Ein Stückchen Hollywood

Diese Filme und Serien wurden in Bremen gedreht

Bremen ist nicht Hollywood, und doch diente die Hansestadt für so manchen Film und die eine oder andere Serie als Drehort - darunter eine erfolgreiche Kinderkomödie und eine ZDF-Serie.
24.02.2020, 06:00
Lesedauer: 14 Min
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Von Sarah Haferkamp, Ina Schulze
Diese Filme und Serien wurden in Bremen gedreht

Drehorte waren neben dem Bremer Marktplatz diverse Orte im Bremer Viertel und der Überseestadt, aber auch das Kreiskrankenhaus in Osterholz-Scharmbeck.

Sarah Haferkamp

Sie schalten durch das TV-Programm und plötzlich kommt Ihnen die Kulisse einer Szene bekannt vor? War das nicht Bremen? Auch die Hansestadt diente in so manchen Filmen und TV-Serien als Ort des Geschehens. Selbst ein Terrorist kaperte in dem Actionfilm "Death Train" hier schon einen Zug und raste von Bremen aus quer durch Europa. Andere Filme spielen zwar nicht in der Stadt der Musikanten, wurden aber dennoch an der Weser gedreht.

2010 sahen mehr als vier Millionen ARD-Zuschauer Sven Regeners Film "Neue Vahr Süd" mit Frederick Lau in der Hauptrolle; die Vorgeschichte des Films "Herr Lehmann". Dadurch wurde nicht nur die Neue Vahr, sondern auch das Bremer Viertel als Drehort einem größeren Publikum bekannt.

Manche Filme sind nur durch ihre Handlungen mit Bremen verbunden. Und in wieder anderen trägt ein Ort lediglich den Namen unserer Heimatstadt. Und doch gibt es viele Filme, für die Bremen als Film-Location ausgewählt wurde... klicken Sie sich durch die Galerie!

Pierce Brosnan

"Death Train": Fangen wir mit dem eingangs erwähnten Action-Film aus dem Jahr 1993 an. Darin spielt Bond-Darsteller Pierce Brosnan eine der Hauptrollen. Der Film erzählt die Geschichte des russischen Generals Konstantin Benin (Christopher Lee), der die einstige Sowjetunion auferstehen lassen will. Er lässt eine Atombombe bauen, die mit einem in Bremen von seinem Söldnerkommando gekaperten Frachtzug in den Irak gebracht werden soll. Der Sonderagent Mike Graham (Brosnan) soll den Zug stoppen.

Foto: EPA/ETIENNE LAURENT/dpa
Drehort Loriot / Horner Straße

Weiter geht es mit dem vielleicht bekannteren Sketch "Weihnachten bei den Hoppenstedts": "Früher war mehr Lametta." Das wird der alte Militarist Hoppenstedt wieder beklagen, wenn sich seine Familie im Fernsehen um den Tannenbaum versammelt und das Enkelkind sein Atomkraftwerk-Bastelset auspackt. Der Weihnachts-Klassiker von Loriot um die Familie Hoppenstedt wurde in Bremen gedreht. Radio Bremen hatte sich 1978 in einem Altbremer Haus an der Horner Straße eingemietet. „Weihnachten bei Hoppenstedts“ war die letzte Arbeit von Loriot für Radio Bremen und die erste Sendung mit einer durchgehenden Handlung. Im Weihnachtssketch von 1978 führte Loriot nicht nur Regie, er spielte auch den Großvater, eine Rolle aus einem früheren Sketch. Evelyn Hamann spielte die Mutter.

Foto: Walter Gerbracht
Nicht von schlechten Eltern Fernsehserie Deutschland 1993 1998 Darsteller Colin Kippenberg li

"Nicht von schlechten Eltern": Von 1993 bis 1996 lief die Serie "Nicht von schlechten Eltern" in der ARD. Die drei Staffeln der Serie wurden in Bremen gedreht.

Foto: Imago
"Nicht von schlechten Eltern": Wesentliche Schauplätze waren das Alte Gymnasium, wo die jungen Darsteller zur Schule gingen und Mutter Sybille Schefer (Sabine Postel) Lehrerin war. Darüber hinaus wurde auch in Burglesum, Achim, Brake und Wilhelmshaven gedreht.

"Nicht von schlechten Eltern": Wesentliche Schauplätze waren das Alte Gymnasium, wo die jungen Darsteller zur Schule gingen und Mutter Sybille Schefer (Sabine Postel) Lehrerin war. Darüber hinaus wurde auch in Burglesum, Achim, Brake und Wilhelmshaven gedreht.

Foto: imago
Kinostart - "Lügen und andere Wahrheiten"

"Lügen und andere Wahrheiten": Meret Becker spielt die perfektionistische und etwas dröge Medizinerin Coco, die die Schummeleien ihres Verlobten Carlos (Thomas Heinze) satt hat. Sie will die Wahrheit aufdecken und holt sich dazu sogar Rat von einem Experten. Was sie dabei herausfindet, macht sie fassungslos. Nicht nur Carlos, sondern auch ihre beste Freundin (Jeanette Hain), ihr Yoga-Lehrer (Florian David Fitz, Foto) und sogar ihre Angestellte Vera (Alina Levshin) haben ihre Geheimnisse, die sie sorgsam verbergen.

