BREMISCHES vor 50 jahren Dreifaltigkeit

Bei strahlendem Sonnenschein feierte gestern die evangelische Dreifaltigkeitsgemeinde in der Neuen Vahr die Grundsteinlegung für ihr Kirchenzentrum. Der Gebäudekomplex wird eine Kirche, ein Gemeinde- und Pfarrhaus und eine Schwesternstation umfassen.
17.06.2016, 00:00
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Von Erika Thies

Bei strahlendem Sonnenschein feierte gestern die evangelische Dreifaltigkeitsgemeinde in der Neuen Vahr die Grundsteinlegung für ihr Kirchenzentrum. Der Gebäudekomplex wird eine Kirche, ein Gemeinde- und Pfarrhaus und eine Schwesternstation umfassen. Er entsteht nach den Entwürfen des Architekten Peter Ahlers (BDA) am Wendeplatz der Buslinie 23 an der Kurt-Huber-Straße. Präsident Dr. Rutenberg und Schriftführer Pastor D. Besch der Bremischen Evangelischen Kirche führten, nach der Einmauerung einer mit Zeitungen, Münzen und Schriftstücken gefüllten Kassette, eine lange Reihe von Gratulanten aus den evangelischen und der katholischen Nachbargemeinden an, die dem dritten protestantischen Gemeindezentrum in der Vahr gutes Gelingen wünschten. Gemeindepastor Elmar Dornhöfer, der die Liturgie sprach, wird am 3. Juli in sein Amt als Seelsorger der Dreifaltigkeitsgemeinde eingeführt.“ (13. Juni 1966)

„Die Ingenieurschule, die Höhere Wirtschaftsfachschule und einige Abteilungen der Fachschule für Sozialberufe in Bremen sollen in Akademien umgewandelt werden. Wie der Senator für das Bildungswesen, Moritz Thape, der Deputation für die Berufs- und Fachschulen mitteilte, wird in seiner Verwaltung schon seit längerem der künftige Status dieser Höheren Fachschulen erörtert, ohne daß dadurch die bewährte innere Struktur dieser Schulen und die Aufnahmevoraussetzungen geändert werden müßten.“ (14. Juni 1966)

„Die Pflegesätze in den Städtischen Krankenhäusern sowie im Rote-Kreuz-Krankenhaus, der Evangelischen Diakonissenanstalt und im St.-Joseph-Stift sollen zum 1. Juli um mehr als 10 Prozent angehoben werden. Die Bremische Krankenhausgesellschaft hat beim Wirtschaftssenator beantragt, den Satz in der allgemeinen Pflegeklasse von bisher 33 Mark auf 37 Mark anzuheben. Die Pflegekosten sollen zum 1. Januar 1967 auf 38 Mark und zum 1. Juli 1967 auf 40 Mark steigen. Die bisherigen Sätze galten seit dem 1. Juli 1965. Die erneuten Steigerungen werden vor allem mit Lohn- und Gehaltserhöhungen im Gesundheitsdienst begründet.“ (15. Juni 1966)

„Wie richtige Ganoven erholten sich drei Bremer Schüler zwischen 11 und 14 Jahren in der Weltstadt Hamburg von ihren aufregenden Beutezügen, die ihnen in vier Wochen rund 2800 Mark eintrugen. Sie legten die Reise dorthin höchst komfortabel im Transeuropa-Expreß ,Parsifal’ – Zuschlag 10,50 Mark – zurück, steuerten dann allerdings nicht wie ihre erwachsenen Kollegen St. Pauli an, sondern ließen sich im Taxi zum Tierpark Hagenbeck fahren. Später ließen sie sich, wiederum im Taxi, zur Alster bringen, vergnügten sich dort mit Tretbootfahren und kehrten abends mit einem Fernschnellzug nach Bremen zurück. Die in Walle und Gröpelingen wohnenden Eltern nahmen an, ihre Söhne seien im Freibad.“ (17. Juni 1966)

„Anders als am Jahresbeginn erwartet hat das Geschäftsjahr 1965 der AG ,Weser’, Bremen, ein, wie es Im Geschäftsbericht heißt, ,insgesamt unbefriedigendes Ergebnis’ erbracht. Das liegt daran, daß die Schiffsneubauten, die immerhin 69 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen, keine kostendeckenden Preise erzielten. Die Verluste konnten nur zum Teil durch bessere Ergebnisse in anderen Fertigungszweigen ausgeglichen werden.“ (22. Juni 1966)

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