Vom Weserstadion bis zum Bürgerpark auf 16 Seiten Ein Bremer Wimmelbuch aus Österreich

Vor dem Weserstadion ist ordentlich was los! Die Spieler von Werder Bremen posieren für die Kameras. Im Hintergrund reinigen Fensterputzer die Front des Stadions. Keine Szene vom Tag der Fans, sondern eine aus „Mein großes Bremen Wimmelbuch“.
03.11.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von LISA JENKEL

Vor dem Weserstadion ist ordentlich was los! Die Spieler von Werder Bremen posieren vor dem Mannschaftsbus für die Kameras. Im Hintergrund reinigen Fensterputzer die Front des Stadions. Eine begeisterte Menschenmenge feiert ausgelassen ihre Mannschaft. Keine Szene vom Tag der Fans, sondern eine aus „Mein großes Bremen Wimmelbuch“.

„Bremen, das wäre doch was Schönes“ beschreibt Verlagsbuchhändler Julius Breitschopf seine Motivation, ein Wimmelbuch über Bremen zu machen. Entstanden ist dann „Mein großes Bremen Wimmelbuch“ mit bunten Motiven vom Weserstadion bis zum Freimarkt.

Das Besondere: Mit Bremen hat Breitschopfs Verlag gar nichts zu tun, das Verlagshaus hat seinen Sitz in Österreich nahe Wien. Doch: „In bin seit meiner Kindheit viel in Deutschland unterwegs“, sagt Julius Breitschopf. Neben Bremen gibt es eine ganze Reihe von Wimmelbüchern über Hamburg, Köln, Dresden und Berlin aus seinem Haus. Die City-Wimmelbücher seien die aktuellsten des Verlages, der seit 15 Jahren bunte Wimmelbilderbücher herausgibt. „Vom Bauernhof, bis zu Stadt und Wasser“ – so vielfältig ist das Angebot bei der Verlagsbuchhandlung Julius Breitschopf. Und nun gibt es auch eines zu Bremen.

Schlägt der Leser die erste Seite des Wimmelbuchs auf, ist in bunten Farben das Vegesacker Hafenfest dargestellt. Rund um das Hauptbild sind Auszüge zu sehen, die dazu einladen, die Objekte auf dem Bild zu suchen. Neben dem Hafenfest sind das Mercedes-Benz-Werk, das Weserstadion, die Bremer Stadtmusikanten, das Universum, der Bürgerpark und der Bremer Weihnachtsmarkt abgebildet. Die Titelseite schmückt unverkennbar der Marktplatz mit dem Roland, die Rückseite der Freimarkt.

Die Recherche zum Wimmelbuch habe man vor Ort durchgeführt, berichtet Julius Breitschopf. Auch die Illustratoren waren in Bremen. Sie machten hier Bilder und Videos und beschafften sich Informationen bei Ortskundigen. Besonders intensiv sei die Recherche zum Universum gewesen, sagt Breitschopf, schließlich „soll es inhaltlich der Realität entsprechen“. Dargestellt ist das Wissenschaftsmuseum im Querschnitt. So können die Stationen im Inneren sowie der Erlebnisspielplatz außen gezeigt werden.

Nach den Recherchen haben „Aleksandra und Aleksander“, so die Angabe zu den Illustratoren, mit ihrer Arbeit begonnen. Wer hinter diesen Namen steckt, ist ein Verlagsgeheimnis. „Die beiden möchten nicht so gerne in die Öffentlichkeit“, sagt Julius Breitschopf. Er verrät nur, dass die Zeichner nicht in Österreich wohnen, sondern meistens an der Ostsee. Die Entstehung des Wimmelbuchs haben außerdem Pädagoginnen aus Kindergärten begleitet, um sicherzustellen, dass die Darstellung altersgerecht ist.

Das Wimmelbuch kostet 4,99 Euro und ist bei Thalia in Bremen erhältlich.

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