Marodes Bindeglied über der Weser

FDP hat Fragen zur Stephanibrücke

Wie und wann die marode Stephanibrücke mit Stahl verstärkt und wann ein Neubau kommen wird, will die Bremer FDP-Fraktion wissen. Denn: An der Brücke muss dringend gearbeitet werden.
22.01.2020, 19:34
Lesedauer: 1 Min
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FDP hat Fragen zur Stephanibrücke
Von Pascal Faltermann
FDP hat Fragen zur Stephanibrücke

An der Stephanibrücke muss dringend etwas getan werden. Die FDP-Fraktion hat eine lange Liste an Fragen aufgestellt.

Frank Thomas Koch

Eine lange Liste an Fragen hat die Bremer FDP-Fraktion zum Zustand der Stephanibrücke aufgestellt. Der verkehrspolitische Sprecher der FDP, Thore Schäck, will vom Verkehrsressort und Amt für Straßen und Verkehr (ASV) genau wissen, wie genau die Brücke über die Weser mit Stahl verstärkt, also statisch ertüchtigt, werden muss. Die Antworten soll es in der kommenden Verkehrsdeputation geben.

Hintergrund der Anfrage ist, dass Anfang des Jahres das neuste Ergebnis der Brückenexperten für das Bindeglied zwischen der City und der Neustadt bekannt wurde. Die Nachrechnung bestätigte, dass die Spannungen im Stahlbau der Brücke, auf dem die Bundesstraße 6 verläuft, überschritten sind (wir berichteten). Demnach sind die Lasten für das derzeitige Bauwerk zu hoch.

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Im Zuge der Nachrechnung habe sich laut dem ASV herausgestellt, dass es zwei Varianten gebe, wie nun verfahren werden könnte. Doch: "Wie unterscheiden sich die beiden Ertüchtigungsvarianten der Stephanibrücke?", will Schäck wissen. Und zwar hinsichtlich der Kosten, der Umsetzungs- und Realisierungsdauer, der Restlaufzeit der Brücke aber auch inwiefern notwendige Arbeiten einen Eingriff in das vorhandene Bauwerk und in den Verkehr sein werden.

Vor allem was den zeitlichen Ablauf angeht, macht die FDP mit ihren Fragen Druck und will konkrete Aussagen, wie lange der Fuß- und Radweg durch den Bauzaun noch verengt bleiben muss, wann über die Varianten entschieden wird oder der Neubau kommt. Das ASV hatte Anfang Januar darauf verwiesen, dass sich der Eigentümer, also der Bund, mit den Ergebnissen auseinandersetzen müsse.

+++ Dieser Text wurde aktualisiert um 21:20 Uhr +++

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