Foto: dpa
Drehorte waren neben dem Bremer Marktplatz diverse Orte im Bremer Viertel und der Überseestadt, aber auch das Kreiskrankenhaus in Osterholz-Scharmbeck.

Drehorte waren neben dem Bremer Marktplatz diverse Orte im Bremer Viertel und der Überseestadt, aber auch das Kreiskrankenhaus in Osterholz-Scharmbeck.

Foto: Sarah Haferkamp

Der Trailer zum Film "Lügen und andere Wahrheiten".

Mitte Humboldtstraße Dreharbeiten Vorabendserie Unter Gauern

"Unter Gaunern": In diesem Haus an der Humboldstraße im Bremer Viertel wurde die ARD-Vorabendserie gedreht. Die acht Folgen der ersten Staffel liefen Anfang 2015 im TV und floppten.

Foto: Roland Scheitz
ARD-Serie "Unter Gaunern"

"Unter Gaunern": In der Serie geht es um die Bremer Familie Schulz, eine Verbrecher-Familie mit klaren Prinzipien und ganz eigenem Moral- und Ehrenkodex. Allen voran Betty Schulz, die als einziges Familienmitglied aus der Reihe tanzt, heimlich die Seiten wechselt und zur Polizei geht. Die Serie wurde 2015 eingestellt - die Quoten waren zu schlecht.

Foto: dpa
Riensberger Friedhof Filmarbeiten Dreharbeiten Film Soul Kitchen Regie Fatih Akin

„Soul Kitchen“: Gleich mehrere Szenen seiner Komödie „Soul Kitchen“ drehte der deutsch-türkische Filmemacher Fatih Akin („Auf der anderen Seite“) in Bremen. Mit seinem Team arbeitete er unter anderem auf dem Riensberger Friedhof, es folgten noch Innenaufnahmen in Wohnhäusern und einem Krankenhaus.

Foto: Roland Scheitz
Riensberger Friedhof Filmarbeiten Dreharbeiten Film Soul Kitchen Regie Fatih Akin

„Soul Kitchen“ ist eine Filmkomödie. Sie zeigt betroffene Menschen im Umfeld eines von der Schließung bedrohten Restaurants, des Soul Kitchen, und ist zugleich eine Liebeserklärung des Regisseurs Fatih Akin an seine Heimatstadt Hamburg.

Foto: Roland Scheitz
"Rockabilly Requiem": Bremer Produktion ­(Elke Peters, Neue Mira), Bremer Drehorte ­(Lagerhaus, Modernes), Bremer Produktionsförderung (Nordmedia), Bremer Sound (The Wild Black Jets), Bremer Musik-Supervisor (Mike Beilfuß), Bremer Requisiten- und Titel-Design (Stevie Schulze), Bremer Komparserie (Agentur „Les Acteurs“), Bremer Premiere (in der Schauburg mit Regisseur und Hauptdarstellern) - was will man mehr?

"Rockabilly Requiem": Bremer Produktion ­(Elke Peters, Neue Mira), Bremer Drehorte ­(Lagerhaus, Modernes), Bremer Produktionsförderung (Nordmedia), Bremer Sound (The Wild Black Jets), Bremer Musik-Supervisor (Mike Beilfuß), Bremer Requisiten- und Titel-Design (Stevie Schulze), Bremer Komparserie (Agentur „Les Acteurs“), Bremer Premiere (in der Schauburg mit Regisseur und Hauptdarstellern) - was will man mehr?

Foto: Robbert Többe
"Rockabilly Requiem": Das Coming-of-Ages-Drama „Rockabilly Reqiem“ spielt in den 80er Jahren. Hubertus liebt den Stil der amerikanischen 1950er Jahre und lebt dies in seiner Rockabilly-Band "Rebels" aus. Es ist ein Film über eine Jugendkultur.

"Rockabilly Requiem": Das Coming-of-Ages-Drama „Rockabilly Reqiem“ spielt in den 80er Jahren. Hubertus liebt den Stil der amerikanischen 1950er Jahre und lebt dies in seiner Rockabilly-Band "Rebels" aus. Es ist ein Film über eine Jugendkultur.

Foto: Robert Többe

Der Trailer zum Film "Rockabilly Requiem".

"Jack Taylor": Unter anderem die Folgen "The Sorrows" und "Priest" der deutsch-irischen Krimireihe „Jack Taylor“ entstanden im Park Hotel und in den Kap-Horn-Studios im Bremer Westen. Drehorte in Bremen waren aber auch an der Muggenburg und im Krankenhaus St-Jürgen-Straße. Die Serie wurde 2013 im ZDF ausgestrahlt. In der Hauptrolle ist der schottische Schauspieler Iain Glen zu sehen, der auch in der Serie Games of Thrones eine tragende Rolle spielt. Einblicke in die Dreharbeiten zur deutsch-irischen Krimiserie "Jack Taylor" im Bremer Park Hotel.

