Ideen für Zufahrt zu den Terminals

Flughafen Bremen prüft Schranke für Autos

Wer Verwandte oder Freunde zum Bremer Airport bringen oder abholen möchte, der könnte in Zukunft zunächst vor einer Schranke stehen. Der Flughafen prüft, ob die Zufahrt zu den Terminals reguliert werden soll.
11.06.2019, 14:45
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Flughafen Bremen prüft Schranke für Autos
Von Lisa Boekhoff
Flughafen Bremen prüft Schranke für Autos

In Zukunft sollen laut Sprecherin des Flughafens weiterhin Reisende mit dem Auto abgeholt und zum Flughafen gebracht werden können. Vielleicht aber dann mit einem kurzen Zwischenstopp vor einer Schranke.

Christina Kuhaupt

Der Flughafen Bremen prüft derzeit, den Autoverkehr zum Terminal mit einer Schranke zu regulieren. Eine Sprecherin des Hans-Koschnick-Airports bestätigte das auf Anfrage. „Das ist auch ein Sicherheitspunkt, zu sehen, wer reinfährt.“ An anderen Flughäfen gebe es eine solche Beschränkung bereits.

Wer Reisende und ihr Gepäck zum Flughafen bringen oder dort abholen möchte, der müsse dafür in Zukunft zunächst ein Ticket ziehen. Geprüft wird auch, ob der Aufenthalt vor dem Terminal nur für eine bestimmte Zeit kostenlos sein soll. Wer länger dort mit dem Auto verweilt, müsste in dem Fall etwas dafür zahlen. Immer wieder passiere es, dass Fahrer zu lange in dem Bereich warteten, der auch von den Taxen genutzt werde. Die Zahl der Parkplätze sei begrenzt, sagte dazu die Sprecherin.

Der Flughafen Bremen will jetzt mit den Taxiverbänden ins Gespräch kommen. Über eine Schnellladesäule für E-Autos wird ebenfalls nachgedacht. Im Laufe des Jahres soll feststehen, ob die Schranke tatsächlich kommt. Das das passiert, ist der Sprecherin zufolge jedoch „gut möglich“. Zunächst hat Radio Bremen über die mögliche Veränderung berichtet.

Die Schranke ist derweil nicht die einzige angedachte Neuerung. Der Airport überlegt im Moment, einen neuen Straßenbelag auf der Zufahrt zum Terminal zu verbauen. Derzeit wird das bisher dort verlegte Kopfsteinpflaster instand gesetzt – und das nicht zum ersten Mal. Immer wieder müsse es gepflegt werden. „Auch wir stehen unter großem Kostendruck“, erklärte die Sprecherin des Flughafens den Grund für die Suche nach einer langfristig günstigeren Alternative.

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