Aktionswoche beginnt am Montag Festival gegen Rassismus

Festival gegen Rassismus
11.06.2012, 13:27
Lesedauer: 2 Min
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Von Sabine Grulke

Bremen. Das „Festival contre le racisme“ der Bremer Hochschulen beginnt am Montag, 11. Juni, und geht bis Freitag, 15. Juni. Bremen ist zum zweiten Mal dabei. Das Projekt wird veranstaltet vom AStA der Uni Bremen und der Hochschule, dem AStA der Fachhochschule Ottersberg, der Uni Bremen selbst, dem Studentenwerk, der Evangelischen Studierendengemeinde, von „songs & wihspers“, dem Institut français, von City 46, dem Schlachthof und „Sin Fronteras“ (Ohne Grenzen).

Themen, die behandelt werden, sind unter anderem Rassismus und Xenophobie (Fremdenfeindlichkeit). Vorbild war eine Kampagne des französischen Dachverbandes der Studierenden (UNEF). Die Grundidee ist, dass ausländische Studierende mit vielen Problemen, wie latentem Rassismus, zu kämpfen haben, dem sich viele Deutsche gar nicht bewusst sind.

Das Programm beginnt am Montag, 11. Juni, mit einem internationalen Frühstück von 9.30 bis 13 Uhr in der Hochschule Bremen am Neustadtswall in Raum SI 364. Um 16 Uhr schließt sich ein Vortrag zum Thema „Der russische Rechtsradikalismus und sein Verhältnis zum Staat – Bündnispartner oder Gegner?“ an. Referieren wird Felix Jaitner, Veranstaltungsort ist das Institut français an der Contrescarpe 19. „Little Alien“, ein österreichischen Dokumentarfilm über Minderjährige, die aus Krisenregionen fliehen, läuft um 20 Uhr im City 46 an der Birkenstraße 1. Der Eintritt kostet sieben Euro, ermäßigt fünf Euro.

Am Dienstag, 12. Juni, hält um 17 Uhr im Hause der Wissenschaft an der Sandstraße Johnny Van Hove einen Vortrag auf Englisch über „Pushing B(l)ack: African-American Activisms from Martin Luther Kind to Hip-Hop“. Ein weiterer englischer Vortrag folgt um 20 Uhr an gleicher Stelle: Über „Black Culture Matters: Racial debates in a color-blind country“ spricht Professorin Tricia Rose von der Brown University.

Am Donnerstag, 14. Juni, beginnt um 11 Uhr ein Theaterworkshop „Rassismus – Gemeinschaft“ an der Uni im Sportturm in Raum C4180. Um 18 Uhr schließt sich eine Podiumsdiskussion „Antimuslimischer Rassismus in Politik und Medien – Zur Rolle der Wissenschaft“ an. Veranstaltungsort ist der Hörsaal GW 1 – HS H0070. Ein Konzert „Musique contre le racisme“ beginnt ab 20 Uhr auf der MS Treue an der Schlachte, am Anleger 5. Unter anderem gibt es kurdische Musik und Folkloregruppen zu hören.

Der letzte Tag, Freitag, 15. Juni, startet um 16 Uhr mit einem Vortrag über „Emanzipation in Nahost und Europa“ an der Hochschule am Neustadtswall, AB-Gebäude, Staffelgeschoss Raum S5.

Ein englischer Vortrag mit Musik folgt um 18 Uhr im Theatrium Figurentheater im Volkshaus, Hans-Böckler-Straße 9: „Clouds and sunlight in a rainbow nation: The formation of a national identity in the new South Africa“. Referent und Musiker ist Adam Donen aus Südafrika. Um 20 Uhr beginnt die „Culture Night Iran“ in der Evangelischen Studierenden Gemeinde, Parkstraße 107.

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