"Jack Taylor": Unter anderem die Folgen "The Sorrows" und "Priest" der deutsch-irischen Krimireihe „Jack Taylor“ entstanden im Park Hotel und in den Kap-Horn-Studios im Bremer Westen. Drehorte in Bremen waren aber auch an der Muggenburg und im Krankenhaus St-Jürgen-Straße. Die Serie wurde 2013 im ZDF ausgestrahlt. In der Hauptrolle ist der schottische Schauspieler Iain Glen zu sehen, der auch in der Serie Games of Thrones eine tragende Rolle spielt. Einblicke in die Dreharbeiten zur deutsch-irischen Krimiserie "Jack Taylor" im Bremer Park Hotel.

Foto: dpa
«Neue Vahr Süd»: ARD verfilmt Sven Regeners Roman

„Neue Vahr Süd“: Sven Regener, Bremer Autor und Musiker schrieb die Romanvorlage für einen der bekanntesten Filme aus Bremen: „Neue Vahr Süd“.

Foto: dpa
Dreharbeiten zu "Neue Vahr Süd"

„Neue Vahr Süd“: Der 20-jährige Frank Lehmann (rechts, gespielt von Frederick Lau) lebt noch bei seinen Eltern in der Neuen Vahr Süd, als er vergisst, den Kriegsdienst zu verweigern und zur Bundeswehr muss. Schon nach seiner ersten Woche beim Bund hat sich Franks Vater in seinem Zimmer ausgebreitet, so dass der 20-Jährige mit seinem Schulfreund Martin (links, gespielt von Eike Weinreich) und zwei Freunden aus der linken Szene in eine Wohngemeinschaft im Viertel zieht. Frank Lehmann wird zum Wandler zwischen der linken Chaos-WG und der konservativen Welt der Bundeswehr.

Foto: dpa
„Neue Vahr Süd“: Gedreht wurde der Film unter anderem im Bremer Viertel rund um den Sielwall und natürlich in der Neuen Vahr. Den Sielwall in die 80er-Jahre zu verwandeln dauerte seinerzeit nur einen Tag, wurde vom Film-Team aber lange geplant.

„Neue Vahr Süd“: Gedreht wurde der Film unter anderem im Bremer Viertel rund um den Sielwall und natürlich in der Neuen Vahr. Den Sielwall in die 80er-Jahre zu verwandeln dauerte seinerzeit nur einen Tag, wurde vom Film-Team aber lange geplant.

Foto: Roland Scheitz
Dreharbeiten "Neue Vahr Süd" in Bremen

„Neue Vahr Süd“: Für die Nachstellung der Krawalle um die Rekrutenvereidigung im Mai 1980 fanden die Dreharbeiten am Originalschauplatz am Osterdeich rund um das Weserstadion statt.

Foto: dpa

Der Trailer zum Film "Neue Vahr Süd".

Ich bin ein Elefant Madame Deutschland 1969 Regie Peter Zadek UnitedArchives01529321

„Ich bin ein Elefant, Madame“: Peter Zadeks filmisches Regiedebüt wurde 1968 in Bremen gedreht. Erzählt wird die Geschichte von Schülern des Alten Gymnasiums an der Dechanatstraße, die den Aufstand gegen die autoritäre Schulleitung proben.

Foto: Imago
Ich bin ein Elefant Madame Deutschland 1969 Regie Peter Zadek UnitedArchives01529322

"Ich bin ein Elefant, Madame": Als gedreht wurde, gärte es an den deutschen Universitäten schon seit längerem, in Bremen hatten die Schüler im Januar 1968 die Straßenbahnschienen besetzt. Peter Zadek erhielt für sein Werk 1969 den Bundesfilmpreis.

Foto: Imago

Im Trailer von "Ich bin ein Elefant, Madame" sind Szenen aus Bremen zu sehen.

"Sommer in Lesmona": Für Katja Riemann war es die erste große Rolle. Sie spielte die Marga im Radio-Bremen-Mehrteiler. In der Reihe geht es um die 18-jährige Marga Lürmann. Sie wird von ihren Eltern im Sommer 1893 nach Lesmona auf das Landgut ihres Onkels geschickt, wo sie sich in den Engländer Percy Roesner verliebt. Die Geschichte basiert auf den Briefen der Magdalene Pauli, die sie zwischen 1893 und 1896 an ihre Cousine Bertha Elking schrieb. Die Dreharbeiten fanden in Bremen und Umgebung statt, aber auch in Italien und England.

"Sommer in Lesmona": Für Katja Riemann war es die erste große Rolle. Sie spielte die Marga im Radio-Bremen-Mehrteiler. In der Reihe geht es um die 18-jährige Marga Lürmann. Sie wird von ihren Eltern im Sommer 1893 nach Lesmona auf das Landgut ihres Onkels geschickt, wo sie sich in den Engländer Percy Roesner verliebt. Die Geschichte basiert auf den Briefen der Magdalene Pauli, die sie zwischen 1893 und 1896 an ihre Cousine Bertha Elking schrieb. Die Dreharbeiten fanden in Bremen und Umgebung statt, aber auch in Italien und England.

