Schule für Astrologie

Erhellender Blick in die Sterne

Seit gut 30 Jahren arbeitet Christine Keidel-Joura als Astrologin. Die Bremerin gilt als seriöse Quelle für Horoskope und ist auch bekannt als Seminarleiterin und Autorin von Fachliteratur.
14.02.2018, 13:51
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Von Martin Ulrich
Erhellender Blick in die Sterne

Christine Keidel-Joura betreibt in der Delmestraße eine Schule für Astrologie.

Walter Gerbracht

Wenn es um Astrologie geht, zerfällt die Welt in zwei Lager. Das eine glaubt sehr wohl, dass die Stellung der Himmelskörper einen Einfluss auf uns und unsere Geschicke ausübt oder hält das zumindest für möglich. Das andere Lager hält Astrologie rundweg für Spökenkiekerei. Christine Keidel-Joura aus der Neustadt gehört dem ersten an. Sie arbeitet seit gut 30 Jahren als Astrologin. Sie erstellt Horoskope und ist bekannt als seriöse beratende Astrologin, Seminarleiterin, Autorin verschiedener Fachbücher sowie Verfasserin zahlreicher Artikel in der Fachzeitschrift „Meridian“. Seit 2005 betreibt Christine Keidel-Joura in der Delmestraße 74 eine Schule für Astrologie, wo sie auch Astrologen ausbildet.

Durch ihre Skepsis sei sie zur Astrologie gekommen, sagt sie. Als Jugendliche habe sie einerseits starke Zweifel an diesem Fach gehabt, andererseits habe es sie fasziniert. So hat sie genauer hingesehen und in München zwei verschiedene Astrologie-Schulen, um sich in die Geheimnisse der Sternendeutung einführen lassen und gibt inzwischen selbst Seminare

„Horoskop bedeutet Stundenschau", erklärt sie. Man sehe also, welche Sternenkonstellation zu einer ganz bestimmten Zeit herrscht. Ihre Auswertung folge ganz exakten Regeln. "Sie ist für jede Zeit und für jeden Ort unterschiedlich", fährt sie fort."Deshalb ist es für ein exaktes Personenhoroskop erforderlich, den genauen Geburtsort und genauen Geburtszeitpunkt zu kennen."

Es ist auch möglich, Sternenstellungen allgemein zu interpretieren. Das macht Keidel-Joura gelegentlich. So hat sie vor der Wahl in den USA gesehen, dass Donald Trump die besseren Gewinnchancen hatte. Die Sterne hätten für ihn günstiger als für Hillary Clinton gestanden, sagt sie. Trotzdem sei seine Wahl ein Selbstgänger gewesen. Ohne seinen unbedingten Willen zum Sieg und ohne den Einsatz gewaltiger Finanzmittel wäre trotz günstiger Sternenkonstellation nichts aus dem Präsidentenamt geworden. Die Astrologie schaut laut Christine Keidel-Joura also nicht in die Zukunft, sie zeigt nur, ob ein bestimmter Zeitpunkt für ein Vorhaben oder eine Entwicklung günstig ist. Die Astrologin weiß, dass es keinen wissenschaftlich haltbaren Beweis für den Einfluss der Himmelskörper auf unser Sein und Tun gibt. Aber sie wertet jahrhundertealte Erfahrungen methodisch aus und erzielt dabei hohe Trefferquoten. So schaut sie zum Beispiel für ihre Klienten, ob ein Ort und / oder ein Zeitpunkt für ein Vorhaben wie eine Operation, eine Geschäftsgründung oder einen Vertragsabschluss günstig ist oder nicht. Das enthebt den Klienten natürlich nicht von der Pflicht, seinen Businessplan und / oder den Vertrag sehr genau zu prüfen oder prüfen zu lassen.

Auch Partnerschaftshoroskope für private oder geschäftliche Partnerschaften sind nach ihrer Ansicht oft sehr aussagekräftig, aber keine Garantie für ein Gelingen oder Misslingen. Die Astrologie könne nicht alle Aspekte beleuchten, denn es gebe unendlich viele irdische Einflüsse auf die Geschehnisse, merkt Keidel-Joura. „Konkrete Handlungsanweisungen darf man also nicht erwarten.“

In ihrer allgemeinen Übersicht über die Konstellationen im Februar schreibt sie auf ihrer Homepage unter anderem: „Im Februar befinden sich alle Planeten im Vorwärtsgang, von der Erde aus betrachtet. Deswegen ist dieser Monat eine gute Zeit, um Altes hinter sich zu lassen und neue Wege zu gehen. Begeisterung für das Exotische ist dabei nicht unbedingt dauerhaft haltbar.“

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