Grüne zum Mahnmal

Erinnerungskonzept gefordert

Die Bremer Grünen-Fraktion fordert mit einem Antrag ein Erinnerungskonzept. Darin soll unter anderem auch das Arisierungsmahnmal mit einbezogen werden.
03.05.2018, 19:41
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Erinnerungskonzept gefordert
Von Pascal Faltermann

Noch ist nicht genau geklärt, wie das Arisierungsmahnmal an der Bremer Schlachte finanziert werden und wann es errichtet werden soll. Ein Kosten- und Zeitplan soll erst nach den Sommerferien vorliegen. Doch auch wenn das Mahnmal dann gebaut ist, geht das der Bremer Grünen-Fraktion noch nicht weit genug. "Es reicht nicht, nur das Mahnmal zu errichten", sagt Grünen-Politikerin Kai Wargalla. Ein von ihr auf den Weg gebrachter Antrag der Grünen-Fraktion sieht vor, die Landeszentrale für politische Bildung mit einem Vorschlag für ein Erinnerungskonzept zu betrauen. Dabei sollen unter anderem unterschiedliche Formen des öffentlichen Erinnerns an die Beraubung und Enteignung unzähliger NS-Verfolgter wie beispielsweise pädagogische Angebote und Gedenkveranstaltungen entwickelt werden. Zudem sollen die Jüdische Gemeinde und der Verein "Erinnern für die Zukunft" bei der Erstellung der Konzeption mit einbezogen werden, so Wargalla.

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