Kommentar zum Fahrradklima

Fingerzeig

Bremen belegt in einer Untersuchung zum Fahrradklima in Deutschland einen vorderen Platz. Das Ergebnis sollte Anlass sein, die Bedingungen weiter zu verbessern, kommentiert André Fesser.
19.05.2017, 21:02
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Fingerzeig
Von André Fesser

Bremen belegt in einer Untersuchung zum Fahrradklima in Deutschland einen vorderen Platz. Das Ergebnis sollte Anlass sein, die Bedingungen weiter zu verbessern, kommentiert André Fesser.

Die deutsche Fahrradhauptstadt ist Bremen noch nicht, aber Platz vier unter den 39 großen Städten kann sich zumindest sehen lassen. Ein gutes Ergebnis, das zeigt, dass Bremen auf dem richtigen Weg ist und die Radfahrer dieser Stadt mit den Bedingungen, die sie hier vorfinden, recht zufrieden sind.

So ein vierter Platz kann aber auch darüber hinweg täuschen, dass noch ganz schön viel im Argen liegt. Was nutzt es, wenn man in dieser Rangliste vor Hamburg, Hannover oder München steht, sich auf der Fahrt zur Arbeit aber doch über kaputte Radwege oder den Mangel an Abstellmöglichkeiten in der City ärgert?

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Entscheidend in der Untersuchung des Fahrradclubs ist das Kleingedruckte. Dort erhält Bremen einen Fingerzeig, was es verbessern muss, damit noch mehr Menschen bereit sind, sich auf zwei Rädern durch den Ort zu bewegen.

Denn diese zwei Räder sind ein Schlüssel einer Verkehrsentwicklung, die die Umwelt im Blick hat, aber auch den Menschen nutzt, die auf das Auto angewiesen sind und freie Fahrt fordern. Wer aufs Fahrrad steigt, entlastet den Straßenverkehr. Und das tut einer Stadt, die nicht nur Fahrrad- sondern auch Autostadt sein will, nur gut.

andre.fesser@weser-kurier.de

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