Foto: Radio Bremen
"Verrückt nach Paris": Philip (Frank Grabski, links), Hilde (Paula Kleine, Mitte) und Karl (Wolfgang Göttsch, rechts) leben in einem Bremer Wohnheim für Menschen mit Behinderung und wollen ihrem monotonen Alltag entfliehen. Ihr Weg führt sie zunächst nach Köln. Doch durch einige Entwicklungen landet das Trio in Paris. Ihr Trip bleibt in Bremen unterdessen nicht unbemerkt. Betreuer Enno (Dominique Horwitz) nimmt die Verfolgung auf.

"Verrückt nach Paris": Philip (Frank Grabski, links), Hilde (Paula Kleine, Mitte) und Karl (Wolfgang Göttsch, rechts) leben in einem Bremer Wohnheim für Menschen mit Behinderung und wollen ihrem monotonen Alltag entfliehen. Ihr Weg führt sie zunächst nach Köln. Doch durch einige Entwicklungen landet das Trio in Paris. Ihr Trip bleibt in Bremen unterdessen nicht unbemerkt. Betreuer Enno (Dominique Horwitz) nimmt die Verfolgung auf.

Foto: fr
"Verrückt nach Paris": Neben etablierten Schauspielern wie Dominique Horwitz und Corinna Harfouch spielten drei Schauspieler aus dem Bremer Blaumeier-Atelier die Hauptrollen. Auch Bremen war für einige Szenen Drehort.

"Verrückt nach Paris": Neben etablierten Schauspielern wie Dominique Horwitz und Corinna Harfouch spielten drei Schauspieler aus dem Bremer Blaumeier-Atelier die Hauptrollen. Auch Bremen war für einige Szenen Drehort.

Foto: fr
"Nosferatu": Der Vampir-Klassiker aus dem Jahr 1922 "Nosferatu" wurde ebenfalls in Bremen produziert. Die Geschichte dieses Stummfilms ist eng mit der von Bram Strokers "Dracula" verbunden. Gedreht wurde in Wismar, Lübeck und in den Karpaten. Zunächst floppte die Version, und Strokers Witwe klagte wegen Verletzung des Urheberrechts. Das Filmmaterial sollte nach dem verlorenen Urheberrechtsstreit vernichtet werden, doch Schnittversionen überlebten. Im Ausland exisiterten bereits andere Fassungen mit unterschiedlichen Zwischentiteln. Darüber hinaus wurde in der amerikanischen Fassung aus dem Handlungsort Wisborg Bremen.

"Nosferatu": Der Vampir-Klassiker aus dem Jahr 1922 "Nosferatu" wurde ebenfalls in Bremen produziert. Die Geschichte dieses Stummfilms ist eng mit der von Bram Strokers "Dracula" verbunden. Gedreht wurde in Wismar, Lübeck und in den Karpaten. Zunächst floppte die Version, und Strokers Witwe klagte wegen Verletzung des Urheberrechts. Das Filmmaterial sollte nach dem verlorenen Urheberrechtsstreit vernichtet werden, doch Schnittversionen überlebten. Im Ausland exisiterten bereits andere Fassungen mit unterschiedlichen Zwischentiteln. Darüber hinaus wurde in der amerikanischen Fassung aus dem Handlungsort Wisborg Bremen.

Foto: dpa
NOS Fotostrecke Wendeschleife BSAG Hollerallee Aussenaufnahmen Film Regie Eike Besuden  Inklusionfilm All inclusive

"All inclusive": Im Juli 2016 fanden Dreharbeiten zu Eike Besudens neuem Film "All inclusive" in Bremen statt. In dem Inklusionsfilm geht es um einen behinderten Mann, der ein Hotel erbt und entscheiden muss, ob er es führen kann und will. Auch die Stars aus „Verrückt nach Paris“, Doris Kunstmann und Dominique Horwitz, sind vertreten. Sehen Sie hier ein paar Eindrücke vom Filmset in Bremen.

Foto: Roland Scheitz
"Die Anruferin": Die Schlussszene der Tragikomödie von Regisseur Felix Randau wurde 2007 auf dem Arberger Friedhof gedreht. Das Foto zeigt die Schauspielerinnen Valerie Koch (links) und Esther Schweins bei den Dreharbeiten in Bremen. Die Hauptszenen des Films entstanden jedoch in Bonn und Köln.

"Die Anruferin": Die Schlussszene der Tragikomödie von Regisseur Felix Randau wurde 2007 auf dem Arberger Friedhof gedreht. Das Foto zeigt die Schauspielerinnen Valerie Koch (links) und Esther Schweins bei den Dreharbeiten in Bremen. Die Hauptszenen des Films entstanden jedoch in Bonn und Köln.

Foto: Petra Stubbe

Im Trailer "Die Anruferin" ist kurz der Friedhof zu sehen.

