Konzept sieht klare Strukturen und Saum aus Lindenbäumen vor Entscheidung in Sachen Sportplatz-Bebauung

Grohn. Der Architekturwettbewerb für das Gelände auf dem ehemaligen Sportgelände des SV Grohn an der Schönebecker Straße ist entschieden. Das Architekturbüro Philipp Romeiser kann nun das rund 14000 Quadratmeter große Areal planen. Das Konzept sieht Einfamilien- und Doppelhäuser mit zwei Geschossen vor.
30.05.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Andrea Tiedemann

Grohn. Der Architekturwettbewerb für das Gelände auf dem ehemaligen Sportgelände des SV Grohn an der Schönebecker Straße ist entschieden. Das Architekturbüro Philipp Romeiser kann nun das rund 14000 Quadratmeter große Areal planen. Das Konzept sieht Einfamilien- und Doppelhäuser mit zwei Geschossen vor.

Die einzelnen Grundstücke sind zwischen 500 und 700 Quadratmeter groß. Drei Bremer Architekturbüros hatten Entwürfe eingereicht. "Die Kunst liegt darin, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen individueller Baufreiheit und gestalterischen Vorgaben zu finden", sagte Olaf Mosel, der für die Vermarktung des Gebiets zuständig ist. Sein Unternehmen aus St. Magnus hatte das Grundstück Anfang des Jahres erworben.

Einen "Wildwuchs vermeintlich moderner Materialien" habe man vermeiden wollen, so Mosel. Bunte Hochglanzziegel oder Türmchen seien tabu. Stattdessen gebe es nun klare Strukturen und eine Bebauung in drei Bauzeilen. Auch der umgebende Saum aus Lindenbäumen soll bei der Bebauung erhalten bleiben.

Bereits 2007 war dem Sportverein in Grohn gekündigt worden. Damals sollte alles schnell gehen. Der Sportverein bezog ein neues Gelände auf dem Oeversberg. Doch erst sechs Jahre später werden die Pläne für den ehemaligen Sportplatz konkret. Wann die ersten Häuser bezogen werden, ist noch unklar. Ein Bebauungsplan wird für Frühjahr 2013 angestrebt. Morgen soll das Konzept im Sprecherausschuss des Beirats vorgestellt werden. Dann ist die Behördenbeteiligung und eine öffentliche Vorstellung im Beirat Vegesack geplant.

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