Das Auto per Klick anmelden

Digitaler Kfz-Service verzögert sich in Bremen weiter

In Bremen gibt es weiter technische Probleme bei der Umsetzung des Projektes „i-Kfz“. Die Behörden gehen davon aus, dass das Angebot 2020 an den Start gehen kann.
19.12.2019, 20:32
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Digitaler Kfz-Service verzögert sich in Bremen weiter
Von Carolin Henkenberens
Digitaler Kfz-Service verzögert sich in Bremen weiter

Autobesitzer sollen ein neues Fahrzeug künftig online anmelden können - bis es in Bremen soweit ist, dauert es aber noch.

Markus Scholz

Das An- und Ummelden von Autos per Mausklick ist in Bremen noch immer nicht möglich. Ab dem 1. Oktober sollten in ganz Deutschland sämtliche Zulassungsvorgänge und auch Adressänderungen online abwickelbar sein.

In Bremen und anderen Bundesländern verzögerte sich dies aber, wie der ­WESER-KURIER schon damals berichtet hatte. Die Innenbehörde von Senator Ulrich Mäurer (SPD) berichtete damals, man rechne damit, das Problem „kurzfristig“ lösen zu können. Jetzt teilte eine Sprecherin mit, mit der Freischaltung des Systems werde im ersten Quartal 2020 gerechnet. Der Grund für die Verzögerung ist das Bezahlsystem. Für An- und Ummeldungen fallen Gebühren an, die bei der Nutzung des Services ebenso online entrichtet werden. Das Problem mit dem Bezahlsystem führt nicht nur dazu, dass der neue Service des An- und Ummelden nicht freigeschaltet ist. Auch die früheren Stufen der internetbasierten Fahrzeugzulassung, die schon 2015 starteten, stehen seit dem Sommer nicht mehr zur Verfügung. Mit ihnen war es in bestimmten Fällen möglich, sein Auto online abzumelden.

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In einer künftigen vierten Stufe sollen die Online-Verfahren auch juristischen Personen zur Verfügung stehen. Davon können dann Unternehmen profitieren. Der Online-Service ist eine Initiative des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer (CSU).

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