Kommentar zum Schulkonsens Eine überfällige Entscheidung für die Bremer Bildung

Der Schulkonsens soll in die Tat umgesetzt werden, das haben SPD, Grüne, CDU und Linke beschlossen. Richtig so, findet Lisa-Maria Röhling. Denn Grabenkämpfe bringen Schülerinnen und Schüler nicht weiter.
08.05.2019, 19:12
Lesedauer: 1 Min
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Eine überfällige Entscheidung für die Bremer Bildung
Von Lisa-Maria Röhling

Worten müssen Taten folgen. Das gilt auch für den Bremer Schulkonsens: Strukturdebatten abzuwenden und damit Inklusion und das zweigliedrige Schulsystem zu sichern, ist das Eine. Daraus aber erhebliche Fortschritte für die Bremer Bildungslandschaft zu ermöglichen, ist das politische Kunststück, das nun vier Bürgerschaftsfraktionen gemeinsam wagen wollen.

Das wollen sie unabhängig von Parteilinien gemeinsam schaffen. Eine überfällige Entscheidung: Grabenkämpfe bringen Schülerinnen und Schüler nicht weiter. In den vergangenen Wochen hat die Bildungspolitik immer wieder im Wahlkampf herhalten müssen. Da wurde viel von „mehr“ und „besser“ gesprochen, von verpatzten Pisa-Tests und dem Schlusslicht Bremen. Das mag alles den status quo treffend beschreiben. Aber was folgt daraus?

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Ohne konkrete Pläne zum Gegensteuern hilft es wenig, die Misere immer wieder durchzukauen. SPD, Grüne, CDU und Linke müssen jetzt liefern. Was es braucht, sind weniger Vorwürfe und mehr Fortschritte. Das bedeutet: Investitionen. Für den Schulausbau, für Digitalisierung, für die Lehrerausbildung. Nur wer sie beschließt, hilft Bremen aus dem Bildungstief.

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