Umweltbetrieb sucht Nachahmer Erste Patenbäume gepflanzt

Bremen (age). Der Umweltbetrieb Bremen (UBB) muss Geld sparen. Zwei Jahre lang will er sich deshalb lediglich um die Pflege der rund 70 000 bremischen Straßenbäume und die Verkehrssicherungspflicht kümmern und auf einen Ersatz für gefällte Bäume verzichten.
21.02.2014, 00:00
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Von Anne Gerling

Der Umweltbetrieb Bremen (UBB) muss Geld sparen. Zwei Jahre lang will er sich deshalb lediglich um die Pflege der rund 70 000 bremischen Straßenbäume und die Verkehrssicherungspflicht kümmern und auf einen Ersatz für gefällte Bäume verzichten. Mit Hilfe von Baum-Patenschaften will die Stadt währenddessen die Lücken im Straßenbild mit neuem Grün füllen. Nun wurden in der Zietenstraße in Walle die ersten beiden „Patenbäume“ gepflanzt: Gelbblühende Kornelkirschen ersetzen dort die kürzlich wegen Pilzbefall gefällten Rotdornbäume. Gespendet haben die neuen Bäume Anwohnerin Christina Müller und Bremens Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne).

Er möchte mit der Spende möglichst viele Nachahmer motivieren, ebenfalls für 800 Euro die Patenschaft für einen Straßenbaum zu übernehmen – möglich sind übrigens auch kleinere Spenden ab 50 Euro für einen Gemeinschaftsbaum. „Mindestens 200 Bäume sind das Ziel“, sagt UBB-Sprecherin Kerstin Doty. Rund ein Prozent der Straßenbäume muss UBB zufolge jedes Jahr gefällt werden, damit niemand durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste gefährdet wird.

Informationen zu Baumpatenschaften unter www.umweltberieb-bremen.de.

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