12:23 gegen den Regionalliga-Absteiger TV Neerstedt ins Oberhaus aufzurücken. Gestört hat es das Team um die beiden Jung-Nationalspieler Marten Franke und Fabian Hartwich nur bedingt: Sie hatten schon im Vorfeld die Fahrkarte zur Oberliga Nordsee in der Tasche und können es im kommenden Jahr als älterer Jahrgang der HSG Schwanewede gleichmachen, die komplett mit dem älteren A-Jugend-Jahrgang angetreten war.

'So eine junge Mannschaft, wie ich sie habe, ist noch nie sofort in die Regionalliga aufgestiegen. Das ist aufgrund der körperlichen Unterschiede zu den anderen, älteren Teams völlig normal', sagte HTSV-Coach Jörn Franke. Immerhin lagen die Hastedter zum Abschluss nach Punkten mit den Klubs aus Neerstedt und Achim/Baden gleichauf (alle 2:4 Zähler). 'Meine Mannschaft hat viele Erfahrungen sammeln können und genau den einen Überraschungssieg eingefahren, den ich im Vorfeld prophezeit habe', resümierte Franke.

An der Kraft hatte es beim B-Jugend-Oberliga-Meister derweil nicht gelegen, denn ausgerechnet im letzten Endrundenspiel dieser zweitägigen Runde triumphierte man hauchdünn gegen die SG Achim/Baden. Der HTSV hatte hier die beiden starken Achimer Angreifer Simon Bock und Kevin Podien per Sonderbewachung an die Kette gelegt, Fabian Hartwich (per Siebenmeter) und Hans Panning (auf Linksaußen) warfen ihre Farben schließlich mit 24:22 nach vorn.

Die Karte zur Endrunde hatte der Hastedter TSV in der Vorrunde nach der 19:26-Niederlage gegen den TV Neerstedt mit einem 22:19-Erfolg über den VfL Fredenbeck gelöst. Allerdings mit dem Nachteil, dass man in der Endrunde gegen Schwanewede und Neerstedt nahezu ohne Ruhepause direkt hintereinander antreten mussten. Das war für das spielstarke, aber eben noch junge Team zu viel.

Hastedter TSV: Christoph Jachens, Räbiger - Hartwich (7), Franke (9), Lucas Jachens (5/2), Wiezorrek (1), Neitz (5), Lipps (9), Steinhagen, Panning (6), Still (2), Husen, Gülzow (2), Schnirring (6/4).

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