Jugendhaus und Übergangswohnheim in Hemelingen feiern gemeinsam den Sommer Ein schönes, friedliches Fest

Hemelingen. Vielleicht ist ein Sommerfest ein gutes Sommerfest, wenn es nichts Aufregendes zu berichten gibt. Das Sommerfest des Jugendhauses Hemelingen der St.
29.06.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von EDWIN PLATT

Hemelingen. Vielleicht ist ein Sommerfest ein gutes Sommerfest, wenn es nichts Aufregendes zu berichten gibt. Das Sommerfest des Jugendhauses Hemelingen der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe an der Hemelinger Heerstraße in Nachbarschaft und Kooperation mit dem Übergangswohnheim verlief in entspannter Stimmung und lockerer Atmosphäre. Mohamed und Joan grillen Würstchen, Sandra malt ein Schmetterlingsbild, Ansalam und Mohadam halten die Finger an den Regler der Musikanlage, fünf Mädchen bilden mit ihrem Tanz den Auftakt zum kleinen Bühnenprogramm, das nicht mit großen Namen aufwartet, sondern die Jugendlichen und die Kulturen des Übergangswohnheims ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt.

Ein kleines Fest im Alltag der Nachbarschaft zwischen Jugendhaus und Übergangswohnheim, unspektakulär. Das ist gleichzeitig das Bemerkenswerte, keine Randale Jugendlicher, kein brennender Mülleimer an der Straße, keine Argwohn erregenden Gruppen von Flüchtlingen im Containerdorf oder im Häuschen der Bushaltestelle, keine lauten Beschwerden aus der Nachbarschaft. Nicht, dass es überhaupt keine Unstimmigkeiten gebe, nur werden die nicht laut und öffentlich ausgetragen, sondern von Angesicht zu Angesicht geschlichtet. Mädchen tanzen, miteinander, Jungs stehen zusammen am Grill oder probieren sich darin, möglichst große Seifenblasen entstehen zu lassen.

Faro Tuncel, Sozialpädagoge des Jugendhauses, bedankt sich bei Quartiermanagerin Heike Schilling für die gewährten Win-Fördermittel, die das Fest mit ermöglichen. Eine kleine Geste und ein Beispiel praktischen Umgangs miteinander.

Angetan von dem entspannten Fest ist besonders Ramona Buchholz, die neue stellvertretende Einrichtungsleiterin der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe. „Toll, diese engagierten Mitarbeiter, die so ein gutes Klima am Übergangswohnheim ,Grünes Dorf‘ schaffen und erhalten“, würdigt Ramona Buchholz die soziale Arbeit, die auch hinter dem Gelingen dieses Festes steckt. „Daraus wachsen gute Projekte und Ideen“, ist sich die neue Hausherrin schon sicher.

Das Sommerfest kann, wie angekündigt, an diesem heiteren Sonnentag von nachmittags bis abends um acht draußen gefeiert werden. Schon zu Beginn tummeln sich gut 70 Kinder, Jugendliche und auch erwachsene Nachbarn auf dem Jugendhausgelände, helfen sich gegenseitig am Büffet, am Grill und am Getränkestand. Sie zeigen ihre Hobbys und Leistungen auf der Bühne, sei es im Gesang, beim Rap, im Tanz oder anders sportlich und durch verblüffende Zauberei.

„Engagierte Mitarbeiter schaffen gutes Klima am Übergangswohnheim.“ Ramona Buchholz, St. Petri Jugendhilfe
Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+