Protest gegen Todesstrafe Eine Aktion ganz in schwarz

Auf dem Marktplatz haben am Donnerstag Aktivisten von Amnesty International gegen die Todesstrafe demonstriert. Unterstützung bekamen sie dabei – auch politischer Art – von den Bürgerschaftsabgeordneten.
30.01.2020, 19:55
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Eine Aktion ganz in schwarz
Von Maren Beneke

Erst die Abstimmung, dann die Aktion: Für die Bürgerschaftssitzung am Donnerstag hatten die Fraktionen von CDU, SPD, Grünen, Linken und FDP einen Dringlichkeitsantrag unter der Überschrift „Todesstrafe weltweit abschaffen“ eingereicht. Ihre gemeinsamen Forderungen unter anderem: Die Todesstrafe solle als grausame, unmenschliche und entwürdigende Bestrafung verurteilt werden; das Bundesland Bremen möge sich weiter dafür einsetzen, dass die öffentliche Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Todesstrafe gestärkt wird; und die Bürgerschaft solle sich aktiv an Aktionen gegen die Todesstrafe beteiligen. Letzteres wurde nach einstimmigem Beschluss der fünf Fraktionen dann auch sofort in die Tat umgesetzt: Kurz nach der Debatte im Rathaus fanden sich viele der Abgeordneten auf dem Marktplatz ein, wo die Menschenrechtsorganisation Amnesty International eine Aktion vorbereitet hatte. Die Vertreter hatten zuvor die Laternen auf dem Gelände in schwarze Tücher gehüllt. Viele der gut 150 Demo-Teilnehmer – zum Teil auf Stelzen unterwegs – waren schwarz gekleidet auf dem Marktplatz erschienen, um gemeinsam ein weithin sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe zu setzen.

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