Ortsrat stimmt Idee für Kreisel zu Findling mit Windrose

Schwanewede. Ein Findling mit einer Windrose aus Metall, eingebettet in Bodendecker – so soll er einmal aussehen, der Kreisel am Koppelsberg. Mit ihrer Gestaltungsidee für das Verkehrsrondell haben drei Schülerinnen der Waldschule jetzt den Ortsrat Schwanewede überzeugt.
07.03.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Gabriela Keller

Ein Findling mit einer Windrose aus Metall, eingebettet in Bodendecker – so soll er einmal aussehen, der Kreisel am Koppelsberg. Mit ihrer Gestaltungsidee für das Verkehrsrondell haben drei Schülerinnen der Waldschule jetzt den Ortsrat Schwanewede überzeugt. Die Gemeindeverwaltung soll nun prüfen, ob der Entwurf umsetzbar ist.

Svea Becke, Lea Püschner und Isabel Schött stellten den Kommunalpolitikern das Ergebnis ihrer Ideensuche im Rahmen einer Projektarbeit für die Schule vor. Der Ortsrat hatte im November 2014 von dem Projekt erfahren und daraufhin einen früheren Beschluss zur Gestaltung des Kreisels mit Lavendel und Findlingen ausgesetzt. Er wollte abwarten, was die Schülerinnen an Ideen entwickeln. Die liegen mit ihrem Vorschlag nicht weit entfernt von den ursprünglichen Plänen des Ortsrates. Der Kreisel soll, unterteilt in vier Tortenstücke, mit zwei Bodendecker-Arten im Wechsel bepflanzt werden. In der Mitte soll ein Findling aufgestellt werden. Eine Windrose soll den Stein zieren. Dafür sollen an den entsprechenden Stellen die Anfangsbuchstaben der Himmelsrichtungen als Metalllettern fest installiert werden.

5000 Euro sind für die Gestaltung des Kreisels im Haushalt eingestellt. Weitere 1000 Euro will der Ortsrat dazugeben. Das Geld reicht nach Einschätzung von Ortsbürgermeister Martin Grasekamp, um den Vorschlag der Schülerinnen umzusetzen. Zuvor muss die Verwaltung allerdings noch prüfen, ob einer Umsetzung des Entwurfs aus Sicht der Verkehrssicherheit nichts entgegensteht.

Einstimmig hat sich der Ortsrat dafür ausgesprochen, die Trainingsgeräte für Senioren vom Spielplatz am Bernhard-Meyer-Weg zum Bouleplatz am Dreienkamp zu verlegen. Er folgt damit einem Wunsch des Seniorenbeirates. Am Bouleplatz, der sich als Treffpunkt für ältere Menschen etabliert hat, würden die Geräte eher genutzt.

Abgelehnt haben die Kommunalpolitiker den Wunsch von Anwohnern der Straße Trenthöpen. Sie hatten sich beklagt, dass es bei Begegnungsverkehr eng wird in der Straße. Trenthöpen solle Einbahnstraße werden, so die Forderung. Der Ortsrat sieht dafür keinen Grund. In Wohngebieten müssten Autofahrer mit Begegnungsverkehr rechnen. Außerdem sei die Straße Trenthöpen laut Polizei kein Unfall-Schwerpunkt. Eine Einbahnstraße würde auch Probleme schaffen: Ein ortsansässiger Landwirt müsste dann mit seinen Fahrzeugen durch das Wohngebiet fahren.

Eine Verkehrsberuhigung ist im Kastanienweg geplant. Die Verwaltung hat zwei leicht in die Fahrbahn ragende Baumtore vorgeschlagen, mit einer Aufpflasterung zwischen den Bäumen. Auf einer Einwohnerversammlung sollen die Anlieger dazu gehört werden.

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