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Fachgerechte Fenstersanierung im Altbau Langfristig Heizkosten sparen

Veraltete Fenster gehören nachgewiesen zu den größten energetischen Schwachstellen eines Hauses. Gerade jetzt ist es sinnvoll, sich als Hausbesitzer über mögliche Einsparpotentiale zu informieren.
08.12.2022, 18:51
Lesedauer: 3 Min
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Von Annika Häfermann

Immer mehr Eigenheimbesitzer möchten aufgrund der drastischen Energiepreis-Erhöhungen energetisch sanieren, um damit langfristig Heizkosten zu sparen. Neue wärmedämmende Fenster können dabei dauerhaft für enorme Energie- und Kosteneinsparungen sorgen. Gleichzeitig steigern sie den Wert der Immobilie und leisten einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Aber auch Einbruchschutzkriterien oder ganz einfach der Wunsch nach mehr Behaglichkeit und Wohnlichkeit sind oftmals der Auslöser für einen Fenstertausch. Außerdem machen verschiedene staatliche Förderprogramme eine energetische Sanierung aktuell sogar noch attraktiver.

Selbst bei 20 Jahre alten Fenstern lohnt sich bereits eine Fenstersanierung – bei 30 Jahre alten Fenstern hingegen ist der Austausch mehr als ratsam, denn diese haben deutliche Schwachstellen in der Wärmedämmung. Studien belegen bei energetisch veralteten Fenstern einen Energieverlust von bis zu 40%, d.h. hier wird bares Geld quasi zum Fenster hinaus geheizt. Moderne Energiesparfenster aus Kunststoff sind mit hochwirksamen Wärmeschutzgläsern, dämmenden Profilrahmen und innovativen Dichtungssystemen ausgestattet. So vermindern sie mit ihren hervorragenden Dämmeigenschaften den Wärmeverlust von innen nach außen gravierend.

„Bei der Altbausanierung sollte man wissen, was man tut“, sagt Holger Corßen, Verkaufsleiter der Fenster & Türen Welt in Stuhr. „Vor allem, wenn man Veränderungen an der Gebäudehülle – wie bei Fenstern oder an der Außenwand – vornimmt, kann man viel falsch machen.“ Auch wenn man es besonders gut meine mit der Wärmedämmung und besonders hochwertige Fenster einbaue. „In diesem Fall ist das modernste und dichteste Fenster nicht immer die beste Wahl.“

Tauscht man bei einem Altbau einfach nur die veralteten Fenster aus, so verändern sich die Dämm- und Luftdurchlässigkeitswerte an dieser Stelle, was zu neuen Herausforderungen für die schlechter gedämmte Außenwand führen kann. Feuchtigkeit kann nicht mehr entweichen und sammelt sich an den weniger isolierten Bereichen – nämlich an der Hauswand, was zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmel führen kann. „Deshalb ist es sehr wichtig, dass man sich umfassend beraten lässt. Denn nur an einer Schraube drehen, ist hier die falsche Herangehensweise“, so der Fenster-Fachmann.

Dämmwerte abgleichen

„Man muss sich auch die Frage stellen, warum das eigentlich im Zusammenspiel zwischen Außenwand, den alten Fenstern und der Haustür über Jahrzehnte gut funktioniert hat“, fragt Corßen rhetorisch und gibt im selben Atemzug die Antwort: „Die Gebäudehülle war in einem gewissen Grad luftdurchlässig, und die Dämmwerte der Fenster haben zu denen des Mauerwerkes gepasst. Verändert man nur einen Parameter in diesem ganzheitlichen Gefüge, ergeben sich ganz neue Vorzeichen für Feuchtigkeit und Lüftungsverhalten – mit gegebenenfalls verheerenden Auswirkungen auf die Gesundheit der Bewohner.“

Auch aus diesem Grund ist der Bauherr bei der Sanierung von einem Altbau gut damit beraten, einen Energieberater hinzuzuziehen, der die Wunschvorstellungen der Eigentümer mit der Substanz des Hauses abgleicht und konkrete Sanierungsempfehlungen erteilen kann“, so Corßen. Mit diesem sollte man dann zu einem erfahrenen Fachbetrieb gehen, der nicht nur in der Beratung die passenden Produkte empfehlen kann, sondern darüber hinaus auch über geschulte Montageteams verfügt. „Denn auch das beste Fenster kann seine Funktionen nicht erfüllen, wenn die Verbindung zum Mauerwerk schlampig ausgeführt wurde“, weiß der Fachmann aus Stuhr.

Individuelles Lüftungskonzept

Grundsätzlich gehört zu der Altbausanierung mit neuen Fenstern auch ein sinnvolles Lüftungskonzept. Dabei ist es egal, ob zweifachverglaste Fenstersysteme in bestehende Außenwände gesetzt werden oder ob die gesamte Außenfassade eine Isolierung erhält. Eine Sanierung verändert den Luftwechsel im Haus: Wo vorher (ungewollt) Frischluft über Fugen und Ritzen einströmte, ist danach alles luftdicht verschlossen. Der Luftaustausch kann dabei nach der Sanierung sowohl durch Lüftungsschächte oder Ventile in der Außenhülle erreicht werden, wie auch über automatische Lüftungssysteme.

Unser Fazit: „Gehen Sie bei einer Altbausanierung auf Nummer sicher und lassen Sie sich beraten. Sie werden erstaunt sein, welch enormes Einsparpotential neue Fenster mit sich bringen .“

Die Fenster & Türen Welt ist vom 20. bis 22. Januar 2023 auf der hanseBAU Messe in Bremen mit einem entsprechenden Themenvortrag vertreten und steht in Halle 5, Stand C20 für Fragen zur Verfügung.

Fenster & Türen Welt GmbH & Co. KG
Im Meer 2
28816 Stuhr
Telefon: 04206/44 62 00
Mehr Informationen unter www.futw.de.

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