Verdacht der Bestechlichkeit Ermittlung gegen Hafenfachmann

Bremen (wig). Ein Mitarbeiter der Hafengesellschaft Bremenports steht im Verdacht, bestechlich zu sein und sich bei Auftragsvergaben eigene Vorteile verschafft zu haben. Das wurde gestern inoffiziell bestätigt, verbunden mit dem Hinweis, dass die Staatsanwaltschaft eingeschaltet sei und es sich offenbar um Vorgänge bei der „Bremischen Hafeneisenbahn“ handelt.
27.01.2014, 00:00
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Ermittlung gegen Hafenfachmann
Von Wigbert Gerling

Ein Mitarbeiter der Hafengesellschaft Bremenports steht im Verdacht, bestechlich zu sein und sich bei Auftragsvergaben eigene Vorteile verschafft zu haben. Das wurde gestern inoffiziell bestätigt, verbunden mit dem Hinweis, dass die Staatsanwaltschaft eingeschaltet sei und es sich offenbar um Vorgänge bei der „Bremischen Hafeneisenbahn“ handelt. Der Beschäftigte sei suspendiert worden. Angeblich waren Auftragsvergaben für Gleisbauarbeiten so angelegt, dass vorrangig eine Firma zum Zuge kam. Solche Manipulationen, so der Verdacht, reichten womöglich Jahre zurück. Bremenports betreibt seit 2002 die Häfen im Auftrag der Freien Hansestadt Bremen. Sitz des Unternehmens, das unter anderem große Bauprojekte wie die Kaiserschleuse oder den Ausbau des Container-Umschlags betreute, ist Bremerhaven. Die Hafeneisenbahn hat laut Bremenports ein Streckennetz von 230 Kilometern, verbindet die Umschlagsanlagen mit dem überregionalen Bahnverkehr und trägt dazu bei, dass die Waren weiter ins Hinterland transportiert werden können. Um die Leistungsfähigkeit der Hafeneisenbahn zu sichern, sorgt Bremenports im Namen Bremens dafür, dass das Schienennetz mit hohem finanziellen Einsatz unterhalten und an neue Anforderungen angepasst werden kann. Hier könnte ein Ansatz für die Ermittlungen zu Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe liegen.

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