Ein Probelauf ist im Sommer als Angebot für Radtouristen auch am Ochtum-Sperrwerk in Lemwerder geplant

Dixie-Toiletten auf dem Ritzenbütteler Sand

Lemwerder. Die Sitzungen des Gemeinderats und seiner Fachausschüsse werden bis auf Weiteres nicht im Internet zu sehen sein. Der zuständige Fachausschuss des Gemeinderats hat einen Vorstoß der Fraktion der Unabhängigen (UWL) zurückgewiesen.
20.02.2017, 00:00
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Von Georg Jauken

Lemwerder. Die Sitzungen des Gemeinderats und seiner Fachausschüsse werden bis auf Weiteres nicht im Internet zu sehen sein. Der zuständige Fachausschuss des Gemeinderats hat einen Vorstoß der Fraktion der Unabhängigen (UWL) zurückgewiesen. Mehr Erfolg hatte jetzt ein Antrag von SPD und CDU. Nach den positiven Erfahrungen in der Gemeinde Berne mit dem Toiletten-Häuschen auf dem Rastplatz Ranzenbüttel sollen nun auch auf dem Ritzenbütteler Sand und am Ochtum-Sperrwerk in Lemwerder mobile Toilettenkabinen (Dixi-Toiletten) aufgestellt werden. Diesen Sommer ist eine Erprobung geplant. Wenn sich das Angebot unter anderem an Radtouristen bewährt, sollen die Dixie-Toiletten dort in Zukunft jedes Jahr von März bis Oktober zur Verfügung stehen, wie der Ausschuss für Jugend, Kultur und Tourismus beschlossen hat.

Thema im Schulausschuss war am selben Abend der Sonnenschutz der Grundschule am Standort Mitte. Damit Lehrer und Schüler in Zukunft auch an heißen Sommertagen einen kühlen Kopf bewahren, sollen die elektrischen Außenrollos fortan auch nachmittags geschlossen bleiben dürfen. Bisher werden sie nach Unterrichtsschluss hochgefahren, um sie vor Vandalismus zu schützen. Ein von der UWL-Fraktion beantragter Umbau der Pausenhalle für 300 000 Euro hatte dagegen zunächst keinen Erfolg. Der Arbeitskreis Schulentwicklung soll sich zunächst mit der Notwendigkeit und möglichen Alternativen zum Umbau befassen.

Beschlüsse gab es auch zu den Ausgaben für die Kindertagesstätte und den Hort. Die höchste der in diesem Jahr geplanten Ausgaben betrifft die Sanitäranlagen für die vierte Hortgruppe in der ehemaligen Hausmeisterwohnung.

Beim Thema fehlende Hortplätze schloss sich der Sozialausschuss dem Vorschlag der Verwaltung an, bei einigen Eltern nachzufragen, ob sie den Hortplatz wirklich noch in vollem Umfang benötigen. Die Verwaltung hofft, auf diesem Weg einige Hortplätze neu an Eltern vergeben zu können, die dringend eine Nachmittagsbetreuung für ihre Kinder benötigen.

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