"Die Hände meiner Mutter": Dieser Film erzählt die Geschichte eines Mannes mittleren Alters, dessen Leben aus den Fugen gerät, als er sich daran erinnert, wie ihn seine Mutter Jahrzehnte zuvor sexuell missbraucht hat. Der Film ist etwa zu gleichen Teilen in Bremen und in Hamburg entstanden. Die Bremer Filmproduzenten Mike Beilfuß und Matthias Greving stellten damals die Postproduktion sicher, wozu das Sounddesign, die Tonmischung und auch die Musik eines Films zählen.

"Die Hände meiner Mutter": Dieser Film erzählt die Geschichte eines Mannes mittleren Alters, dessen Leben aus den Fugen gerät, als er sich daran erinnert, wie ihn seine Mutter Jahrzehnte zuvor sexuell missbraucht hat. Der Film ist etwa zu gleichen Teilen in Bremen und in Hamburg entstanden. Die Bremer Filmproduzenten Mike Beilfuß und Matthias Greving stellten damals die Postproduktion sicher, wozu das Sounddesign, die Tonmischung und auch die Musik eines Films zählen.

Foto: Filmstill
"Die Hände meiner Mutter": Das Buch „Die Hände meiner Mutter“ habe sowohl ihn (Filmproduzent Mike Beilfuß) als auch Matthias Greving geradezu umgehauen, gerade weil die Story so ungewöhnlich sei. Entsprechend gern habe man eingeschlagen und sich mit Regisseur Florian Eichinger sowie dem Hamburger Produzenten Cord Lappe darauf verständigt, den Film gemeinsam zu produzieren.

"Die Hände meiner Mutter": Das Buch „Die Hände meiner Mutter“ habe sowohl ihn (Filmproduzent Mike Beilfuß) als auch Matthias Greving geradezu umgehauen, gerade weil die Story so ungewöhnlich sei. Entsprechend gern habe man eingeschlagen und sich mit Regisseur Florian Eichinger sowie dem Hamburger Produzenten Cord Lappe darauf verständigt, den Film gemeinsam zu produzieren.

Foto: Kinescope Film
Dreharbeiten "Kein Sex ist auch keine Lösung"

„Kein Sex ist auch keine Lösung“: Nur echte Bremen-Kenner werden den Bezug zu unserer Hansestadt auf Anhieb erkennen, denn der Film spielt ganz offensichtlich in Hamburg. Einige Innenaufnahmen entstanden aber im Park Hotel im Bürgerpark.

Foto: dpa

Die Szenen aus dem Park Hotel Bremen sind auch kurz im Trailer zu sehen.

Neuer Tatort

"Tatort: 1997 ermittelte Inga Lürsen (Sabine Postel) zum ersten Mal im Bremer "Tatort" in der Hansestadt. Im Erstling "Inflagranti" steht ihr zur damaligen Zeit noch Kommissar Stefan Stoll (Rufus Beck) zur Seite.

Foto: dpa
Bremer Tatort «Nachtsicht»

"Tatort: Insgesamt 34 Mal ermittelten Inga Lürsen und Hauptkommissar Stedefreund (Oliver Mommsen) gemeinsam im Bremer Tatort - 2019 endete die Ära Lürsen/Stedefreund.

Foto: dpa
Das sind die Neuen: Jasna Fritzi Bauer, Dar Salim und Luise Wolfram (von links) sind das neue Ermittler-Team beim Bremer Tatort. Im Dezember 2019 wurden sie vorgestellt. Sie werden Liv Moormann, Mads Andersen und Linda Selb verkörpern.

Das sind die Neuen: Jasna Fritzi Bauer, Dar Salim und Luise Wolfram (von links) sind das neue Ermittler-Team beim Bremer Tatort. Im Dezember 2019 wurden sie vorgestellt. Sie werden Liv Moormann, Mads Andersen und Linda Selb verkörpern.

Foto: Radio Bremen / Hendrik Lüders
"Der ganz große Traum" mit Schauspieler Daniel Brühl: In dem Historienfilm, der im Jahr 1874 spielt, geht es um einen Englischlehrer der den Fußball an die deutsche Schule bringt. Gedreht wurde unter anderem in Wolfenbüttel, Braunschweig, Hamburg und Quedlinburg. In Bremen wurde auf dem Gelände und in der Silberwarenmanufaktur Koch & Bergfeld in der Bremer Neustadt gedreht.

"Der ganz große Traum" mit Schauspieler Daniel Brühl: In dem Historienfilm, der im Jahr 1874 spielt, geht es um einen Englischlehrer der den Fußball an die deutsche Schule bringt. Gedreht wurde unter anderem in Wolfenbüttel, Braunschweig, Hamburg und Quedlinburg. In Bremen wurde auf dem Gelände und in der Silberwarenmanufaktur Koch & Bergfeld in der Bremer Neustadt gedreht.

