Geschäftsleute wünschen dem Markenzeichen Rückhalt bei Beirat und Bürgern

Findorff-Logo nimmt Gestalt an

Weidedamm. Die Suche war ja nun wirklich nicht einfach, aber nun nimmt das gemeinsame Logo für Findorff endlich Gestalt an. Bei der ersten Sitzung des Findorffer Beirats nach der Sommerpause soll der Entwurf öffentlich präsentiert werden, der den Geschmack der meisten Findorfferinnen und Findorffer am besten getroffen hat.
16.07.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Anke Velten
Findorff-Logo nimmt Gestalt an

So könnte es aussehen: Findorffs Markenzeichen, das auf T-Shirts, Aufklebern, Buttons, Kaffeebechern oder Kugelschreibern Werbung für den Stadtteil machen soll.AVE·

Roland Scheitz

Die Suche war ja nun wirklich nicht einfach, aber nun nimmt das gemeinsame Logo für Findorff endlich Gestalt an. Bei der ersten Sitzung des Findorffer Beirats nach der Sommerpause soll der Entwurf öffentlich präsentiert werden, der den Geschmack der meisten Findorfferinnen und Findorffer am besten getroffen hat.

Der Verein der Findorffer Geschäftsleute, potenzieller Träger und Hauptfinanzier der Logo-Kampagne, hofft auf möglichst großen Rückhalt im Stadtteil und einen finanziellen Zuschuss des Beirats. Denn es wäre im Sinne der Initiatoren, wenn das Markenzeichen von Beirat, Vereinen, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern verbreitet wird.

In den vergangenen beiden Monaten waren drei Logo-Entwürfe zur Ansicht gestellt und diskutiert worden. Marcella Dammrat-Tiefensee, Vorsitzende des Vereins der Findorffer Geschäftsleute, konnte den Teilnehmern des „Runden Tisch Wirtschaft“ nun im Vereinshaus das Ergebnis des unverbindlichen Meinungsbilds vorlegen.

Im Internet und auf dem Findorffer Sommerfest am 7. Juni waren fast 1000 Stimmen abgegeben worden, berichtete die Geschäftsfrau. Während sich online der Kleeblatt-Entwurf der Kommunikationsdesignerin Sonja Gerbing knapp behauptete, fiel das Votum auf dem Sommerfest deutlich zugunsten des modernen Schriftzugs aus der Hand des Findorffer Künstlers Reiner Will aus.

Für den Vorstand der Geschäftsleute ist das die erhoffte Bestätigung: Marcella Dammrat-Tiefensee hatte dem Gremium im Mai den in ihrem Vorstand favorisierten Entwurf vorgestellt. Reiner Wills Logo war ursprünglich in ganz „privatem“ Rahmen entstanden: Der Künstler hatte sich das Design für seine Nachbarschaft an der Neukirchstraße ausgedacht. Mittlerweile hat der Vereinsvorstand als erste sichtbare Beispiele der Findorff-Werbung eine Serie an Logo-T-Shirts aufgelegt.

Der runde Tisch Wirtschaft – Untertitel „Leben und Einkaufen in Findorff“ – trifft sich auf Initiative von Beirat und Geschäftsleuten seit einem guten Jahr, um Ideen zusammenzutragen, die den Stadtteil attraktiver und bekannter machen könnten. Dass Findorff ein Logo gut zu Gesicht stünde, das nach dem Vorbild der Marketingkampagnen in Gröpelingen, Walle, Osterholz-Tenever und im Viertel für den Stadtteil wirbt, war einer dieser Vorschläge.

Der Verein der Findorffer Geschäftsleute ist selbst zurzeit auf der Suche nach einer frischeren Außendarstellung. Der Verein werde sich das Design allerdings nur unter der Prämisse sichern, dass das Logo tatsächlich auch allgemein im Stadtteil Zustimmung und Verbreitung findet, betonte Dammrat-Tiefensee. Dieser Rückenwind soll bei der ersten öffentlichen Beiratssitzung nach den Sommerferien eingeholt werden. Außerdem, so die Vereinsvorsitzende, erhofft sich der Verein vom Beirat finanzielle Beihilfe bei den erheblichen Umsetzungskosten.

Alle drei vorgeschlagenen Findorff-Logos und das genaue Ergebnis des „Stimmungsbarometers“ können noch im Internet unter www.findorffaktuell.de betrachtet und nachgelesen werden.

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