Lokale Essenskultur

Diese Bremer Spezialitäten sollten Sie kennen

Ob Kaffee, Knüppel oder Süßigkeiten – aus Bremen kommen zahlreiche Spezialitäten. Von der einen oder anderen haben selbst Bremer noch nie gehört.
01.07.2019, 06:00
Lesedauer: 7 Min
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Von Alice Echtermann und Ina Schulze
Diese Bremer Spezialitäten sollten Sie kennen

Braunkohl und Pinkel: In Bremen wird der Grünkohl auch Braunkohl genannt, weil er nach langem Kochen die grüne Farbe verliert und bräunlich wird. Serviert wird der Braunkohl in Bremen traditionell mit Pinkel, einer groben, geräucherten Grützwurst aus Speck, Hafer oder Gerste und Schweineschmalz. Als weitere Fleischeinlagen gibt es oft Rauchfleisch, Kassler oder Kochwurst. Und dazu natürlich Kartoffeln.

dpa

Sie sind süß, deftig, alkoholisch und manchmal gar nicht so ansehnlich: Die Bremer Küche bietet jede Menge besondere Gaumenfreuden. Wer kulinarische Spezialitäten kaufen möchte, kann in Bremen fündig werden. Einige eignen sich zudem hervorragend als Geschenk oder Mitbringsel aus Bremen.

Eine typische Bremer Spezialität ist zum Beispiel Knipp. Aber auch mit dem deftigen Braunkohl und Pinkel kann die Bremer Küche punkten. Ebenso mit Kluten, Schokoküssen und einem bekannten Schnaps.

Aber was versteckt sich hinter so rätselhaften Namen wie Bremer Babbeler oder Bremer Knüppel? Und was ist dran an dem Gerücht, dass Bremer gerne Küken essen? Die Fotostrecke verrät es Ihnen.

Münchhausen Kaffee: Die Kaffeerösterei August Münchhausen ist die älteste noch in Familienhand befindliche bremische Traditionsrösterei. Seit Jahren veredelt sie ihren Kaffee im Langzeitröstverfahren. 1935 wurde zunächst ein Versandgeschäft für Kaffee und Tee gegründet. Schon im Jahre 1938 zog das Unternehmen um, und der heutige Firmensitz am Geeren 24 sowie eine eigene Röstanlage wurden erworben.

Münchhausen Kaffee: Die Kaffeerösterei August Münchhausen ist die älteste noch in Familienhand befindliche bremische Traditionsrösterei. Seit Jahren veredelt sie ihren Kaffee im Langzeitröstverfahren. 1935 wurde zunächst ein Versandgeschäft für Kaffee und Tee gegründet. Schon im Jahre 1938 zog das Unternehmen um, und der heutige Firmensitz am Geeren 24 sowie eine eigene Röstanlage wurden erworben.

Foto: Anne Gerling
Bremer Kaffeebrot: Als Bremer Kaffeebrot werden Weißbrotscheiben bezeichnet, die mit Butter und Zucker bestrichen und dann geröstet werden. Ein bisschen wie süßer Zwieback. Das Kaffeebrot wird als Beilage zum Kaffee serviert und schmeckt besonders gut, wenn es in das heiße Getränk getaucht wird. Kaufen kann man diese Spezialität zum Beispiel im Schnoor oder im Café Knigge in der Innenstadt.

Bremer Kaffeebrot: Als Bremer Kaffeebrot werden Weißbrotscheiben bezeichnet, die mit Butter und Zucker bestrichen und dann geröstet werden. Ein bisschen wie süßer Zwieback. Das Kaffeebrot wird als Beilage zum Kaffee serviert und schmeckt besonders gut, wenn es in das heiße Getränk getaucht wird. Kaufen kann man diese Spezialität zum Beispiel im Schnoor oder im Café Knigge in der Innenstadt.

Foto: Alice Echtermann
Bremer Zwieback: Typisch für den Bremer Zwieback ist seine sechseckige Form. Er ist wenig gesüßt und besteht aus einem leichten Hefeteig. Hier geht es zum entsprechenden Post via Instagram.

Bremer Zwieback: Typisch für den Bremer Zwieback ist seine sechseckige Form. Er ist wenig gesüßt und besteht aus einem leichten Hefeteig. Hier geht es zum entsprechenden Post via Instagram.

