Der Weserwehrflohmarkt: Ein gemütliches Fest unter Nachbarn und Freunden Eine Straße verwandelt sich

Seehausen. Bei sommerlichen Temperaturen ein wenig Schlendern, eine Bratwurst und ein erfrischendes Alster in der Hand halten und nebenbei noch ein paar private Schätze begutachten oder kaufen – das macht einen guten Flohmarkt aus. Das dachte sich auch die Nachbarschaft in dem kleinen Dorf Seehausen und organisierte die Straße, bis runter zum Weserwehr, zu einem Straßenflohmarkt um.
21.09.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Nadine Grohe

Seehausen. Bei sommerlichen Temperaturen ein wenig Schlendern, eine Bratwurst und ein erfrischendes Alster in der Hand halten und nebenbei noch ein paar private Schätze begutachten oder kaufen – das macht einen guten Flohmarkt aus. Das dachte sich auch die Nachbarschaft in dem kleinen Dorf Seehausen und organisierte die Straße, bis runter zum Weserwehr, zu einem Straßenflohmarkt um.

Für den Flohmarkt wurde extra die Straße abgesperrt, damit Bewohner und Nachbarn ihre Tapeziertische aufbauen oder ganz in Ruhe durch die Straße laufen konnten. Reinhard und Annelie Kollmann zum Beispiel boten ihren Honig aus eigener Imkerei an, den sie seit 15 Jahren produzieren. Seit fünf Jahren sind sie bei dem Flohmarkt in der Seestraße dabei. „Wir haben heute sehr gut verkauft und da wir direkt hier wohnen, bietet sich das hervorragend an“, sagt Reinhard Kollmann.

Unter anderem konnte man bei ihnen hausgemachte Honigsorten wie Akazienhonig, Rapshonig, Waldblütenhonig oder auch Wabenhonig probieren und kaufen. Die Atmosphäre wirkte sehr familiär, bestätigte auch Kollmann: "Es ist immer wieder eine super Stimmung und man kennt sich einfach.“ Auch die Freiwillige Feuerwehr war mit einem Pavillon vor Ort und schmierte fleißig Brötchen zum Frühstück, schenkte Kaffee aus und verteilte am Nachmittag Kuchen. Die Tische waren kunterbunt gemischt – von antiken Möbeln, über Elektronik, Spielzeug, ein Tisch mit Kinderkleidung, ein Stand mit selbst gestrickten Mützen und Porzellan – also alles, was das Flohmarkt-Herz begehrt.

Jedoch hätte ein wenig mehr los sein können, findet Sabine Weselmann. „Ich hatte gehofft, dass mehr Leute kommen“, sagt sie. Weiter am Ende, in Richtung Weser, wurden frisch gebackene Crêpes gemacht, ein Highlight war der große Pavillon, an dem gegrillt wurde.

Organisiert wird der Straßenflohmarkt Seehausen von dem Handwerkerverein Seehausen-Hasenbüren in enger Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft vor Ort. „Wir wollen den Zusammenhalt der Nachbarschaft stärken und mal etwas für das Dorf tun“, sagt Vereinsvorsitzender Walter Kiel. Musik, Bänke, Zelt, Würstchen und Getränke wurden vom Verein gesponsert und verteilt. Mindestens 15 Prozent der Bewohner seien regelmäßig anwesend. „Sie mögen das Private und pflegen ihre Kontakte“, sagt Kiel.

Am Schluss wurde noch gemeinsam abgebaut, etwas gegessen und kurz zusammengesessen und ein wenig Feedback besprochen. „Die Resonanz der Gäste, aber auch der Aussteller war sehr positiv, aber wir besprechen natürlich auch, was eventuell besser gemacht werden kann“, sagt Kiel abschließend zu dem Flohmarkt. Gegen Nachmittag wurde die Straße dann leerer und die Bewohner fingen langsam an, aufzuräumen, einzupacken oder noch ein Gläschen Wein zusammen zu trinken und die Musik aufzudrehen.

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