Jugendliche gehen beim Eishockey-Turnier des Vereins Sportgarten begeistert auf Puck-Treibjagd Ferienspaß auf Glatteis

Walle. „Ey Emma, konzentrier’ Dich“, feuert Hannah hinter der Bande ihre Zwillingsschwester zum vollen Einsatz an. Die beiden jungen Sportlerinnen sind „full on fire“ beim Ferien-Eishockeyturnier des Vereins Sportgarten.
07.01.2016, 00:00
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Ferienspaß auf Glatteis
Von Ulrike Troue

„Ey Emma, konzentrier’ Dich“, feuert Hannah hinter der Bande ihre Zwillingsschwester zum vollen Einsatz an. Die beiden jungen Sportlerinnen sind „full on fire“ beim Ferien-Eishockeyturnier des Vereins Sportgarten. Es wird mit Unterstützung der Bremer Sportjugend im „Paradice“ schon zum achten Mal ausgetragen. Insgesamt 22 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 17 Jahren gehen in Fünferteams in voller Schutzmontur auf Puck-Treibjagd ins gegnerische Tor.

Die beiden 17-jährigen Wallerinnen kennen die Eissporthalle in ihrem Quartier bereits von klein auf. „Ich war schon mal hier, aber fand es langweilig, immer nur Kreise zu fahren“, erzählt Emma. Dass sie mit ihrer Schwester nun voller Begeisterung mitspielt und Spaß an Eishockey gefunden hat, schreibt sie der Arbeitsgemeinschaft Hockey zu, die an ihrer ehemaligen Schule, der Gesamtschule Mitte (GSM), bis heute angeboten wird.

Inzwischen spielt Emma in der Freizeit Feldhockey im Team und hat das sogar schon in einem Sportprojekt in Südafrika unterrichtet. Doch durch die Anfrage von „Uli“ vom Sportgarten wollte sie sich diese Möglichkeit, beim Ferienturnier wieder einmal Eishockey zu spielen, nicht entgehen lassen.

Auch Helge aus Oberneuland hat diese Chance ergriffen. Der Elfjährige macht zum ersten Mal bei einem Eishockey-Turnier mit. Kein Problem, weil die Regeln einfach sind. „Wer kommt, macht mit, wir bilden gemischte Teams aus Älteren und Jüngeren“, erklärt Hanns-Ulrich Barde vom geschäftsführenden „Sportgarten“-Vorstand den Turniermodus. Zudem würden die Spiele nur jeweils sechs Minuten dauern. „Und der Puck muss flach gespielt werden“, sagt der Trainer, was Technik, Körperbeherrschung und Teamwork fördere.

Das Miteinander hat Helge motiviert. „Ein Freund von mir spielt Eishockey und hat gefragt, ob ich mitspielen will“, erzählt der Oberneulander, der gerne Schlittschuh läuft und selbst Feldhockey spielt. Weil seine Eltern beide aus Schweden kommen, wo Eishockey zu den beliebtesten Sportarten zählt, könnte er sich sogar vorstellen, vielleicht einmal umzusatteln.

Der elfjährige Mika ist eine echte Sportskanone. Der Findorffer spielt Fußball, Cricket und Basketball. Seit knapp drei Monaten trainiert er auch noch Eishockey, weil seine Mutter eine Anzeige in der Zeitung für den offenen Eishockeytreff des Sportgartens entdeckt hatte. „Ich laufe gerne Schlittschuhe, bin schon öfter zum Eislaufen gewesen“, erzählt Mika. „Zu Anfang war das schwierigste für mich, mit Schützern zu fahren, aber es macht Spaß.“

Kolja aus dem Peterswerder flicht ihm bei. Aber er findet, „das schwierige ist, im richtigen Moment zu starten, sodass Du mit dem Puck auf einer Höhe bist, nicht zu schnell und nicht hinterher.“ Seit zwei Jahren zieht es den zwölfjährige Schüler zum Eishockey. „Ich bin immer viel Schlittschuh gefahren, in den Wümmewiesen oder die Semkenfahrt, da war’s noch kalt“.

Die Hockey-AG an der GSM kam ihm da gerade recht. Jetzt kann Kolja von Herbst bis Ostern in der Eissporthalle Eishockey spielen, die übrigen Monate des Jahres Feldhockey auf dem Sportgarten-Gelände – und beides unter fachkundiger Anleitung. Er will dabei bleiben, aus Spaß am Schlittschuhlaufen und wegen der drei Trainer, „die immer total nett sind“.

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