Foto: Screenshot/Instagram
Pluckte Finken: Ein deftiger Eintopf, dessen Rezept aus der Zeit der Walfänger stammen soll. Dem Namen nach enthielt es in Stücke gehackten (gepluckten) Walspeck (Vinken). Nach einigen Rezepten wird es mit gelben Wurzeln, geräuchertem Ochsenfleisch oder Pökelfleisch zubereitet. Es finden sich jedoch auch Varianten mit durchwachsenem Schweinespeck, weißen Bohnen, Äpfeln, Möhren und Kartoffeln. Ein Rezept für Pluckte Finken gibt es zum Beispiel auf dem Blog "Gunnars Kochecke".

Pluckte Finken: Ein deftiger Eintopf, dessen Rezept aus der Zeit der Walfänger stammen soll. Dem Namen nach enthielt es in Stücke gehackten (gepluckten) Walspeck (Vinken). Nach einigen Rezepten wird es mit gelben Wurzeln, geräuchertem Ochsenfleisch oder Pökelfleisch zubereitet. Es finden sich jedoch auch Varianten mit durchwachsenem Schweinespeck, weißen Bohnen, Äpfeln, Möhren und Kartoffeln. Ein Rezept für Pluckte Finken gibt es zum Beispiel auf dem Blog "Gunnars Kochecke".

Foto: Gunnars Kochecke
Der Bremer Knüppel: Der "Knüppel aus dem Sack" ist eine geräucherte Mettwurst. Der Name spielt an auf das Märchen der Brüder Grimm von dem Tischlein, das sich selbst deckte, dem Goldesel und dem Knüppel aus dem Sack, der Feinde von allein verdreschen konnte. Glaubt man den Herstellern, könnte der Knüppel zudem eine Rolle bei den Bremer Stadtmusikanten gespielt haben - als Räuberessen im Wald. Eine richtig exklusive Bremer Spezialität ist der Knüppel allerdings nicht, denn es gibt auch den "Berliner Knüppel" oder den "Bayerischen Knüppel". Alle hergestellt von einer Firma aus Syke. Trotzdem: Die Wurst im Jutesack ist ein beliebtes Souvenir und ist fester Bestandteil des Bremer Weihnachtsmarktes.

Der Bremer Knüppel: Der "Knüppel aus dem Sack" ist eine geräucherte Mettwurst. Der Name spielt an auf das Märchen der Brüder Grimm von dem Tischlein, das sich selbst deckte, dem Goldesel und dem Knüppel aus dem Sack, der Feinde von allein verdreschen konnte. Glaubt man den Herstellern, könnte der Knüppel zudem eine Rolle bei den Bremer Stadtmusikanten gespielt haben - als Räuberessen im Wald. Eine richtig exklusive Bremer Spezialität ist der Knüppel allerdings nicht, denn es gibt auch den "Berliner Knüppel" oder den "Bayerischen Knüppel". Alle hergestellt von einer Firma aus Syke. Trotzdem: Die Wurst im Jutesack ist ein beliebtes Souvenir und ist fester Bestandteil des Bremer Weihnachtsmarktes.

Foto: Alice Echtermann

Birnen, Bohnen und Speck: Der Eintopf kombiniert wie viele typisch bremische Rezepte Salziges mit Süßem. Er enthält grüne Bohnen, ganze Birnen und gekochte Speckscheiben. Dazu gibt es Kartoffeln. Eine Anteilung, wie dieses Gericht zubereitet wird, gibt dieses Youtube-Video.

Braunkohl und Pinkel: In Bremen wird der Grünkohl auch Braunkohl genannt, weil er nach langem Kochen die grüne Farbe verliert und bräunlich wird. Serviert wird der Braunkohl in Bremen traditionell mit Pinkel, einer groben, geräucherten Grützwurst aus Speck, Hafer oder Gerste und Schweineschmalz. Als weitere Fleischeinlagen gibt es oft Rauchfleisch, Kassler oder Kochwurst. Und dazu natürlich Kartoffeln.

Braunkohl und Pinkel: In Bremen wird der Grünkohl auch Braunkohl genannt, weil er nach langem Kochen die grüne Farbe verliert und bräunlich wird. Serviert wird der Braunkohl in Bremen traditionell mit Pinkel, einer groben, geräucherten Grützwurst aus Speck, Hafer oder Gerste und Schweineschmalz. Als weitere Fleischeinlagen gibt es oft Rauchfleisch, Kassler oder Kochwurst. Und dazu natürlich Kartoffeln.

