Zum 100. Jahrestag

Diese Denkmäler erinnern an die Niederschlagung der Bremer Räterepublik

Die Bremer Räterepublik fand ein schnelles und blutiges Ende. Heute noch erinnern mehrere Denkmäler an die Ereignisse vor 100 Jahren. Wir stellen die Erinnerungsorte in dieser Bildergalerie vor.
18.03.2019, 06:00
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Auch 100 Jahre nach der Niederschlagung der Bremer Räterepublik finden sich im Stadtbild noch Spuren, die auf die damaligen Ereignisse hinweisen.

Auf dem Waller Friedhof ehrt etwa ein Denkmal die gefallenen Verteidiger der Räterepublik. In Gröpelingen erinnert der bemalte Bunker im Pastorenweg sowohl an den Rat der Volksbeauftragten als auch an die Zerstörung des ersten Mahnmals für die Verteidiger, die Pietá, die die Nationalsozialisten 1933 zerstörten.

Für die Freikorpskämpfer und von der Reichsregierung beauftragten Soldaten, die bei der Niederschlagung der Räterepublik fielen, finden sich in Bremen mehrere Gedenkorte: Außer dem Sterbenden Jüngling sind es das Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Bremer und das Grabmal für die Gefallenen der Division Gerstenberg.

Die Denkmäler und Erinnerungsorte haben im Laufe der Jahre eine unterschiedliche Rezeptionsgeschichte erfahren. Sie zeigen, dass Erinnerung wandelbar ist und ihre Deutung immer von den Gegebenheiten der jeweiligen Zeit abhängt. Mehr über die Ereignisse und Hintergründe zur Niederschlagung der Bremer Räterepublik lesen Sie in unserem Dossier.

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