Drei Bäume für Hemelingen Felsenbirnen füllen Lücken an Godehardstraße

Hemelingen. An der Godehardstraße, wie vielerorts in Bremen, klaffen Lücken in den Reihen der Straßenbäume. Durch Emissionen, Streusalz und länger anhaltende Trockenperioden, die zu Baumkrankheiten führen, sterben die Straßenbäume ab.
12.01.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Edwin Platt

An der Godehardstraße, wie vielerorts in Bremen, klaffen Lücken in den Reihen der Straßenbäume. Durch Emissionen, Streusalz und länger anhaltende Trockenperioden, die zu Baumkrankheiten führen, sterben die Straßenbäume ab. Etwa 700 Bäume muss Umweltbetrieb Bremen jährlich fällen, um Gefahren auf Gehwegen und Straßen vorzubeugen. Die angespannte Haushaltslage führt dazu, dass nicht mehr alles nachgepflanzt wird.

Die Firma Terminic, mit Sitz in der Europaallee, ist einem Aufruf des Umweltbetriebs gefolgt und hat Patenschaften für drei Straßenbäume übernommen, so wie das Oberneulandmagazin eine Baumpatenschaft für Oberneuland übernommen hat. Terminic, Hersteller von Wandkalendern, die in 136 Länder geliefert werden, setzt sich damit für die Umwelt vor Ort ein.

Kerstin Doty vom Umweltbetrieb: „Es gibt viele Interessierte, aber die Aktion läuft erst richtig an. Die detaillierte Infobroschüre zur Aktion ist fast fertig.“ Bisher finden Interessierte Informationen zu Baumpatenschaften im Internet unter der Adresse www.umweltbetrieb-bremen.de oder telefonisch unter 361 79000.

Eine Baumpatenschaft kostet 800 Euro, wofür die Umweltbetriebe den Baum liefern und ihn fachgerecht einpflanzen, inklusive der Wuchshilfen oder Sturmsicherungen und, wenn erforderlich, Absperrungen als Parkraumbegrenzung gegen den Baum setzen. Sammelpatenschaften zum Beispiel von Anwohnern sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Eine Baumpatenschaft verpflichtet nicht zur weiteren Betreuung des Baumes. Der Baum gehört der Stadt und wird in das Baumkataster der Stadt eingetragen. Erlaubt ist natürlich die Beobachtung und Versorgung des Baumes, ebenso wie die Meldung an die Umweltbetriebe bei Verdacht auf eine Baumkrankheit. Wunschbäume wie zum Beispiel eine Linde sind möglich, aber nicht immer am Wunschplatz des Paten, denn der Spenderbaum soll sich in die Straße und die vorhandene Bepflanzung einfügen.

Für die Godehardstraße wurden Felsenbirnen als Lückenbepflanzung ausgesucht. Die Baumsorte sollte nicht tiefwurzelnd und nicht hoch oder weit ausladend wachsen, was die Baumauswahl deutlich einschränkte. Die genügsamen Felsenbirnen, jetzt schon über drei Meter hoch, werden im Frühjahr weiß-rosa blühen und tragen im Herbst blaurote Beerenfrüchte, die als Kernobst sogar zu Marmelade verarbeitet werden könnten.

Für ihre Baumpatenschaften wurden Vertretern der Firma Terminic bei einer offiziellen Übergabe Urkunden vom Umweltbetrieb überreicht.

Informationen zu Baumpatenschaften über Internet umweltbetrieb-bremen.de oder Telefon 361- 79000. Die Infobroschüre wird nach Erscheinen auf Wunsch zugeschickt.

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