Foto: dpa
Bremer Kluten: Kluten sind Süßigkeiten aus weißen Fondantstangen mit Pfefferminzgeschmack, die zur Hälfte mit dunkler Schokolade überzogen sind. Sie erinnern ein wenig an Dominosteine. Zu kaufen gibt es diese Leckerei zum Beispiel jedes Jahr auf dem Freimarkt und dem Weihnachtsmarkt.

Bremer Kluten: Kluten sind Süßigkeiten aus weißen Fondantstangen mit Pfefferminzgeschmack, die zur Hälfte mit dunkler Schokolade überzogen sind. Sie erinnern ein wenig an Dominosteine. Zu kaufen gibt es diese Leckerei zum Beispiel jedes Jahr auf dem Freimarkt und dem Weihnachtsmarkt.

Foto: Alice Echtermann
Stinte: Stinte sind kleine Fische, die Ende Februar bis Anfang März zur Laichzeit die Weser hinaufziehen. Dann ist „Stintsaison“ und die Fische landen aus dem Fluss direkt auf den Bremer Tellern.

Stinte: Stinte sind kleine Fische, die Ende Februar bis Anfang März zur Laichzeit die Weser hinaufziehen. Dann ist „Stintsaison“ und die Fische landen aus dem Fluss direkt auf den Bremer Tellern.

Foto: dpa
Stinte (2): Stinte werden mit den Gräten gegessen und haben einen starken Eigengeruch, manche sagen nach Gurken. Sie werden daher auch "Stink-Fische" genannt. Aber die Bremer lieben ihre Stinte – vor allem in Roggenmehl gewendet und gebraten.

Stinte (2): Stinte werden mit den Gräten gegessen und haben einen starken Eigengeruch, manche sagen nach Gurken. Sie werden daher auch "Stink-Fische" genannt. Aber die Bremer lieben ihre Stinte – vor allem in Roggenmehl gewendet und gebraten.

Foto: dpa
Hachez Schokolade: Der Schokoladenhersteller Hachez ist seit mehr als 120 Jahren in Bremen verwurzelt. Das Unternehmen wurde 1890 in der Hansestadt von dem aus Belgien stammenden Schokoladenhersteller Joseph Emile Hachez gegründet. Der wichtigste Rohstoff in der Schokoladenproduktion: Kakaobohnen. Im Hachez-Werk werden sie geröstet. Seit 2012 gehört Hachez zur dänischen Toms-Gruppe. Anfang 2018 verkündete der Mutterkonzern, dass die Verlegung der Hachez-Fertigung nach Polen geplant ist. Ende 2020 wird die Produktion in der Bremer Neustadt schließen.

Hachez Schokolade: Der Schokoladenhersteller Hachez ist seit mehr als 120 Jahren in Bremen verwurzelt. Das Unternehmen wurde 1890 in der Hansestadt von dem aus Belgien stammenden Schokoladenhersteller Joseph Emile Hachez gegründet. Der wichtigste Rohstoff in der Schokoladenproduktion: Kakaobohnen. Im Hachez-Werk werden sie geröstet. Seit 2012 gehört Hachez zur dänischen Toms-Gruppe. Anfang 2018 verkündete der Mutterkonzern, dass die Verlegung der Hachez-Fertigung nach Polen geplant ist. Ende 2020 wird die Produktion in der Bremer Neustadt schließen.

Foto: Christina Kuhaupt
Bremer Babbeler: Der Babbeler ist eine mentholhaltige, in Papier gewickelte Zuckerstange – so etwas wie ein sehr langes Hustenbonbon. Das plattdeutsche Wort „Babbel“ bedeutet „Mund“. Den Babbeler gibt es in nur in wenigen Apotheken und Teehäusern in Bremen zu kaufen. Die Zuckerstange kann auch als Süßungsmittel für Tee verwendet werden. Erfunden hat den Babbeler 1886 der Utbremer Konditormeister und Bonbonkocher Albert Friedrich Bruns. Heute stellen noch die Firma Bruns und die Manufaktur Friedrich Germann die Bonbonstangen her. Man kann den Babbeler auch als Bonbons bekommen, in verschiedenen Farben – oder als Schnaps. Auch Traditionsprodukte entwickeln sich eben weiter.

