Herbert-Quant-Stiftung fördert Projekt der Oberschule Sandwehen Ein ganzes Jahr im „Trialog der Kulturen“

Lüssum-Bockhorn (ajb). Im Rahmen von "Trialog der Kulturen", einem Schulwettbewerb der Herbert-Quant-Stiftung, erhält die Oberschule in den Sandwehen Förderung für interkulturelle und -religiöse Projekte. Die Schule hatte sich mit einem Konzept zum Thema "Juden – Christen – Muslime – eine Welt – gemeinsame Verantwortung" beim diesjährigen Wettbewerb der Stiftung beworben und sich als eine von fünf Bremer Schulen qualifizieren können. Es ist das Pilotprojekt einer siebten Klasse, die dieses Thema das ganze Jahr bearbeiten wird.
19.12.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Lüssum-Bockhorn (ajb). Im Rahmen von "Trialog der Kulturen", einem Schulwettbewerb der Herbert-Quant-Stiftung, erhält die Oberschule in den Sandwehen Förderung für interkulturelle und -religiöse Projekte. Die Schule hatte sich mit einem Konzept zum Thema "Juden – Christen – Muslime – eine Welt – gemeinsame Verantwortung" beim diesjährigen Wettbewerb der Stiftung beworben und sich als eine von fünf Bremer Schulen qualifizieren können. Es ist das Pilotprojekt einer siebten Klasse, die dieses Thema das ganze Jahr bearbeiten wird.

Regelmäßig begleiten Vertreter der Herbert-Quandt-Stiftung auch an den Schulen selbst die Arbeit am Projekt. Aus diesem Grunde war kürzlich die Projektreferentin der Stiftung Cornelia Springer zu Gast. Mit dabei waren Perihan Cepne, Landeskoordinatorin des Netzwerkes der Pädagogen mit Zuwanderungsgeschichte, sowie die Kooperationspartner Heiko Lucht, Leiter der Koordinationsstelle für Kirchenarbeit in Bremen-Nord, und Adil Akaslan.

"Die Schöpfungsgeschichte aus der Sicht des Judentums, des Islam und des Christentums" hieß die Präsentation, die die Schüler der siebten Klasse für diesen Tag vorbereitet hatten. Zur Anschauung hatten sie dazu eine Thorarolle, ein Modell-Minarett und besondere Kerzen gebastelt. Im theoretischen Teil stellten sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Schöpfungsgeschichten der drei Religionen heraus und leiteten daraus den Schöpfungsauftrag ab, der sich jeweils für die Gläubigen im Umgang mit Natur und Mitmenschen ergibt. Im Anschluss überreichte Cornelia Springer den Schülern die Plakette der Stiftung. Mit der Aufschrift "Wir sind eine Schule im Trialog der Kulturen" wird die einen Platz in der Eingangshalle der Schule bekommen.

Seit 2005 schreibt die Herbert-Quandt-Stiftung den Trialog-Wettbewerb aus. Dieses Jahr konnten sich erstmals auch bremische Schulen daran beteiligen. Mit der Teilnahme sollen sich Schüler mit den kulturellen Traditionen der drei großen Religionen auseinandersetzen. Das daraus entwickelte Verständnis soll helfen, Vorurteile abzubauen und Integration zu fördern. 21Schulen aus fünf Bundesländern haben sich in diesem Jahr qualifiziert und ein Startgeld von jeweils 3500 Euro erhalten.

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