SPD: BWK geeigneter Standort Fläche für Windkraftbranche

Blumenthal. Freie Gewerbeflächen, die sich für Betriebe der Windenergiebranche eignen, will das Land Bremen künftig besser vermarkten. Dafür hat die Bürgerschaft jetzt beschlossen, dass der Senat bis zum Frühjahr 2012 ein Marketingkonzept aufstellen soll. Das betrifft vor allem die Luneplate in Bremerhaven. Dabei sollte Bremen-Nord mit dem Gelände der ehemaligen Bremer Wollkämmerei (BWK) nicht aus dem Blick geraten, fordert die SPD-Abgeordnetengemeinschaft Bremen-Nord. Denn das BWK-Areal biete mit der vorhandenen Kaje eine Umschlagmöglichkeit für Offshore-Windenergieprojekte, betonen die Nordbremer Sozialdemokraten.
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Von Alexander Klay

Blumenthal. Freie Gewerbeflächen, die sich für Betriebe der Windenergiebranche eignen, will das Land Bremen künftig besser vermarkten. Dafür hat die Bürgerschaft jetzt beschlossen, dass der Senat bis zum Frühjahr 2012 ein Marketingkonzept aufstellen soll. Das betrifft vor allem die Luneplate in Bremerhaven. Dabei sollte Bremen-Nord mit dem Gelände der ehemaligen Bremer Wollkämmerei (BWK) nicht aus dem Blick geraten, fordert die SPD-Abgeordnetengemeinschaft Bremen-Nord. Denn das BWK-Areal biete mit der vorhandenen Kaje eine Umschlagmöglichkeit für Offshore-Windenergieprojekte, betonen die Nordbremer Sozialdemokraten.

Ziel des Marketingkonzeptes ist es, so erläutert es der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Reiner Holsten, den Standort für die Windenergie zu profilieren. Das BWK-Gelände sei für die industrielle Nutzung "hervorragend geeignet". Dass die Windenergie das künftige Bild des Wollkämmerei-Areals bestimmen könnte, ist bereits im Vermarktungskonzept des Blumenthaler Gewerbegebietes festgehalten worden.

Blumenthals Ortsamtsleiter Peter Nowack begrüßt die Forderung der Nordbremer SPD. "Der richtige Schritt zur richtigen Zeit", sagt er. Die Windenergie biete die Möglichkeit, neue Arbeitsplätze in Blumenthal zu schaffen. Das sei jedoch nur möglich, wenn das BWK-Gelände als Produktionsstandort etabliert werde. "Die Lagerung von Fundamenten für Offshore-Windrädern frisst nur wertvollen Platz und schafft keine Arbeitsplätze", warnt er.

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