Foto: dpa
"Paula - Mein Leben soll ein Fest sein": Paula Modersohn-Becker war eine deutsche Malerin und bedeutetende Vertreterin des frühen Expressionismus. In Bremen hatte sie im Haus ihrer Familie ihr erstes kleines Atelier. Seit 1927 gibt es in der Böttcherstraße das Paula Modersohn-Becker Museum. Paulas Geschichte hatte einen langen Weg auf die Leinwand. Die Entstehungsgeschichte des Films „Paula“ geht zurück bis ins Jahr 1988: Schon damals hatten das Autorenteam Stefan Kolditz und Stephan Suschke an einem Drehbuch über die Künstlerin gearbeitet. Erst 2010 begannen die Arbeiten an „Paula“ erneut, unterstützt von Produzentin Ingelore König.

"Paula - Mein Leben soll ein Fest sein": Paula Modersohn-Becker war eine deutsche Malerin und bedeutetende Vertreterin des frühen Expressionismus. In Bremen hatte sie im Haus ihrer Familie ihr erstes kleines Atelier. Seit 1927 gibt es in der Böttcherstraße das Paula Modersohn-Becker Museum. Paulas Geschichte hatte einen langen Weg auf die Leinwand. Die Entstehungsgeschichte des Films „Paula“ geht zurück bis ins Jahr 1988: Schon damals hatten das Autorenteam Stefan Kolditz und Stephan Suschke an einem Drehbuch über die Künstlerin gearbeitet. Erst 2010 begannen die Arbeiten an „Paula“ erneut, unterstützt von Produzentin Ingelore König.

Foto: PANDORA Film Produktion/Martin Valentin Menke
"Paula - Mein Leben soll ein Fest sein": Im September 2015 begannen die Filmaufnahmen in Köln, Merseburg, Leipzig und weiteren Drehorten im Münsterland, in Nordrhein-Westfalen und im Rheinland. In den letzten Drehtagen machte das Filmteam in Worpswede halt: Ende September wurden an der Hamme einige Szenen mit den Hauptdarstellern Carla Juri und Albrecht Schuch aufgenommen.

"Paula - Mein Leben soll ein Fest sein": Im September 2015 begannen die Filmaufnahmen in Köln, Merseburg, Leipzig und weiteren Drehorten im Münsterland, in Nordrhein-Westfalen und im Rheinland. In den letzten Drehtagen machte das Filmteam in Worpswede halt: Ende September wurden an der Hamme einige Szenen mit den Hauptdarstellern Carla Juri und Albrecht Schuch aufgenommen.

Foto: PANDORA Film Produktion/Martin Valentin Menke
„Gladbeck“: Das Ostertor als Filmkulisse: Szenen für den zweiteiligen Fernsehfilm „Gladbeck“ über das Geiseldrama im Sommer 1988 wurden am Ostertorsteinweg in Bremen gedreht. Unter anderem - allein im ­Bremer Viertel hatte die Produktionsfirma mehrere geeignete Orte gefunden, darunter der Mecklenburger Platz, der Ulrichsplatz und die Bernhardstraße vor der Lila Eule. „Gladbeck“ ist eine Produktion von Ziegler Film in Kooperation mit ARD Degeto und Radio Bremen für Das Erste. Der Zweiteiler wurde im März 2018 ausgestrahlt. Sehen Sie hier Original-Fotos des Geiseldramas.

„Gladbeck“: Das Ostertor als Filmkulisse: Szenen für den zweiteiligen Fernsehfilm „Gladbeck“ über das Geiseldrama im Sommer 1988 wurden am Ostertorsteinweg in Bremen gedreht. Unter anderem - allein im ­Bremer Viertel hatte die Produktionsfirma mehrere geeignete Orte gefunden, darunter der Mecklenburger Platz, der Ulrichsplatz und die Bernhardstraße vor der Lila Eule. „Gladbeck“ ist eine Produktion von Ziegler Film in Kooperation mit ARD Degeto und Radio Bremen für Das Erste. Der Zweiteiler wurde im März 2018 ausgestrahlt. Sehen Sie hier Original-Fotos des Geiseldramas.

Foto: Pascal Faltermann
"Am Tag als Bobby Erwing starb": Die Polit-Satire mit Peter Lohmeyer in der Hauptrolle wurde von der Bremerin Elke Peters produziert.

"Am Tag als Bobby Erwing starb": Die Polit-Satire mit Peter Lohmeyer in der Hauptrolle wurde von der Bremerin Elke Peters produziert.

Foto: dpa
„7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug“: Im Film von Otto Waalkes reisen die Charaktere durch eine magische Plattform, wie bereits die Schüler in der "Harry Potter"-Saga. Während sich bei "Harry Potter" die Schüler im Londoner King's-Cross-Bahnhof bewegen, versuchen die sieben Zwerge ihren Weg durch das Gleis 7 ¾ zu nehmen. Und das liegt als Gleis 1 im Bremer Hauptbahnhof.

„7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug“: Im Film von Otto Waalkes reisen die Charaktere durch eine magische Plattform, wie bereits die Schüler in der "Harry Potter"-Saga. Während sich bei "Harry Potter" die Schüler im Londoner King's-Cross-Bahnhof bewegen, versuchen die sieben Zwerge ihren Weg durch das Gleis 7 ¾ zu nehmen. Und das liegt als Gleis 1 im Bremer Hauptbahnhof.

