AfD-Bundesvorstand

Entscheidung über Magnitz erneut vertagt

Hat sich der Bremer AfD-Bundes- und Landtagsabgeordnete Frank Magnitz parteischädigend verhalten? Seit nunmehr zwei Wochen berät darüber der AfD-Bundesvorstand. Und hat eine Entscheidung jetzt erneut vertagt.
30.09.2019, 12:50
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Entscheidung über Magnitz erneut vertagt
Von Ralf Michel
Entscheidung über Magnitz erneut vertagt

Frank Magnitz, Sprecher des AfD-Landesverbandes Bremen mit seinem Parteivorsitzenden Alexander Gauland.

M. Popow

Der AfD-Bundesverband hat die Entscheidung über mögliche Ordnungsmaßnahmen gegen den Bremer AfD-Bundestags und Bürgerschaftsabgeordneten Frank Magnitz erneut um eine Woche vertagt. Der eigentlich für diesen Montag angekündigte Beschluss kam laut Pressestelle des Bundesvorstandes nicht zustande, weil nur einer der beiden Bundessprecher an der Telefonkonferenz teilgenommen hat. Schon vor einer Woche war am Montag ein ähnlicher Grund als Erklärung für die zeitliche Verzögerung der Entscheidung genannt worden.

Hintergrund zu dem Verfahren sind die jüngsten Vorgänge innerhalb der AfD in Bremen und hier insbesondere die Weigerung von Frank Magnitz, eines seiner beiden Mandate - Bundestag oder sein Landtag - niederzulegen. Der Bundesvorstand der AfD hatte ihn dazu aufgefordert. Magnitz ließ die ihm dafür gesetzte Frist Anfang September jedoch verstreichen und bekundete, beide Mandate wahrnehmen zu wollen.

Zudem berät die AfD-Parteispitze über mögliches parteischädigendes Verhalten von Magnitz, der Anfang September die Bremer AfD-Fraktion gesprengt hatte. Sowohl er als auch sein Parteikollege und ehemaliger Landesvorsitzender Thomas Jürgewitz haben dem Parteivorstand inzwischen in Berlin ihre Sicht der Dinge persönlich dargelegt.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+