Ressort für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität Enno Nottelmann wird neuer Staatsrat und Nachfolger von Ronny Meyer

Ronny Meyer geht nach Berlin, dafür bekommt Senatorin Maike Schaefer (Grüne) nun einen neuen Staatsrat: Enno Nottelmann übernimmt das Amt ab April. Er bringt viel Erfahrung beim Thema Klimaschutz mit.
08.03.2022, 12:49
Lesedauer: 1 Min
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Von Jean-Pierre Fellmer Nina Willborn

Enno Eike Nottelmann (parteilos) wird neuer Staatsrat für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität. Das teilte Senatorin Maike Schaefer (Grüne) am Dienstag mit. Nottelmann übernimmt das Amt zum 1. April. Er ist der Nachfolger von Umwelt- und Verkehrsstaatsrat Ronny Meyer, der in das Bundesumweltministerium gewechselt. Nach Informationen des WESER-KURIER waren für das Amt mehrere Kandidaten im Rennen gewesen.

Schaefer freut sich über die Verstärkung: "Mit Enno Nottelmann gewinnen wir einen ausgewiesenen Kenner des Aktionsfeldes Klimaschutz in Bremen und Bremerhaven." Er habe unter anderem viel Erfahrung im Projektmanagement bei der Klimaschutzagentur Energiekonsens gesammelt. Auch sein Wissen beim Thema Energieeffizienz sei vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges und den damit einhergehenden Fragen der Energieversorgung nützlich.

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"Ich gehe hoffnungsfroh und mit großem Respekt an meine neue Aufgabe", sagte Nottelmann dem WESER-KURIER. "Mit der Umsetzung des Berichts der Klima-Enquête-Kommission kommen in nächster Zeit einige große Dinge auf uns zu. Klimaschutz ist ein großes Querschnittsthema." Seit 2009 ist Nottelmann bei der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Energiekonsens beschäftigt. Prokurist und Leiter des Bereiches Institutionen und Kommunen ist er dort seit 2014. Der 45-jährige gebürtige Marburger war zuvor Abteilungsleiter beim Organisationsbüro des Deutschen Evangelischen Kirchentags und dort unter anderem für Umweltprojekte verantwortlich. Nottelmann ist verheiratet, Vater von drei Kindern und lebt in Blumenthal.

Dass er wie sein Vorgänger aus der Praxis an die Spitze der Verwaltung wechselt, ist für Nottelmann "eine große Chance". "Durch meine Arbeit für Energiekonsens habe ich ein gutes Netzwerk in beiden Städten aufgebaut, viele Akteure habe ich Laufe der Jahre schon kennengelernt", sagte der Staatsrat in spe.

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