OVG Bremen lehnt Eilanträge ab Fitnessstudios und Bordelle müssen weiter geschlossen bleiben

Fitnessstudios und Bordelle müssen in Bremen weiter geschlossen bleiben. Das Bremer Oberverwaltungsgericht (OVG) hat zwei Eilanträge gegen die geltende Coronaverordnung abgelehnt.
09.11.2020, 16:00
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Fitnessstudios und Bordelle müssen in Bremen weiterhin geschlossen bleiben. Das Oberverwaltungsgericht der Freien Hansestadt lehnte zwei entsprechende Eilanträge gegen die seit einer Woche geltende Coronaverordnung zum Teil-Lockdown bis 30. November ab.

Die Schließung von Fitnessstudios und Prostitutionsstätten sei rechtmäßig und insbesondere verhältnismäßig, hieß es am Montag in einer Pressemitteilung des OVG zur Begründung.

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Mit der Schließung werde der legitime Zweck verfolgt, „die exponentiell angestiegene Ausbreitungsgeschwindigkeit der Krankheit Covid-19 zu verringern und damit Leib und Leben jedes Einzelnen wie auch der Bevölkerung insgesamt sowie die Funktionsfähigkeit des öffentlichen Gesundheitssystems zu schützen“.

Das Gericht folgte der Argumentation der Antragstellerinnen nicht, wonach weder Fitnessstudios noch Bordelle Treiber der Infektion seien. Die greife nicht, so das OVG. Mittlerweile könnten 75 bis 95 Prozent der Infektionen nicht mehr nachvollzogen werden.

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