Bremens erster Bürgermeister bekommt Statue Ein Denkmal für Wilhelm Kaisen

Bremen. Bremens erstem Bürgermeister Wilhelm-Kaisen soll ein Denkmal errichtet werden. Um die Ausführung haben sich sieben Künstler beworben. Wer den Zuschlag für die begehbare Bronzestaute bekommen hat, steht jetzt fest.
Lesedauer: 1 Min
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Von Liane Janz

Bremen. Zum 125. Geburtstag von Wilhelm Kaisen, Bremens erstem Bürgermeister nach dem Zweiten Weltkrieg, im nächsten Jahr will die Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe ihm ein Denkmal setzen. Sieben Künstler bewarben sich um die Ausführung. Die Bildhauerin Christa Baumgärtel erhielt nun den Zuschlag.

Das gaben Bürgerschaftspräsident Christian Weber, der der Bürgerhilfe vorsteht, und Professor Fritz Haase, der Mitglied des Kuratoriums der Bürgerhilfe ist, bekannt.

Das begehbare Denkmal soll im Kastanienwäldchen zwischen Am Wall und Herdentorsteinweg errichtet werden. Es besteht aus einer bronzenen Kaisen-Statue. Sie steht zwischen zwei Wandelementen. Das eine dokumentiert Bremens Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, das andere den Wiederaufbau. Kaisen steht mit dem Rücken zur Zerstörung, den Blick in die Zukunft, Richtung Wiederaufbau.

„Das Denkmal soll ein Bürgerdenkmal sein“, sagte Fritz Haase. Die Bremer sollen sich damit identifizieren können und sich gern daran beteiligen wollen. Beteiligung ist auch nötig, denn allein die Bronzestatue soll knapp 100000 Euro kosten. Weber und Haase riefen dann auch zu Spenden auf. Die sollten an die Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe, Konto 1116060, Bankleitzahl 29050101, Stichwort „Denkmal Wilhelm Kaisen“ gehen.

Noch in diesem Jahr sollen alle sieben Entwürfe in der Bürgerschaft ausgestellt werden.

Näheres zu den Mitbewerbern und ihren Entwürfen sowie zur Person Wilhelm Kaisens ist in der Freitag-Ausgabe des WESER-KURIER zu lesen.

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