Bremer Babbeler: Der Babbeler ist eine mentholhaltige, in Papier gewickelte Zuckerstange – so etwas wie ein sehr langes Hustenbonbon. Das plattdeutsche Wort „Babbel“ bedeutet „Mund“. Den Babbeler gibt es in nur in wenigen Apotheken und Teehäusern in Bremen zu kaufen. Die Zuckerstange kann auch als Süßungsmittel für Tee verwendet werden. Erfunden hat den Babbeler 1886 der Utbremer Konditormeister und Bonbonkocher Albert Friedrich Bruns. Heute stellen noch die Firma Bruns und die Manufaktur Friedrich Germann die Bonbonstangen her. Man kann den Babbeler auch als Bonbons bekommen, in verschiedenen Farben – oder als Schnaps. Auch Traditionsprodukte entwickeln sich eben weiter.

Foto: Alice Echtermann
Bremer Knipp: Knipp wird auch Hackgrütze genannt und ist mit dem Pinkel (ebenfalls in dieser Fotostrecke) verwandt. Knipp wird oft als fest gepresste Stange oder Rolle gekauft – so wie ihn auf diesem Bild Carola Struss von der Schlachterei Kaufhold in Verden präsentiert.

Bremer Knipp: Knipp wird auch Hackgrütze genannt und ist mit dem Pinkel (ebenfalls in dieser Fotostrecke) verwandt. Knipp wird oft als fest gepresste Stange oder Rolle gekauft – so wie ihn auf diesem Bild Carola Struss von der Schlachterei Kaufhold in Verden präsentiert.

Foto: Focke Strangmann
Bremer Knipp (2): Knipp besteht aus Hafergrütze, Schweinskopf, Schweinebauch, Schwarte, Rinderleber und Brühe. Kross gebraten wird er gern mit Gewürzgurken und Bratkartoffeln, manchmal auch mit Apfelmus gegessen.

Bremer Knipp (2): Knipp besteht aus Hafergrütze, Schweinskopf, Schweinebauch, Schwarte, Rinderleber und Brühe. Kross gebraten wird er gern mit Gewürzgurken und Bratkartoffeln, manchmal auch mit Apfelmus gegessen.

Foto: Udo Meissner
Labskaus: An Labskaus scheiden sich die Geister – manche lieben es, andere fühlen sich von der Optik und Konsistenz eher abgestoßen. Es ist, wie so vieles in der Bremer Küche, ein Seefahrergericht. Wesentlich für das Gericht sind der Kartoffelstampf und gepökeltes Rindfleisch, das zunächst gewolft und dann unter die Kartoffelmasse gemischt wird. Es verleiht dem Gericht bereits eine rötliche Farbe. Heutzutage kommt die Farbe meist von Roter Beete, die das Gericht noch stärker färbt. Als Sparvariante wird statt gepökeltem Fleisch vom Metzger oft Corned Beef untergemischt. Als Beilage zu Labskaus werden gern Rollmops und Gewürzgurken gegessen - manch einer wolft die Beilagen auch direkt mit in die Mischung. Oben drauf oder daneben gehört, ganz ohne Wolf, ein frisch gebratenes Spiegelei.

Labskaus: An Labskaus scheiden sich die Geister – manche lieben es, andere fühlen sich von der Optik und Konsistenz eher abgestoßen. Es ist, wie so vieles in der Bremer Küche, ein Seefahrergericht. Wesentlich für das Gericht sind der Kartoffelstampf und gepökeltes Rindfleisch, das zunächst gewolft und dann unter die Kartoffelmasse gemischt wird. Es verleiht dem Gericht bereits eine rötliche Farbe. Heutzutage kommt die Farbe meist von Roter Beete, die das Gericht noch stärker färbt. Als Sparvariante wird statt gepökeltem Fleisch vom Metzger oft Corned Beef untergemischt. Als Beilage zu Labskaus werden gern Rollmops und Gewürzgurken gegessen - manch einer wolft die Beilagen auch direkt mit in die Mischung. Oben drauf oder daneben gehört, ganz ohne Wolf, ein frisch gebratenes Spiegelei.

