Transportschiff drohte zu sinken

Feuerwehr Bremerhaven rettet Klappschute

Die Feuerwehr Bremerhaven hat am Samstag ein voll beladenes Transportschiff vor dem Sinken gerettet. Die Einsatzkräfte pumpten mehr als 30.000 Liter Wasser aus der in Schieflage geratenen Klappschute.
07.09.2019, 18:56
Lesedauer: 1 Min
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Von Michael Rabba
Feuerwehr Bremerhaven rettet Klappschute

Die Feuerwehr Bremerhaven hat am Samstagnachmittag ein Transportschiff vor dem Sinken bewahrt. (Symbolbild)

dpa

Ein etwa 50 Meter langes und acht Meter breites voll mit Erdreich beladenes Transportschiff ist am Samstagnachmittag im stadtbremischen Überseehafen in Bremerhaven in Schieflage geraten und drohte zu sinken.

Als die Feuerwehr Bremerhaven eintrafen, war das Schiff im Heckbereich bereits bis zur Wasseröberfläche gesunken. Wasser geriet in Innere und flutete einen der großen Hohlräume, schildert die Wehr das Szenario.

Um ein weiteres Absinken zu verhindern, setzte die Feuerwehr zwei Hochleistungspumpen ein und förderte mehr als 30.000 Liter aus dem Inneren des Schiffes zurück ins Hafenbecken. Das Schiff stabilisierte sich während des Pumpvorganges zunehmend. Nach etwa anderthalb Stunden konnten Einsatzkräfte den unteren Bereich der Klappschute erkunden, um die Ursache des Wassereinbruches festzustellen: Das Hafenwasser war im Bereich einer Wartungsluke in den Hohlraum der Klappschute gelaufen.

Das Schiff blieb in Absprache mit dem Betreiber weiter im Kaiserhafen. Eine Reparatur wird voraussichtlich in einer Werft erfolgen müssen. Bis dahin setzt der Betreiber Pumpen ein, die das Hafenwasser stetig aus dem Schiff pumpen. Während des Einsatzverlaufes gerieten keine Betriebsstoffe in das Hafenbecken, heißt es im Bericht der Feuerwehr weiter.

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