Rund 1000 Mieter gewarnt Falsches Gewoba-Anschreiben: Betrugsmasche ohne Erfolg

An Gewoba-Mieter in Osterholz-Tenever sind Briefe mit einer gefälschten Kontoverbindung verschickt worden. Laut dem Wohnungsunternehmen ist bislang keiner der Mieter auf die Betrusgmasche hereingefallen.
28.10.2021, 15:33
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Falsches Gewoba-Anschreiben: Betrugsmasche ohne Erfolg
Von Pascal Faltermann

Seit Anfang der Woche sind in Osterholz-Tenever gefälschte Briefe des Bremer Wohnungsunternehmens Gewoba im Umlauf. In den Anschreiben werden Menschen dazu aufgefordert, ihre Miete auf ein anderes Konto zu überweisen. Die Gewoba informierte daraufhin ihre Mieter und warnte vor den Betrugsbriefen. Der Polizei ist diese Masche bekannt. Zuerst hatte "Buten un Binnen" über den Fall berichtet.

"Wir haben am Montag umgehend ungefähr 1000 Mieter und Mieterinnen informiert", sagt Gewoba-Sprecherin Sonja Busch gegenüber dem WESER-KURIER. Mit Aushängen in den Gebäuden und Anschreiben an die Mieter habe die Wohnungsbaugesellschaft darauf aufmerksam gemacht.

In den gefälschten Schreiben wurde eine angebliche neue Bankverbindung der Gewoba genannt. Die Iban-Nummer deutete jedoch auf ein Konto im Ausland hin. Zudem seien die Fake-Briefe nicht persönlich adressiert gewesen. "In unseren Anschreiben ist immer die jeweilige persönliche Kundennummer des Mieters angegeben", sagt Gewoba-Sprecherin Busch. Das Unternehmen rate dazu, diese stets abzugleichen und bei Unsicherheit nachzufragen. Bislang habe man keine Kenntnis davon, dass einer der Mieter auf die Masche hereingefallen sei. Die Gewoba sei zuletzt vor ein paar Jahren Opfer einer solchen Betrugsmasche geworden, sagt Busch.

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