Foto: dpa
Bremer Klaben: Anderswo würde man zum Bremer Klaben vielleicht „Stollen“ sagen, aber richtige Bremer wissen, dass man beides auf keinen Fall vergleichen kann! Der Klaben ist ein beliebtes Wintergebäck und enthält Rosinen, Orangeat, Zitronat. Meist wird er mit Kardamom gewürzt. Insgesamt ist das Gebäck saftig und ziemlich mächtig.

Bremer Klaben: Anderswo würde man zum Bremer Klaben vielleicht „Stollen“ sagen, aber richtige Bremer wissen, dass man beides auf keinen Fall vergleichen kann! Der Klaben ist ein beliebtes Wintergebäck und enthält Rosinen, Orangeat, Zitronat. Meist wird er mit Kardamom gewürzt. Insgesamt ist das Gebäck saftig und ziemlich mächtig.

Foto: dpa
Bremer Klaben (2): Die traditionelle Klaben-Zeit beginnt im November. Dann finden sich Liebhaber des Gebäcks auf dem Bremer Marktplatz ein, um beim Klaben-Anschnitt dabei zu sein. Die Einnahmen des Verkaufs werden jedes Jahr gespendet. "Bremer Klaben" ist übrigens ein geografisch geschützter Begriff: So darf sich nur ein Gebäck nennen, das auch wirklich in Bremen hergestellt wurde.

Bremer Klaben (2): Die traditionelle Klaben-Zeit beginnt im November. Dann finden sich Liebhaber des Gebäcks auf dem Bremer Marktplatz ein, um beim Klaben-Anschnitt dabei zu sein. Die Einnahmen des Verkaufs werden jedes Jahr gespendet. "Bremer Klaben" ist übrigens ein geografisch geschützter Begriff: So darf sich nur ein Gebäck nennen, das auch wirklich in Bremen hergestellt wurde.

Foto: Frank Thomas Koch
Megafusion AB Inbev - SABMiller

Beck's Bier: Am 27. Juni 1873 gründen der Bremer Baumeister Lüder Rutenberg, der Braumeister Heinrich Beck und der Kaufmann Thomas May die Kaiserbrauerei Beck & May o.H.G. In den folgenden Jahren erhält Beck’s mehrere Auszeichnungen, unter anderem die Goldmedaille als bestes aller kontinentalen Biere auf der Weltausstellung 1876 in Philadelphia. Diese Medaille findet sich noch heute auf dem Flaschenetikett.

Foto: dpa
Beck's Brauerei in Bremen

Beck's Bier: Am 1. Februar 2002 übernimmt der belgische Brauerei-Konzern Interbrew S.A. die Brauerei Beck und Co. Brauerchef Dieter Ammer sieht in dem Deal die einzige Chance für Beck & Co, doch noch in den Kreis der Global Player auf den Biermärkten dieser Welt vorzustoßen. 2005 wird aus Interbrew Deutschland Inbev Deutschland. Mit der Umbenennung gibt es auch neue Produkte: 2008 bringt der Weltkonzern die Biermischgetränke Beck’s Ice und Beck’s Green Lemon auf den Markt. 2009 erfolgt die nächste Übernahme: Inbev kauft den amerikanischen Braukonzern Anheuser-Busch für 52 Milliarden Dollar (knapp 33 Milliarden Euro) und heißt nun Anheuser-Busch Inbev.

Foto: dpa
Schnoorkuller: Hierbei handelt es sich um eine Spezialität seit 1987 aus dem Bremer Schnoor. Die Schnoorkuller sind feine Kugeln aus Nussbaiser, gefüllt mit Nougat und überzogen mit Vollmilchschokolade und schließlich in zart-geröstetem Nusskrokant gewälzt. Riza Tosun, Inhaber der Konditorei Café im Schnoor, hat sich die Leckerbissen 2011 patentieren lassen. Hier geht es zum entsprechenden Post bei Instagram.

Schnoorkuller: Hierbei handelt es sich um eine Spezialität seit 1987 aus dem Bremer Schnoor. Die Schnoorkuller sind feine Kugeln aus Nussbaiser, gefüllt mit Nougat und überzogen mit Vollmilchschokolade und schließlich in zart-geröstetem Nusskrokant gewälzt. Riza Tosun, Inhaber der Konditorei Café im Schnoor, hat sich die Leckerbissen 2011 patentieren lassen. Hier geht es zum entsprechenden Post bei Instagram.

