Ausschuss berät über Planungen für Neustädter Quartiere Fahrradständer fehlen noch

Neustadt. Die Mitglieder des Ausschusses „Sanierungsgebiete Hohentor, Huckelriede, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ des Beirates Neustadt sowie zahlreiche Interessierte ließen sich in der Grundschule am Buntentorsteinweg den aktuellen Sachstand der Sanierungsarbeiten von den Planern erläutern. Ihr Vorhaben sieht vor, die Osterstraße unter anderem mit einem neuen Asphaltbelag zu versehen, im Seitenbereich neue Parkbuchten und einen breiteren Fußweg zu bauen sowie neue, hochwachsende Blumeneschen zu pflanzen.
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Von Jörg Teichfischer

Die Mitglieder des Ausschusses „Sanierungsgebiete Hohentor, Huckelriede, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ des Beirates Neustadt sowie zahlreiche Interessierte ließen sich in der Grundschule am Buntentorsteinweg den aktuellen Sachstand der Sanierungsarbeiten von den Planern erläutern. Ihr Vorhaben sieht vor, die Osterstraße unter anderem mit einem neuen Asphaltbelag zu versehen, im Seitenbereich neue Parkbuchten und einen breiteren Fußweg zu bauen sowie neue, hochwachsende Blumeneschen zu pflanzen. Von den beiden Treppenanlage, die zur Friedrich-Ebert-Straße führen, wird eine als Rampe umgestaltet.

Am Piepe-Parkplatz sollen zusätzliche Fahrradbügel aufgestellt werden und das Terrain „luftiger“ gestaltet und als multifunktionaler Platz genutzt werden. Über den Standort weiterer Fahrradbügel wird noch diskutiert. Anwohnerinnen der Osterstraße machten während der Sitzung darauf aufmerksam, dass zwei angedachte Stellen zu nahe an der Wohnbebauung liegen würden. Die Planer wollen sich daher erneut mit der Thematik beschäftigen und einen neuen Vorschlag ausarbeiten.

Die anvisierten Kosten von 1,3 Millionen Euro werden nach bisherigen Planungen in mehreren Bauphasen ausgegeben, die für die Anwohner einige Einschränkungen bringen werden. Ohnehin müssen auch der Abwasserkanal sowie die Hausanschlüsse in dem Bereich erneuert werden, teilte Stadtplaner Rainer Imholze den besorgten Bürgern mit und sicherte ihnen zu, „alles zu unternehmen, damit die erreichbar bleiben“. Geplant ist, im Februar zu beginnen und bis zum Winter 2015/16 fertig zu werden.

Ebenfalls für das Sanierungsgebiet gedacht ist die Idee eines Kunstobjektes als Markenzeichen für das Buntentor, das auf einer Dreiecksfläche zwischen Höhe Piepe und dem Rotes Kreuz Krankenhaus aufgestellt werden könnte. Ein entsprechender Bürgerantrag wurde dem Beirat übergeben.

Eine weitere gute Nachricht gab es von Imholze für den Buntentorsteinweg. Dort spräche nichts mehr dagegen, die Friedhofsmauer abzubauen und dadurch eine Grünfläche beziehungsweise den Weg durch das Gelände besser nutzen zu können. Die Friedhofsruhe müsse bei den Planungen natürlich eingehalten werden. Das „Café Radieschen“, das bislang von den Behörden nur als Zwischennutzung geduldet war, kann nun weitergeführt werden.

Zum Thema Umsteigestelle Huckelriede wurde über den Verbleib von einigen Fahrradständern gerätselt, die eigentlich im Plan eingezeichnet waren. Ortsamtsleiterin Annemarie Czichon ist aber zuversichtlich, dass die Planung noch umgesetzt wird. Die Öffnung der Toilette für die Allgemeinheit, die derzeit für die Fahrer der BSAG vorgesehen ist, wird wohl nicht möglich sein. Aber das Ortsamt will anregen, dass wenigstens Taxifahrer das stille Örtchen nutzen können. Überprüft werden sollen außerdem die Sitzgelegenheiten an der Umsteigestelle, die nach Ansicht einiger Beobachter zwar schön anzusehen, aber nicht altersgerecht sind, sodass das Aufstehen schwer fällt. Das zuständige Sanierungsgremium soll sich damit befassen.

Weitere Verhandlungen sind erforderlich, um in Huckelriede einen regelmäßigen Wochenmarkt anbieten zu können. Eine Bewohnerin schlug vor, den Bedarf an Waren durch eine Befragung zu ermitteln. Der Beirat fordert in einem Beschluss den Großmarkt auf, Gespräche mit potenziellen Händlern zu führen.

Die Freiwillige Feuerwehr Neustadt stellte einen Antrag auf Unterstützung für die Beschilderung ihrer Wache. Die zuständige Straßenbehörde hatte das abgelehnt, doch der Beirat war unter anderem aus Gründen der Verkehrssicherheit überzeugt von der Notwendigkeit, sodass der Antrag angenommen wurde.

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