Schwachhausen Flüchtlinge beziehen Notunterkunft

Bremen. Die Notunterkunft für Flüchtlinge an der Thomas-Mann-Straße in Schwachhausen hat ihren Betrieb jetzt aufgenommen.
28.01.2013, 15:49
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Flüchtlinge beziehen Notunterkunft
Von Max Polonyi

Bremen. Die Notunterkunft für Flüchtlinge an der Thomas-Mann-Straße in Schwachhausen hat ihren Betrieb aufgenommen. 24 Menschen unterschiedlicher Herkunft bezogen am Sonntag das eingerichtete Übergangsquartier in der ehemaligen Internationalen Schule.

In den kommenden drei Wochen soll die Zahl der Bewohner auf das maximale Kontingent von 53 Plätzen aufgestockt werden. Nach einem Aufenthalt von drei bis vier Monaten sollen die Flüchtlinge dann auf die derzeit überfüllten Wohnheime der AWO verteilt werden.

„Im Moment sitzen wir noch auf Pappkartons und haben alle Hände voll zu tun“, sagte Gisela Böhme von der AWO Bremen, die die Unterkunft in Schwachhausen organisatorisch betreut. „Die Menschen sollen sich hier in den kommenden Tagen ein Stück Privatleben einrichten.“

Die 24 neuen Bewohner setzten sich aus sieben Familien und Ehepaaren zusammen, die überwiegend aus Krisenregionen wie Syrien, dem Irak und dem Iran, sowie aus dem ehemaligen Jugoslawien kämen. Unter ihnen befänden sich insgesamt neun Kinder, drei davon seien Säuglinge im Alter von unter einem Jahr, so Böhme.

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Die Notunterkunft für Flüchtlinge in Schwachhausen soll noch bis Anfang 2014 bestehen. Dann soll die ehemalige Schule im Auftrag der Stadt saniert und umgebaut werden, damit dort Wohnungen entstehen können.

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