Foto: Screenshot/Instagram
Bremer Kükenragout: Das Kükenragout kennen selbst die meisten Bremer kaum. Wer zum ersten Mal davon hört, ist schnell empört: Wieso essen die Bremer gern niedliche, flauschige Küken? Naja, ganz so schlimm ist es nicht. Das plattdeutsche Wort "Kiken" bedeutet "junges Huhn". Die sogenannten Stubenküken wiegen 200 bis 600 Gramm und sind etwa einen Monat alt. Für manche mag das freilich auch keine Entschuldigung sein. Das Kükenragout kann wie ein Hühnerfrikassee auch Spargel, Pilze und Erbsen enthalten – dazu kommen meistens Rinderzunge und Flusskrebsschwänze. Im Restaurant findet man es kaum. Dafür wird das Kükenragout beim alljährlichen Bürgermahl der Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe Bremen serviert.

Bremer Kükenragout: Das Kükenragout kennen selbst die meisten Bremer kaum. Wer zum ersten Mal davon hört, ist schnell empört: Wieso essen die Bremer gern niedliche, flauschige Küken? Naja, ganz so schlimm ist es nicht. Das plattdeutsche Wort "Kiken" bedeutet "junges Huhn". Die sogenannten Stubenküken wiegen 200 bis 600 Gramm und sind etwa einen Monat alt. Für manche mag das freilich auch keine Entschuldigung sein. Das Kükenragout kann wie ein Hühnerfrikassee auch Spargel, Pilze und Erbsen enthalten – dazu kommen meistens Rinderzunge und Flusskrebsschwänze. Im Restaurant findet man es kaum. Dafür wird das Kükenragout beim alljährlichen Bürgermahl der Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe Bremen serviert.

Foto: dpa
Bremer Scheerkohl: Scheerkohl ist eine Unterart des Rapses. Die Bremer Variante wird wie Spinat zubereitet, aber auch in Salaten verwendet. Scheerkohl gilt als vielseitig, gesund und kalorienarm.

Bremer Scheerkohl: Scheerkohl ist eine Unterart des Rapses. Die Bremer Variante wird wie Spinat zubereitet, aber auch in Salaten verwendet. Scheerkohl gilt als vielseitig, gesund und kalorienarm.

Foto: Roland Scheitz
Plum un Klütschen: Da werden Erinnerungen an Omas Küche und an alte Rezepte wach. Hier bereitet Köchin Luise „Plum un Klütschen“ in der Küche des Mitmachmuseums Köksch un Qualm an der Stader Landstraße zu. Es handelt sich dabei um eine süße Speise aus vergangener Zeit mit Trockenpflaumen und Klößen aus Mehlteig (Plum un Klütschen). Wer Lust hat, Gerichte aus Großmutters Zeiten nachzukochen, der findet im Hauswirtschaftsmuseum reichlich Rezepte und vor allem Hilfe und Ansprechpartner. Informationen im Internet auf www.koeksch-un-qualm.de.

Plum un Klütschen: Da werden Erinnerungen an Omas Küche und an alte Rezepte wach. Hier bereitet Köchin Luise „Plum un Klütschen“ in der Küche des Mitmachmuseums Köksch un Qualm an der Stader Landstraße zu. Es handelt sich dabei um eine süße Speise aus vergangener Zeit mit Trockenpflaumen und Klößen aus Mehlteig (Plum un Klütschen). Wer Lust hat, Gerichte aus Großmutters Zeiten nachzukochen, der findet im Hauswirtschaftsmuseum reichlich Rezepte und vor allem Hilfe und Ansprechpartner. Informationen im Internet auf www.koeksch-un-qualm.de.

Foto: Christian Kosak
Schokoküsse von Mayer Junior: Die Manufaktur Mayer Junior in Rablinghausen produziert seit mehr als 100 Jahren Schokoküsse. Sie werden bis heute nach einem alten Familienrezept aus dem Jahr 1902 hergestellt und in die ganze Welt geschickt.

Schokoküsse von Mayer Junior: Die Manufaktur Mayer Junior in Rablinghausen produziert seit mehr als 100 Jahren Schokoküsse. Sie werden bis heute nach einem alten Familienrezept aus dem Jahr 1902 hergestellt und in die ganze Welt geschickt.

Foto: Joerg Volland
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