Foto: FR

Die Szene aus dem Bremer Hauptbahnhof.

"The Big Lebowski": Ein Prügelkommando im Film kommt aus Bremen. Warum? "Gute Frage. Wir sind da noch nie gewesen ... Hört sich doch aber irgendwie smart an, oder?", so Ethan Coen im Interview mit dem Spiegel 1998. "Wir brauchten ein paar deutsche Dialoge, und da waren diese üblen Touristen in New York, obwohl das wieder 'ne andere Geschichte ist ... Jedenfalls haben die sich darüber unterhalten, dass die Pfannkuchen in Bremen besser schmecken als in Amerika. So sind wir auf Bremen gekommen, und die Bemerkung haben wir auch gleich übernommen", wird Joel Coen im Spiegel zitiert.

"The Big Lebowski": Ein Prügelkommando im Film kommt aus Bremen. Warum? "Gute Frage. Wir sind da noch nie gewesen ... Hört sich doch aber irgendwie smart an, oder?", so Ethan Coen im Interview mit dem Spiegel 1998. "Wir brauchten ein paar deutsche Dialoge, und da waren diese üblen Touristen in New York, obwohl das wieder 'ne andere Geschichte ist ... Jedenfalls haben die sich darüber unterhalten, dass die Pfannkuchen in Bremen besser schmecken als in Amerika. So sind wir auf Bremen gekommen, und die Bemerkung haben wir auch gleich übernommen", wird Joel Coen im Spiegel zitiert.

Foto: Teleschau

Die Darsteller im Film "The Big Lebowski" bestellen Pfannkuchen im Restaurant und bemerken, dass jene nicht an die Qualität von Pfannkuchen in Bremen heranreichen.

Jean Lukes Musikvideo "Ghetto": 2016 gewann der Bremer Jean Luke die Goldene Wurst. Im Modernes stellten sich 13 Bands mit ihren Musikvideos zur Wahl. Das Publikum entschied sich für Jean Luke mit "Ghetto". Der Bremer gewann nach 2008 zum zweiten Mal den Preis. Er gewann damit auch einen Gutschein der Akademie "Deutsche Pop" und einen Auftritt bei der Breminale 2017. Er sagte nach der Preisverleihung: "Ich bin gerührt!"

Jean Lukes Musikvideo "Ghetto": 2016 gewann der Bremer Jean Luke die Goldene Wurst. Im Modernes stellten sich 13 Bands mit ihren Musikvideos zur Wahl. Das Publikum entschied sich für Jean Luke mit "Ghetto". Der Bremer gewann nach 2008 zum zweiten Mal den Preis. Er gewann damit auch einen Gutschein der Akademie "Deutsche Pop" und einen Auftritt bei der Breminale 2017. Er sagte nach der Preisverleihung: "Ich bin gerührt!"

Foto: Christian Walter

Der Bremer Jean Luke hat für sein Musikvideo "Ghetto" die Goldene Wurst gewonnen.

"The Meatles": Ebenfalls von Mario Ellert stammt dieser  Animationsfilm, der quasi eine moderne Variante der Bremer Stadtmusikanten ist.

"The Meatles": Ebenfalls von Mario Ellert stammt dieser Animationsfilm, der quasi eine moderne Variante der Bremer Stadtmusikanten ist.

Foto: Mario Ellert

"The Meatles": Den Animationsfilm kann man sich hier auf YouTube ansehen.

"Bremer Freiheit" lautet der Titel des Bühnenstücks und der Verfilmung des deutschen Autors, Darstellers und Filmregisseurs Rainer Werner Fassbinder. Es wurden in dem Film auch Elemente aus dem Stück übernommen, die mit dem Ensemble des Bremer Schauspielhauses entwickelt wurden. Die Geschichte dreht sich um die Bremer Giftmischerin Gesche Gottfried. 1831 wurde sie wegen fünfzehnfachen Mordes öffentlich hingerichtet.

"Bremer Freiheit" lautet der Titel des Bühnenstücks und der Verfilmung des deutschen Autors, Darstellers und Filmregisseurs Rainer Werner Fassbinder. Es wurden in dem Film auch Elemente aus dem Stück übernommen, die mit dem Ensemble des Bremer Schauspielhauses entwickelt wurden. Die Geschichte dreht sich um die Bremer Giftmischerin Gesche Gottfried. 1831 wurde sie wegen fünfzehnfachen Mordes öffentlich hingerichtet.

Foto: Jochen Stoss
"Bremer Freiheit": An die Hinrichtung erinnert ein Spuckstein, der zwischen Neptunbrunnen und dem St. Petri Dom liegt. Laut Legende war der Kopf der Giftmischerin Gottfried dort liegen geblieben. Als Zeichen der Missachtung spucken Spaziergänger auf den Stein. Das Schicksal der Serienmörderin soll auch die Grundlage für einen neuen ZDF-Film bieten, wie die Filmproduzentin Regina Ziegler dem Branchendienst "DWDL.de" sagte.

