Öffentliche Anhörung zu Risikospielen Filbry spricht in der Bürgerschaft

Vertreter von DFL, DFB und Werder Bremen können ihre Sichtweise zur umstrittenen Kostenbeteiligung an Polizeieinsätzen bei Risikospielen erläutern. Der Haushalts- und Finanzausschuss der Bremischen Bürgerschaft hat Freitag eine öffentliche Anhörung angesetzt.
14.10.2014, 15:41
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Bremen. Vertreter von DFL, DFB und Werder Bremen können ihre Sichtweise zur umstrittenen Kostenbeteiligung an Polizeieinsätzen bei Risikospielen in Bremen erläutern. Der Haushalts- und Finanzausschuss hat für Freitag eine öffentliche Anhörung angesetzt, um sich über die Auswirkungen des entsprechenden Gebührengesetzes zu informieren.

Die Geschäftsführer Klaus Filbry (Werder) und Andreas Rettig (DFL) sowie DFB-Sicherheitschef Hendrik Große Lefert sollen die ablehnende Haltung der Fußball-Organisationen begründen. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer vertritt die Position der Befürworter. Das kleinste Bundesland möchte nach dem Bundesliga-Nordderby zwischen Werder Bremen und Hannover 96 am 13. Dezember erstmals der DFL einen Gebührenbescheid zustellen.

Der Senat hatte im Juli angekündigt, den Dachverband künftig an den Kosten für Polizeieinsätze bei Hochsicherheitsspielen beteiligen zu wollen. Der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Fußball Liga reagieren mit heftigem Widerstand auf die Pläne. Der DFB entzog Bremen sogar das EM-Qualifikationsspiel im November gegen Gibraltar. Auch Werder hatte das Vorgehen des Senats massiv kritisiert. (dpa)

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