Max-Hubrich-Turnier ist gut besucht / Stendorferin Katharina Baron versucht es auch in der Herren-B-Konkurrenz Erst Farge, dann Innere Mongolei

Farge. Über volle Starterfelder freuten sich Teilnehmer und Veranstalter beim 21. Max-Hubrich-Tischtennis-Gedächtnisturnier der TSV Farge-Rekum. Rund 160 Zelluloidspezialisten trafen sich in der Halle Unterm Berg zum sportlichen Kräftemessen in sechs verschiedenen Spielklassen. 'Das spricht für unser Turnier. Es ist im Erwachsenenbereich das größte in Bremen', sagte Marcus Kunte von der TSV Farge-Rekum stolz.
05.05.2010, 01:04
Lesedauer: 3 Min
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Von Sabine Lange

Farge. Über volle Starterfelder freuten sich Teilnehmer und Veranstalter beim 21. Max-Hubrich-Tischtennis-Gedächtnisturnier der TSV Farge-Rekum. Rund 160 Zelluloidspezialisten trafen sich in der Halle Unterm Berg zum sportlichen Kräftemessen in sechs verschiedenen Spielklassen. 'Das spricht für unser Turnier. Es ist im Erwachsenenbereich das größte in Bremen', sagte Marcus Kunte von der TSV Farge-Rekum stolz.

Nach Abschluss der Punktspielserie nutzten die Tischtennisspieler die Veranstaltung hauptsächlich, um auf unbekannte Gegner zu treffen oder eine Extra-Trainingseinheit vor den Relegationsrunden einzulegen. In den Pausen wurden Erfahrungen ausgetauscht oder aber Verabredungen getroffen.

Blümel: Bis demnächst in Hohhot

'Na dann, bis demnächst in Hohhot', verabschiedete sich Hans-Joachim Blümel von seinem Mitkonkurrenten Gottfried Scholz (FC Hansa Schwanewede). Der Stammgast beim Farger Turnier vom ESV Rostock wird seinen Gegner das nächste Mal nämlich bei den Senioren-Weltmeisterschaften in China wiedertreffen. Erst Farge, dann Innere Mongolei, das sei selbst für weit gereiste Tischtennisspieler ein ungewöhnlicher Terminplan, gestand der Hanseat lachend.

Einen ungewöhnlichen Einsatzplan in Farge stellte sich Katharina Baron vom FSC Stendorf zusammen. Nachdem sie am ersten Veranstaltungstag das Damenfinale gegen die Grohnerin Jessica Boy verloren hatte, versuchte sie sich bei den Herren B. 'Das mache ich aus Spaß am Tischtennisspielen und zu Trainingszwecken. Toll, dass es der Veranstalter mir erlaubt hat, bei den Männern mitmachen zu dürfen', freute sich die Oberligaspielerin.

Beim Damen-Endspiel war die 23-Jährige in fünf Sätzen nicht so recht auf ihre Kosten gekommen. 'Jessica Boy spielt mit Noppe, das ist ein richtig krummes Spiel', erklärte die Stendorferin. Eine Revanche gab es im Damen-Doppel. Dort behielt Katharina Baron an der Seite ihrer Vereinskameradin Tatiana Prokovskaja mit 11:7,11:8, 11:13 und 11:4 über das Grohner Duo Boy/Greten die Oberhand. Bei den Herren B konnte sich die FSC-Angriffsspielerin austoben und erreichte immerhin die zweite Runde im teilnehmerstärksten Feld.

45 Aktive aus der Bezirks-, FTTB und Stadtliga sowie der 1. und 2. Bezirksklasse gingen dort in elf Gruppen an die Tische. 'Bei den Herren B gab es noch zehn Nachmeldungen', erklärte Thorsten Holländer vom Organisationsteam. Am Ende setzte sich Kai Karsens vom SC Vahr-Blockdiek, der auch im Doppel mit dem Farger Tim Otterbein gewann, in drei spannenden Sätzen gegen Stefano Curione von der SG Aumund-Vegesack durch (14:12,11:9,11:9).

Nicht ganz so gut wie im vergangenen Jahr war das hochklassige Feld der Herren A besetzt. Rund 30 Sportler, die im Punktspielbetrieb ab der Bezirksoberliga im Einsatz sind, gaben sich ein Stelldichein. 'Da hätte jeder jeden schlagen können', verriet Marcus Kunte. Der Landesligaspieler selbst kam bis ins Viertelfinale und schied gegen Bobby Tran mit einer 0:3-Niederlage aus. Der Vahrer hingegen musste sich im Endspiel einem Ex-Farger beugen. Sebastian Heimbrock, der jetzt bei der TuSG Ritterhude in der Verbandsliga aufschlägt, hatte beim 12:10,11:9,12:14, 4:11 und 11:8 die besseren Karten. Im Doppel setzten sich mit Marcus Kunte und Lars Thate die Hausherren durch. 'Das war ein starkes Feld mit vielen zusammen gewürfelten Gespannen. Da waren wir als eingespielte Paarung ein bisschen im Vorteil', gestand Marcus Kunte. Erfreulich viele Aktive maßen sich bei den Herren C. 36 Spieler aus den Kreisligen und- klassen kämpften um den Turniersieg, den sich schließlich Thorsten Brecht vom SV

Wülfingen sicherte. Im Doppel belegte das Duo Neumann/Nagel (Berlin/Warfleth) Platz eins.

Von der TSV Farge-Rekum kam auch die Siegerin der Seniorinnen. Da krönte Helga Kieras ihre glänzende Punktspielserie in der Bezirksliga mit einem finalen 3:0-Erfolg gegen Anke Wunderlich vom TSV Lesumstotel. Letztere gewann im Doppel an der Seite der Rostockerin Geselle gegen die Fargerinnen Kieras/Schmietenknop in drei knappen Durchgängen mit 11:9, 12:10 und 11:8.

Bei den Senioren setzte sich Verbandsligaspieler Matthias Haumersen (TuSG Ritterhude) im Finale gegen die Nummer eins der Farger Landesliga-Mannschaft, Lars Thate, durch (11:7,11:9,11:7). Dafür gewann Thate zusammen mit Thorsten Holländer das Endspiel im Doppel gegen das Hansa-Gespann Schierenbeck/Scholz (11:4, 11:3,11:3).

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