"Bremer Freiheit": An die Hinrichtung erinnert ein Spuckstein, der zwischen Neptunbrunnen und dem St. Petri Dom liegt. Laut Legende war der Kopf der Giftmischerin Gottfried dort liegen geblieben. Als Zeichen der Missachtung spucken Spaziergänger auf den Stein. Das Schicksal der Serienmörderin soll auch die Grundlage für einen neuen ZDF-Film bieten, wie die Filmproduzentin Regina Ziegler dem Branchendienst "DWDL.de" sagte.

Foto: Jochen Stoss
Deutscher Filmpreis 2008

"Auf der anderen Seite": Regisseur Fatih Akin erhielt 2008 den Deutschen Filmpreis "Lola". Er erhielt den Deutschen Filmpreis in der Kategorie "bestes Drehbuch" für den Film "Auf der anderen Seite". Er erzählt das miteinander verflochtene Schicksal von sechs Menschen aus drei Familien und zwei Generationen sowohl deutscher als auch türkischer Herkunft. Drehorte waren unter anderen Hamburg, Lübeck, Istanbul und Bremen. Schauplätze sind im Viertel, Bremer Bahnhof, Rotlichtmeile sowie die Justizvollzugsanstalt Oslebshausen.

Foto: picture-alliance/dpa
#bremenlebt: Unter dem Hashtag #bremenlebt wollten Musiker 2015 die Bremer Kulturszene retten. Die Bremer Band Faakmarwin hatte den Anfang gemacht. Sie hatten ein Video gedreht, den Hashtag #bremenlebt erfunden und andere Bands eingeladen, sich ebenfalls zu positionieren. Es ging im Wesentlichen um das Problem im Viertel und auch in der Neustadt: Anwohner beschweren sich über zu laute Konzerte, zu laute Kneipengänger, dreckige Straßen; die Antwort von Faakmarwin: „Bremen lebt in der Nacht.“ Und: „Wenn ihr Ruhe wollt, zieht nach Schwachhausen.“

#bremenlebt: Unter dem Hashtag #bremenlebt wollten Musiker 2015 die Bremer Kulturszene retten. Die Bremer Band Faakmarwin hatte den Anfang gemacht. Sie hatten ein Video gedreht, den Hashtag #bremenlebt erfunden und andere Bands eingeladen, sich ebenfalls zu positionieren. Es ging im Wesentlichen um das Problem im Viertel und auch in der Neustadt: Anwohner beschweren sich über zu laute Konzerte, zu laute Kneipengänger, dreckige Straßen; die Antwort von Faakmarwin: „Bremen lebt in der Nacht.“ Und: „Wenn ihr Ruhe wollt, zieht nach Schwachhausen.“

Foto: www.lichtfuehrung.eu

"Es geht jetzt darum das auch die Kreativen für ihre Kulturszene einstehen. Hier ist unser Beitrag für die Bremer Kulturszene!" heißt es unter dem Youtube-Post vom März 2015.

Auch Revolverheld-Frontmann Johannes Strate verbreitet seinen #bremenlebt Beitrag auf Youtube und schreibt unter dem Beitrag: "Die Kulturszene im Bremer 1/4 kämpft ums Überleben! Seid mit uns und unterstützt die Kneipen und Clubs im 1/4!"

Die Bremer Schauspielerin und Poetry-Slamerin Julia Engelmann vertonte ihren Klick-Hit "Eines Tages Baby" vor Bremer Kulisse.

Selbstverständlich lässt Jan Böhmermann sich bei dieser Aktion nicht lange bitten. Auch er bezieht Stellung im Rahmen seiner Sendung "Neo Magazin Royale".

"Summertime Blues": Der Jugendfilm von 2009 dreht sich um den 15-jährigen Alex aus Bremen. Seine Eltern lassen sich scheiden und sein Leben wird auf den Kopf gestellt. Drehorte waren in Bremen, Bremerhaven und in England.

"Summertime Blues": Der Jugendfilm von 2009 dreht sich um den 15-jährigen Alex aus Bremen. Seine Eltern lassen sich scheiden und sein Leben wird auf den Kopf gestellt. Drehorte waren in Bremen, Bremerhaven und in England.

Foto: FR
Kinostarts - "Summertime Blues"

"Summertime Blues": Bremen hatte als Drehort für die Produzentin Marie Reich einen ganz besonderen Reiz: "Ich wollte gern in Norddeutschland drehen", erklärt sie im Interview dem Portal kino.de. "Bremen hat mich als Drehort schon immer auf gewisse Weise fasziniert, weil die Stadt nicht so groß und dennoch so besonders ist. Bremen hat eine sehr schöne Atmosphäre, unabhängig von dem Film, und das hat mir sehr gefallen: die Wasserwege, die Nähe zum Teufelsmoor, außerdem bin ich Fan von der Worpsweder Malerkolonie. Insofern wusste ich, dass dort eine ganz besondere Stimmung herrscht, die man einfangen kann. Gleichzeitig hat Bremen eine gewisse atmosphärische Nähe zu England und dadurch konnten wir den größten Teil dort drehen."

Foto: Universum Film

Selbst im Trailer von "Summertime Blues" ist die Bremer Skyline zu erkennen.

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